Samstag, 3. Oktober 2009
gute-Laune-Musik
Nach dem Melt-Festival jetzt mal wieder ausgegraben:
James Yuill, bei dem Musik und Video einfach melancholisch, fröhlich die Alltäglichkeiten des Lebens feiern. Ich sach nur "Käse schneiden, joggen, ins Käsebrot reinbeissen". Einfach anschauen.
Erinnert mich irgendwie auch an den famosen Peter Licht (hier seine Web 1.0-Homepage) von dem ein neues Album auch mal wieder für große Freude sorgen würde.
James Yuill, bei dem Musik und Video einfach melancholisch, fröhlich die Alltäglichkeiten des Lebens feiern. Ich sach nur "Käse schneiden, joggen, ins Käsebrot reinbeissen". Einfach anschauen.
Erinnert mich irgendwie auch an den famosen Peter Licht (hier seine Web 1.0-Homepage) von dem ein neues Album auch mal wieder für große Freude sorgen würde.
Dienstag, 29. September 2009
Social Software @Work
Eine Veranstaltung in extrem entspannter, inspirierender Atmosphäre (ja die Kühe amTagungsort Schloss Mickeln waren zwischendurch auch Gesprächsthema). Das Team aus der Düsseldorfer Informationswissenschaft und Anglistik hat gut auf Zeiten, Pausen, strukturierte Nachfragen geachtet. So soll es sein.
Hier die mir wichtigsten Notizen aus den Vorträgen bei Social Software@Work:
Link zu Präsentationen folgt.
Hier die mir wichtigsten Notizen aus den Vorträgen bei Social Software@Work:
- Einsaz von Blogs ist auch bei manchen großen Unternehmen noch eine Sache für early adopters.
- Zur Etablierung von Corporate-Blogs muss sich die "Credibility" in der Blogosphäre erst erarbeitet werden; dt. Blogger sind besonders kritisch.
- Social Software wird von Unternehmen oft genutzt, um neue Trends aufzuspüren oder Themenbereiche zu erschließen.
- Mitarbeiter bloggen, twittern oft extern, nutzen diese Medien intern aber kaum. M.E. auch ein Problem an der Hochschule.
- Einführung neuer Medien sollte zur Auseinandersetzung mit mehreren Kulturen führen: Marktkultur, Hierarchiekultur, Netzkultur. Vielleicht kommt an der Universität noch die Wissenschaftskultur hinzu.
- Qitera nutzt das Hamsterverhalten der User beim Finden von Informationen (alles abspeichern). Die Daten werden dann folgendermaßen geteilt: ich durchsuche die Inhalte, die meine Kollegen gesucht und gespeichert haben zuerst durch eine Einbindung in die Google-Such-Anzeige.
- Eigene Profile/Inhalte sollten auch auf andere Plattformen mitgenommen werden können, z.B. wichtig auch bei Hochschulplattformen.
- Social Media-Dienste als ein Fluss, in den man den Fuß reinhält, um Informationen zu sammeln, wenn man gerade Zeit hat.
- Spannender Hinweis auf Mark Lombardi, der nach Watergate Machtstrukturen in Soziogrammen dargestellt hat.
- einiges an spannenden Papern, Ideen, Projekten über Twitter und in den Pausen. Muss ich noch nacharbeiten.
Link zu Präsentationen folgt.
Sonntag, 27. September 2009
Tag der mediengestützten Lehre FH Dortmund
Nach der ersten Pause stank es am vergangenen Freitag ganz schön bei dem Tag der mediengestützten Lehre an der FH Dortmund. Nach Benzin. Der Grund: Ein BWL-Management-Projekt, bei dem eLearning-gestützt über ILIAS die Gruppenarbeit von bald über 150 Studierenden koordiniert wird. Hier hatten sich verschiedene Fachbereiche zusammengeschlossen und gemeinsam einen Rennwagen samt Finanzierungsplan etc. entwickelt. Beeindruckend.
Motivierend wie die Grußworte des Prorektors für Lehre Studium und Internationales, Prof. Ralf Beck. Er war vom eLearning sichtlich begeistert, ebenso vom Dortmunder Team der e-Tutoren, die Lehrende bei der eLearning-Umsetzung unterstützen. Wer so wie er von den einfachen Möglichkeiten bei der Verwaltung von Gruppen berichtet und offensichtlich selbst ausprobiert hat, wovon er berichtet, der ist einfach ein idealer eLearning-Promoter.
Spannend sowieso: die Gesichter aus den ILIAS-Netzwerken mit Namen abzugleichen, die man über Foren, Mails, Testen der neuen ILIAS-Version kennt. Freue mich übrigens extrem auf ILIAS 4, das in Dortmund sogar schon eingesetzt wird. Und natürlich war es wichtig wieder mal zumindest Teile des Netzwerks zu treffen und sich auszutauschen. Am Montag kann ich leider bei ILIAS-NRW in Münster nicht dabei sein. Andere Tagung hier: Social Software @Work
Das aus meiner Sicht wichtigste bei dem Workshop, in dem ich dann die eLearning-Integration an der Uni Düsseldorf vorstellte und Prof. Goldberg die Aktivitäten an der evang. Fachhochschule Bochum:
Bestätigt wurde das auch noch durch die gut organisierte Tagung in Dortmund, wo die mit schwarzen T-Shirts und "e-tutoring"-Aufschrift erkennbaren Studierenden sehr aktiv waren. Profitieren können die Studierenden dabei gleich auf mehreren Ebenen: Anrechnung von Credit-Points, (teilweise spätere) Bezahlung bei der Unterstützungsarbeit, Vorbereitung auf das Berufsleben. Ein Konzept, das meines Wissens ähnlich auch in Frankfurt als "Student-Consultants" erfolgreich läuft.
Motivierend wie die Grußworte des Prorektors für Lehre Studium und Internationales, Prof. Ralf Beck. Er war vom eLearning sichtlich begeistert, ebenso vom Dortmunder Team der e-Tutoren, die Lehrende bei der eLearning-Umsetzung unterstützen. Wer so wie er von den einfachen Möglichkeiten bei der Verwaltung von Gruppen berichtet und offensichtlich selbst ausprobiert hat, wovon er berichtet, der ist einfach ein idealer eLearning-Promoter.
Spannend sowieso: die Gesichter aus den ILIAS-Netzwerken mit Namen abzugleichen, die man über Foren, Mails, Testen der neuen ILIAS-Version kennt. Freue mich übrigens extrem auf ILIAS 4, das in Dortmund sogar schon eingesetzt wird. Und natürlich war es wichtig wieder mal zumindest Teile des Netzwerks zu treffen und sich auszutauschen. Am Montag kann ich leider bei ILIAS-NRW in Münster nicht dabei sein. Andere Tagung hier: Social Software @Work
Das aus meiner Sicht wichtigste bei dem Workshop, in dem ich dann die eLearning-Integration an der Uni Düsseldorf vorstellte und Prof. Goldberg die Aktivitäten an der evang. Fachhochschule Bochum:
- eLearning muss Teil der Hochschuldidaktik oder zumindest hochschuldidaktisch ausgerichtet sein
- engagierte Personen können oft auch mit wenigen personellen Mitteln sehr viel erreichen (z.B. Bochum und Dortmund)
- Probleme, Lösungen und Angebote gleichen sich (Lehrdeputat, Wunsch nach Austausch über Lösungen)
- Studierende als Unterstützer/Berater und Ermöglicher von eLearning sind ein sehr viel versprechender Ansatz
Bestätigt wurde das auch noch durch die gut organisierte Tagung in Dortmund, wo die mit schwarzen T-Shirts und "e-tutoring"-Aufschrift erkennbaren Studierenden sehr aktiv waren. Profitieren können die Studierenden dabei gleich auf mehreren Ebenen: Anrechnung von Credit-Points, (teilweise spätere) Bezahlung bei der Unterstützungsarbeit, Vorbereitung auf das Berufsleben. Ein Konzept, das meines Wissens ähnlich auch in Frankfurt als "Student-Consultants" erfolgreich läuft.
Labels:
eLearning Netzaspekte,
Lehre+Studium
Donnerstag, 20. August 2009
Wissenschaft in den Medien + Lernen aus Fehlern
Ein düsteres Bild der Wissenschaft zeichnet Urs Hafner in der NZZ - und hat zumindest damit recht, dass auch diese Seite der Wissenschaft gesehen werden sollte:
Womit ich bei Hafner aber nur teilweise konform gehen kann, ist folgendes:
Beim Zusammentragen, Bewerten und Gewichten dieser Urteile sind dann die Medien unverzichtbar, auch wenn sie, wie Hafner leider richtig anmerkt, oftmals entweder nicht nötige Fachkenntnisse oder Ressourcen dazu besitzen.
P.S. Wer auf Fehler hier hinweisen möchte, kann das gerne tun (s.o.). Und wen eine musikalische Untermalung schwerwiegender Fehler interessiert, der/die findet hier etwas in diesem Zusammenhang nicht ganz ernst gemeintes.
Der Weg zur aufregenden Erkenntnis und zum bahnbrechenden Ergebnis ist oft lang und mühsam, viele Versuche sind vergeblich, der wissenschaftliche Alltag ist geprägt von Selbstzweifeln, gescheiterten Experimenten, Einsamkeit vor dem Computer.Lernpsychologisch sind gescheiterte Versuche übrigens extrem wichtig. Sinnvoll ist es also, auch in Seminaren Raum für Fehler zu schaffen (und diese entsprechend zu nutzen). Hierzu der Verweis auf eine spannende Präsentation von Karsten D. Wolf, u.a. mit einer "Fehlerermutigungsdidaktik":
Fehler im Unterricht konstruktiv nutzen
View more documents from Karsten D. Wolf.
Womit ich bei Hafner aber nur teilweise konform gehen kann, ist folgendes:
Wenn sie [die Wissenschaftler] in der Öffentlichkeit auftreten, dann gerade nicht so, wie es das wissenschaftliche Ethos eigentlich verlangte: als sich des Werturteils enthaltende Experten, die aufgrund ihres Wissens der Politik für die Entscheidungsfindung verschiedene Szenarien anbieten oder Selbstverständlichkeiten in Frage stellen und verstörende Ideen entwickeln.Die Pluralität der Meinungen und Szenarien entsteht ja allein schon dadurch, dass verschiedene Wissenschaftler mit verschiedenen Meinungen und Interpretationen auftreten. Eine gesellschaftliche Verantwortung erfordert es geradezu, auch eine Position zu beziehen - selbstverständlich ohne andere Sichtweisen auszuklammern.
Beim Zusammentragen, Bewerten und Gewichten dieser Urteile sind dann die Medien unverzichtbar, auch wenn sie, wie Hafner leider richtig anmerkt, oftmals entweder nicht nötige Fachkenntnisse oder Ressourcen dazu besitzen.
P.S. Wer auf Fehler hier hinweisen möchte, kann das gerne tun (s.o.). Und wen eine musikalische Untermalung schwerwiegender Fehler interessiert, der/die findet hier etwas in diesem Zusammenhang nicht ganz ernst gemeintes.
Dienstag, 11. August 2009
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