<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767</id><updated>2011-12-31T08:43:13.304+01:00</updated><category term='Hochschuldidaktik'/><category term='opco11'/><category term='Literatur'/><category term='Fundgrube'/><category term='eLearning Netzaspekte'/><category term='Textarbeit'/><category term='Lehre+Studium'/><category term='Hohle Sprache'/><category term='Kulturbeutel'/><category term='Schule'/><title type='text'>tvt's_blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>39</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-890499261753171750</id><published>2011-12-03T00:32:00.013+01:00</published><updated>2011-12-03T17:21:27.131+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Tag der Lehre - Gemeinsamkeiten und Austausch</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-g8zKR2n3YHU/TtnyLh4IaiI/AAAAAAAAAEI/Hm85W_gD9XU/s1600/C360_2011-11-30-13-25-41.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-g8zKR2n3YHU/TtnyLh4IaiI/AAAAAAAAAEI/Hm85W_gD9XU/s200/C360_2011-11-30-13-25-41.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5681838684790876706" /&gt;&lt;/a&gt;Der zweite Tag der Lehre, der universitätsweit an der Heinrich-Heine-Universität durchgeführt wurde, hat vor m.E. allem bewirkt: &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An wichtigen Stellen eine gemeinsame Basis zwischen Studierenden und Lehrenden, ein Gemeinschaftsgefühl sichtbar zu machen. Hinzu kommen die Anregungen aus den 3 verschiedenen Workshops zu den Themen Mentoring, Vorlesungen gestalten und eLearning. Dazu kann ich aber nur aus einer Moderationssicht berichten, da ich den eLearning-Workshop gegeben hatte.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Einzelnen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Wertschätzung Lehrender&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Nominierten für den Lehrpreis (vergeben wurden dann 4 plus hein@ward für eLearning) wurden von den Studierenden vorgestellt. Eine schöner Anlass zu sehen, was in den einzelnen Fächern so vor sich geht und was die Studierenden interessiert. Nicht unwichtige Statements der Lehrenden dabei (mind. 2 mal): Dass Ihre Chefs genug Freiraum für die Lehre gelassen hätten!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Wertschätzung Studierender&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Als &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/modernes-japan/personal/celia-spoden-m-a/lehrportfolio/tomonetto/"&gt;tomonetto&lt;/a&gt; den Preis der Jury für das beste Studierendenprojekt erhielt, war die Rührung groß - und ich meine sagen zu können, dass es ansteckend war, auch die Lehrenden sich mitfreuten. Unnötig zu erwähnen, dass der Publikumspreis für das Projekt Stammzelleninitiative ähnlich gewirkt hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Austausch großgeschrieben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Den eLearning-Workshop hatten wir (Frau Meinert, Prof. Decking und ich) in der Planung auf Tests und Assessment ausgelegt. Denn im Rahmen der &lt;a href="http://www.heinecomp.uni-duesseldorf.de/foerderfonds"&gt;HeinEcomp-Förderung&lt;/a&gt; war das bei vielen Projekten ein wichtiges Thema gewesen. Also warum nicht die in den Projekten vorhandenen Erfahrungen nutzen, damit Interessierte mehr erfahren und im Austausch neue Ideen enstehen? So wie es schon erfolgreich bei den verschiedenen Netzwerktreffen stattgefunden hat. In 3 Kleingruppen von 5-6 Personen war der Austausch dann kaum zu bremsen, der für eine Stunde angesetzt Workshop war fraglos zu kurz. Trotzdem wurden Themen von E-Klausuren (Planungen für eine ILIAS-Klausureninstallation), über Online-Praktika bis ePortfolios nicht nur angeschnitten.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-AtgKHXxwMzE/TtnyiiYHiGI/AAAAAAAAAEg/V_jn59-F8Gs/s1600/C360_2011-11-30-13-26-56.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/-AtgKHXxwMzE/TtnyiiYHiGI/AAAAAAAAAEg/V_jn59-F8Gs/s200/C360_2011-11-30-13-26-56.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5681839080062027874" style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px; " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass der Tag der Lehre auf Nachhaltigkeit ausgelegt war, merkte man dann schon in der Evaluation. Die Veranstaltung war noch nicht ganz zu Ende, schon wurden die ersten Erfahrungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge abgefragt. Bin gespannt auf die Evaluationsergebnisse, die für Januar angekündigt sind. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den offiziellen Rückblick zum Tag der Lehre gibt es &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/startseite/news-detailansicht/article/neue-wege-tag-der-lehre-zeigt-innovative-konzepte.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-890499261753171750?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/890499261753171750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/12/tag-der-lehre-gemeinsamkeiten-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/890499261753171750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/890499261753171750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/12/tag-der-lehre-gemeinsamkeiten-und.html' title='Tag der Lehre - Gemeinsamkeiten und Austausch'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-g8zKR2n3YHU/TtnyLh4IaiI/AAAAAAAAAEI/Hm85W_gD9XU/s72-c/C360_2011-11-30-13-25-41.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-6645804370394769941</id><published>2011-12-01T17:16:00.013+01:00</published><updated>2011-12-04T15:24:36.895+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Anders anders</title><content type='html'>Ich muss bei Diversität ja immer an &lt;a href="http://www.amazon.de/Jelly-Belly-Beans-SORTEN-MISCHUNG/dp/B000Z62I5E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1322756339&amp;amp;sr=8-1"&gt;Jelly Beans&lt;/a&gt; denken. Zumindest symbolisieren die jene Diversität, die mich persönlich am meisten interessiert: Unterschiede, die nicht direkt sichtbar sind. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Untersuchungen, Überlegungen und Maßnahmen zu nicht direkt sichtbarer, nämlich &lt;a href="http://che-concept.de/downloads/Veranstaltungen/CHE_Vortrag_Szczyrba_van_Treeck_Institutionelles_Self_Monitoring_zur_Verbesserung_von_Studium_und_Lehre_PK328.pdf"&gt;Lehr- und lernrelevanter Diversität&lt;/a&gt; konnte ich am 29. November zusammen mit Birgit Szczyrba bei einer Tagung des CHE in Berlin vorstellen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Die Tagung mit dem Titel "Anders messen. Diversity-Monitoring für Hochschulen" war extrem gut besucht und zumindest von den Themen her auch extrem vielfältig und international besetzt. Die &lt;a href="http://www.che-consult.de/cms/?getObject=564&amp;amp;strAction=programm&amp;amp;PK_Veranstaltungen=328"&gt;Foliensätze waren bereits einen Tag später alle online&lt;/a&gt;, insofern kann ich mich auf einen kurzen Eindruck beschränken.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Dass der Umgang mit Diversity-Daten nicht unproblematisch ist, wurde ausführlich am ersten Abend diskutiert. Sind solche Daten eher wichtig, um einen "Aufschrei" zu provozieren und Entwicklungen anzustoßen, wie &lt;a href="http://www.dezernat6.uni-bremen.de/"&gt;Christina Vocke&lt;/a&gt; es formulierte - oder kann man ohne Daten Ausgangslagen und Handlangsbedarfe erst gar nicht erkennen und die Zielerreichung nicht messen, wie ich &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=pepIWoUXrEg"&gt;Alan Jenkins&lt;/a&gt; verstanden habe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Mir persönlich war diese Diskussion an dieser Stelle etwas zu allgemein gehalten, kann man unter Daten doch sehr viel verstehen, soziometrische Daten, psychometrische Daten (das &lt;a href="http://www.che-consult.de/cms/?getObject=371&amp;amp;getNewsID=1336&amp;amp;getCB=398&amp;amp;getLang=de"&gt;CHE-QUEST&lt;/a&gt; vereint beides) selbstproduzierte Daten, Daten in Form von elektronisch vorliegenden Dokukmenten - von der Post-Privacy-Diskussion ganz zu schweigen. So wurde in Berlin bei Daten immer Diversity mitgedacht, ohne es auch durchgängig so zu benennen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Neben institutionell erhobenen Daten erscheint es mir aber wichtig, auch auf die Daten zu schauen, welche Personen in Lehr-Lern-Interaktionen voneinander "erheben". Ohne diese kann Lernen nur schwer funktionieren, gerade in Online-Situationen wird ja bspw. auch über die Bedeutung geteilter Kognitionen diskutiert. Denn mit entsprechendem Hintergrundwissen, mit der Unterstützung sozialer Aktivitäten steigen die Aussichten darauf, dass Wissen geteilt wird, welches über den kleinsten gemeinsamen Nenner hinaus geht. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Genau deshalb sollte eLearning immer auch einen sozialen Aspekt umfassen. Ängste, dass persönliche Aspekte im eLearning verschwinden, kann ich deshalb bei sinnvollen, gut geplanten eLearning-Umsetzungen nicht teilen. Persönliches, aber auch Lernfortschritte und -ergebnisse kommen nur anders zur Geltung und werden ggf. sogar dokumentiert und zwar je nach den Zielen der Beteiligten auch unterschiedlich zugänglich (siehe bspw. den komplett öffentlichen MOOC &lt;a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/kursblog/"&gt;opco11&lt;/a&gt;, ein sehr spannendes Experiment).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;Zurück zu der Berliner Tagung: Wie unterschiedlich Programme und Ergebnisse aus der Diversity-Forschung sind, lässt sich schon aus den beiden Workshops ableiten, bei denen ich als Teilnehmer dabei sein konnte:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Pierre Mehlkopf von der Hogeschool Inholland &lt;a href="http://che-concept.de/downloads/Veranstaltungen/CHE_Vortrag_Mehlkopf_Individualitaet_und_effiziente_Foerderung_von_Studienerfolg_PK328.pdf"&gt;berichtete&lt;/a&gt; von einem Klassenlehrersystem, das man eingeführt hatte um zu verhindern, dass Studienabbrecher erst bemerkt werden, wenn sie bereits weg sind. Individueller, persönlicher Kontakt war hier also die elementare Maßnahme. Sicherlich nicht überall umsetzbar.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Jürgen Scheibler und Wolfgang Menzel von der Hochschule Zitta/Görlitz ("Wer in Mannheim im Zug eingeschlafen ist, in Dresden nicht aufgewacht ist, kommt nach Zwickau.") &lt;a href="http://www.che-consult.de/downloads/Veranstaltungen/CHE_Vortrag_Scheibler_Menzel_Monitoring_zur_diversitaetssensiblen_Qualitaetsverbesserung_PK328.pdf"&gt;berichteten&lt;/a&gt; davon, wie sie nach einer Analyse Ihrer (leider sehr wenigen) Studierenden als Pragmatiker(innen) nach der CHE-Quest-Typologie passende Fördermaßnahmen für einen schnellen Abschluss umgesetzt hatten. Ob die häufige Rede von "großem Druck" in dem Vortrag wirklich für ein gutes Konzept spricht, wird sich wohl noch zeigen müssen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Selbstnotiz: Ich muss unbedingt noch nach dem "Vielfalt als Chance"-Foliensatz fragen. Der war extrem unterhaltsam und visuell anregend!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-6645804370394769941?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/6645804370394769941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/12/anders-anders.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6645804370394769941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6645804370394769941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/12/anders-anders.html' title='Anders anders'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-2198359147137289078</id><published>2011-11-25T10:27:00.006+01:00</published><updated>2011-11-25T10:54:52.883+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Adaptive Lernsysteme</title><content type='html'>Jetzt reicht es mir. Immer wieder such ich die Stelle erneut raus. Deshalb dokumentiere ich sie jetzt hier einfach mal.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Über das Scheitern intelligenter tutorieller Systeme sowie über neue Ansätze adapativer Systeme spricht &lt;a href="http://www.iwm-kmrc.de/www/de/mitarbeiter/ma.html?dispname=Anne+Thillosen&amp;amp;uid=athillosen"&gt;Anne Thillosen&lt;/a&gt; auf dem 4. HeinEcomp-Symposium 2010 ca ab Minute 16:10 ihres &lt;a href="http://wmedia.zim.uni-duesseldorf.de/stream/heinecomp_symposium_2010/"&gt;Vortrages&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und sie bezieht sich dabei auf Veröffentlichungen zu "&lt;a href="http://www.pto.uzh.ch/projekt/publikationen.html"&gt;Psychopathologie Online&lt;/a&gt;".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-2198359147137289078?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/2198359147137289078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/adaptive-lernsysteme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2198359147137289078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2198359147137289078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/adaptive-lernsysteme.html' title='Adaptive Lernsysteme'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-832353727021665783</id><published>2011-11-23T15:22:00.004+01:00</published><updated>2011-11-23T15:27:03.612+01:00</updated><title type='text'>Lohnt sich das eigentlich II - die Videos</title><content type='html'>Kürzest-Post: Zu der Tagung "&lt;a href="http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/lohnt-sich-das-eigentlich.html"&gt;Lohnt sich gute Lehre&lt;/a&gt;?" kann ich jetzt auch die Videos verlinken...Ähm &lt;a href="http://wmedia.zim.uni-duesseldorf.de/stream/LeLeCon/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-832353727021665783?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/832353727021665783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/lohnt-sich-das-eigentlich-ii-die-videos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/832353727021665783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/832353727021665783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/lohnt-sich-das-eigentlich-ii-die-videos.html' title='Lohnt sich das eigentlich II - die Videos'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-5156632705094049867</id><published>2011-11-17T23:04:00.010+01:00</published><updated>2011-11-18T07:31:11.941+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Gern gesehener Besuch</title><content type='html'>Es gibt sicherlich auch Situationen, in denen Lernen unsozial abläuft. Alleine, eine abgebrannte Funzel wirft kleine Schatten aufs Papier, es ist spät, keiner da, nur die Buchstaben und die Unwissenheit, die mit Wissen aufgefüllt werden will. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber an vielen Stellen merkt man dann doch, dass der Mensch ein soziales Wesen ist - auch wenn ja laut Rousseau die Gesellschaft das Schlechte fördert und Peter Licht auf seinem Album "Das Ende der Beschwerde" Sätze formuliert wie "&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial, helvetica, 'bitstream vera sans', clean, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 16px; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Gesellschaft ist toll, wenn nur all die Leute nicht wären."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;---schnipp-------schnipp-------schnipp-------schnipp-------schnipp-------schnipp--&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Genug des Kulturpessimismus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Worüber ich eigentlich schreiben wollte hat seinen Anlass im Seminar "Social Software fürs Studium", zu dem ich dieses Mal einen Gast einladen konnte. Nicht vor Ort war &lt;a href="http://www.sandrahofhues.de/"&gt;Sandra Hofhues&lt;/a&gt; dabei, sondern zugeschaltet aus Hamburg, per virtuellem Klassenzimmer. Nun kennt man als eLearner Sitzungen im virtuellen Klassenzimmer schon lange von &lt;a href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents"&gt;e-teaching.org&lt;/a&gt;, wir setzen es auch in unseren eLearning-Fortbildungen ein - trotzdem war diese Sitzung was besonderes:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Online-Austausch als Seminarthema, als "Methode", als Expertenthema. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Online-Gastgeber sein für eine externe Expertin.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Input-Zeit und Diskussionszeit waren ungefähr gleich bemessen und wir hatten echt Gelegenheit verschiedene Aspekte der Integration von selbstorganisiertem Lernen ins Studium zu beleuchten.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn das war Thema: Selbstorganisiertes Lernen. Die Folien von Sandra sahen übrigens so aus:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="width:425px" id="__ss_10190503"&gt; &lt;strong style="display:block;margin:12px 0 4px"&gt;&lt;a href="http://www.slideshare.net/SHofhues/2011-vortrag-hofhuesduesseldorf" title="Selbstorganisation und Kollaboration im Netz" target="_blank"&gt;Selbstorganisation und Kollaboration im Netz&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/10190503" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;div style="padding:5px 0 12px"&gt; View more &lt;a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank"&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://www.slideshare.net/SHofhues" target="_blank"&gt;Sandra Hofhues&lt;/a&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Diskussion hat uns eine Studierendenfrage&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;"Gab es in Ihrem Studium mehr selbstorganisiertes Lernen als jetzt?" &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;unter anderem besprechen lassen, dass es früher weniger netzgestützten Austausch unter Dozierenden gab. Solche Online-Besuche von KollegInnen erst recht nicht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für mich bringen solche Besuche unheimlich viel und vermutlich finde ich solche Online-Einladungen auch spannend, weil sich so gut ein Ausschnitt einer Sitzung gestalten lässt. Bei einem Präsenzbesuch müsste man eine ganze Sitzung dem Gast widmen - nicht dass er dafür nicht spannend genug wäre, aber dieses Setting begünstigt das Beleuchten von Themen aus mehreren, verschiedenen Blickwinkeln.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Blickwinkel mit sehr persönlichem Gewinn ist es, zu sehen wie andere (Online)-Lehre gestalten, live dabei zu sein. Das findet zwar auch offline in Form von Hospitationen statt, aber die Online-Hospitation ist meines Wissens noch nicht sonderlich verbreitet. Vor allem gehört dazu für mich ein Aspekt, der mir erst im Nachhinein eingefallen ist und den wir deshalb bei diesem Anlass nicht näher verfolgt haben: Die Gelegenheit, einander systematisches Feedback zu geben. Mit passenden Feedbackregeln, mit vorheriger Absprache wozu Feedback gewünscht wird, mit schriftlicher / (Video?)-Dokumentation des Feedbacks.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur eine Idee, weil ich die Sitzung wirklich sehr gelungen fand und zu Online-Hospitationen bisher noch nicht viel lesen konnte. Ob ein solches Feedback dann auch der Dank für die Bereitschaft eines Online-Besuchs sein könnte, ob man sich einfach öfter gegenseitig besucht, das könnte man sich dann noch überlegen. Am besten in Gesellschaft - bin also auf Kommentare gespannt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und ein letzter Punkt: Die Diskussion nach dem Input hatte Sandra mit einem provokanten Tweet gestartet, ich habe noch zwei kurze Umfragen im Klassenzimmer hinterhergeschoben. Mein Eindruck war, dass diese Kombination (neben dem guten Input) gut geeignet war, die Diskussion in diesem Medium anzustoßen. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-5156632705094049867?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/5156632705094049867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/gern-gesehener-besuch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5156632705094049867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5156632705094049867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/gern-gesehener-besuch.html' title='Gern gesehener Besuch'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-9205220101616187502</id><published>2011-11-14T21:19:00.009+01:00</published><updated>2011-11-15T10:26:41.748+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Lohnt sich das eigentlich?</title><content type='html'>"Lohnt sich gute Lehre" war die einleitende Frage der &lt;a href="http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/zeigen.html?seite=6887"&gt;LeLeCon&lt;/a&gt;-Arbeitstagung am 10.11 in Düsseldorf. Den Antworten wurde sich aus verschiedenen Richtungen genähert:&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Was ist der Aufwand für Lehre? (Heiner Barz, Anna Schwickerath und meine Wenigkeit)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie belege ich gute Lehre wissenschaftlich? (Adi Winteler)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kann ich durch gute Planung beeinflussen, dass sich etwas lohnt? (Claudia Bremer)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Können Anreizsysteme helfen, dass sich gute Lehre lohnt? (Ruth Kamm)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie lange lernen Studierende und lohnt sich das? (Rolf Schulmeister)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Die Langversionen der Antworten wird man vermutlich in Kürze in den Vortragsaufzeichnungen hören und sehen können, die wir auf der Tagung vorgenommen haben (dank an die Kolleginnen Michaela Kyere und Ute Clames für Idee, Organisation und Durchführung).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;----schnipp------&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;----schnipp----------schnipp----------schnipp----------&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ich habe übrigens dank der Tagung nochmals ein paar Zeiterfassungstools angetestet und aktuell wieder laufen. Wieso? Wir hatten bei Projektstart verschiedenes ausprobiert, wie man denn Aufwand von Lehre erfassen könne. Leider passte damals nichts so richtig zu unseren Erwartungen (instabil / keine vorgefertigten Kategorien / zu großes Kontrollgefühl). Jetzt läuft während des Schreibens aber wieder die Uhr, weil ich es einfach spannend finde, so etwas ab und an mal zu dokumentieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;---schnippp----&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;----schnipp----------schnipp----------schnipp----------&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus Zeitgründen...also hier nur ein paar m.E. spannende Aspekte:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Forschung vs. Lehre&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Trennung des Aufwandes für Lehre und Forschung scheint alles andere als trivial zu sein. Gerade wenn Zeit für Recherche des Lehrstoffs mit gerechnet wird, kann diese ja durchaus auch mal ein halbes Jahr betragen. Oder das Wissen ist ohnehin schon da (wie verrechne ich dann dessen Erwerb?). Zahlen die wir mit retrospektiven Erhebungen gewonnen hatten, ließen eine(n) ProfessorIn im Schnitt 72h / Woche mit der Lehre verbringen. Eine Anpassung der Methoden führte dann aber auch zu realistischeren Ergebnissen in einer Online-Erhebung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;PDF-Schleuder ist teuer&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was mich erstaunt hat: Der Aufwand für eSupport (Material bereitstellen, E-Mail-Kommunikation) war pro Veranstaltung höher als derjenige für eLearning (Online-Kommunikation, Contenterstellung, etc.). Kostet es zu viel Zeit, Folien als Lehrbücher zweckzuentfremden? Liegt es daran, dass anders (unter stärkerer Berücksichtigung hochschuldidkatischer Aspekte) geplant wird?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Was tun Studierende?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Students learn from what they do" (George D. Kuh) hob Adi Winteler hervor. Als Messinstrument hierfür empfahl er das &lt;a href="http://nsse.iub.edu/"&gt;NSSE&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 17px; "&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Auch wenn die Studiengänge danach selbst entscheiden müssten, wie sie die Ergebnisse interpretieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;eLearning richtig planen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Frage ob sich eLearning lohne, verschloss sich Claudia Bremer: "Ich weiß es nicht, aber wenn sie es machen, sollen keine groben Fehler passieren". Zwar werde die allgemeine Evaluation an der Universität Frankfurt bei eLearning-Veranstaltungen um spezielle Fragen zum Einsatz von eLearning-Tools ergänzt...und die eLearning-Veranstaltungen hätten bessere Evaluationsergebnisse....Die Kausalitätsbeziehung greife aber nicht. Wer eLearning macht, ist an Lehre interessiert, daher die besseren Ergebnisse.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als Instrument für gutes eLearning nutzt man in Frankfurt den &lt;a href="http://www.bremer.cx/vortrag41/Beitrag_Bremer_Delfi2009.pdf"&gt;AKUE-Prozess&lt;/a&gt; (Analyse, Konzeption, Umsetzung und Evaluation) der z.B. auch eine Grob- und Feingliederung des Konzeptes umfasst sowie Angaben zur Bearbeitungsdauer. Leider sprachen wir auf der Tagung aber nicht mehr über diese Zahlen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lohnt sich der Austausch?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Aspekt, der im eLearning immer wieder Zeitersparnis bringen soll: Austausch von Content, Dienstleistungen etc. Jetzt ist der Spruch, dass ein Lehrender sich eher eine Zahnbürste teilt, als einen Kurs, auch nicht mehr der neueste. Widerlegt ist er aber trotz vielversprechender Ansätze noch nicht. Um so mehr bin ich auf die Ergebnisse des Projektes &lt;a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/fp/index.html"&gt;Uni:prise&lt;/a&gt; gespannt. Vor allem weil hier monetäre und nicht-monetäre Austauschbeziehungen untersucht werden. Hatte RUBeL nicht auch mal monetäre Austauschbeziehungen etabliert? Und bei ILIAS gibt es bspw. eine &lt;a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/system/files/Vortrag_Kunkel_Vorkauf.pdf"&gt;technische Infrastruktur&lt;/a&gt; dafür.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lehrpreise als Belohnung und Diskursbeschleuniger?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lehrpreise können ein Belohnungsinstrument für gute Lehre sein und die Qualitätskriterien für gute Lehre diskutieren helfen, z.B. gemeinsam mit den Nominierten - so Ruth Kamm.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Forschung als Betreuung?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu Rolf Schulmeisters Vortrag nur zwei Aspekte, seine Ergebnisse zur Untersuchung des Zeitaufwandes / Workload im Studium ist ja vielerorts schon besprochen worden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seine Aussage, dass die Studierenden die tägliche Plausibilitätskontrolle der online eingegebenen Zeitpläne als Betreuung empfunden haben, macht mich nachdenklich. Ist die Unterstützung im Selbststudium wirklich so gering, dass es als Service empfunden wird, betreut zu werden? Kann das ein Ansatz sein, der die Hochschulforschung weiter voranbringt oder ist es nicht doch problematisch, wenn (Be)Forschung und Lehre derart verwischen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Meide die Peers?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Besser verdauen muss ich auch noch eine Aussage aus einer ersten Clusteranalyse, die Schulmeister zur Ermittlung verschiedener Studierendentypen vorgenommen hat. Da fiel der erschreckende Satz: "Die schwächste Gruppe der Studierenden sucht die Unterstützung der Peers." Und offensichtlich wird diese Gruppe auch nicht besser. Ist dann alleine Lernen besser? Meidet die schwächste Gruppe der Studierenden einfach nur den/die Professorin / die Lehrenden und wendet sich ausschließlich an die Kommilitonen? Kann man hier mit Lerngruppen, die (negative) Peer-Orientierung in einen Vorteil wandeln? In jedem Fall könnte die weitere Auswertung neue Möglichkeiten zur Unterstützung erfolgreichen Lernens aufzeigen oder wissenschaftlich stützen. Denn die gebildeten Skalen bei Schulmeister erschienen mir ziemlich sinnvoll (u.a. Verantwortungsübernahme, Bedrohungswahrnehmung, Durchhalten, Emotionsregulation, Lernstrategien). Eine weitere Auswertung hofft Schulmeister auf der &lt;a href="http://www.campus-innovation.de/files/Programm_CampusInnovation_Konferenztag_StudiumundLehre_November_2011.pdf"&gt;Campus Innovation&lt;/a&gt; präsentieren zu können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit den Typen und Skalen bei der &lt;a href="http://www.che-consult.de/cms/?getObject=371&amp;amp;getNewsID=1336&amp;amp;getCB=398&amp;amp;getLang=de"&gt;CHE-Quest&lt;/a&gt; konnte ich dagegen (noch) nicht so viel anfangen. Schulmeister kritisierte daran u.a. die Erhebung des Faktors "Fleiß" durch Befragung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ach ja: Das Projektakronym LeLeCon steht übrigens für: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Lehraufwand webbasierter Innovationen in der Hochschule - Blended Learning unter Aspekten des Bildungscontrollings.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch ein "Ach ja": Die Antwort auf den zweiten Teil des letzten Aufzählungspunktes ganz zu Beginn des Blogposts lautete bei Schulmeister übrigens nein. Hier bin ich noch skeptisch.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-9205220101616187502?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/9205220101616187502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/lohnt-sich-das-eigentlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9205220101616187502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9205220101616187502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/11/lohnt-sich-das-eigentlich.html' title='Lohnt sich das eigentlich?'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-4749453518268476657</id><published>2011-08-02T08:50:00.010+02:00</published><updated>2011-08-03T08:42:22.328+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Transparenz - Wissenschaft und Internet</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;Wenn ich im Rückblick unser Doktorandenseminar der &lt;a href="http://nfgwin.uni-duesseldorf.de/"&gt;Nachwuchsforschergruppe Wissenschaft und Internet&lt;/a&gt; betrachte, dann zieht sich ein Thema durch die meisten Beiträge der vielen Gastreferenten: Transparenz.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In unterschiedlichen Ausprägungen zwar, für unterschiedliche Kreise, mit unterschiedlichen Zielen - wer das als ReferentIn, TeilnehmerIn oder KollegIn anders sieht möge aber gerne hier laut und transparent (oder auch intransparent) widersprechen :-).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Wenn Ihr Euch Eindruck verschaffen wollt, könnt Ihr übrigens bei &lt;a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12152"&gt;Lecture2Go&lt;/a&gt; Aufzeichnungen von fast allen Vorträgen finden. Dafür auch noch mal ein Dank nach Hamburg für den Aufzeichnungskoffer, sowie an Michaela Kyere für die Durchführung der Aufzeichnungen!&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Transparenz in Sachen Ressourcenmanagement: In ihrem &lt;a href="http://nfgwin.uni-duesseldorf.de/de/node/835"&gt;Gastbeitrag&lt;/a&gt; (kein Vortrag) moderierte &lt;a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fwww.uni-due.de%2Fgesellschaftswissenschaften%2Fwergen.php&amp;amp;sa=D&amp;amp;sntz=1&amp;amp;usg=AFQjCNG7HAkf-pVM2qm0Pic_G9qxo-A2Pg"&gt;Jutta Wergen&lt;/a&gt; Fragen zum Umgang mit der eigenen Promotion. Wo steht man gerade, was läuft gut, wo sieht man Herausforderungen...Dass hier auch die bereits promovierten Mitglieder der Nachwuchsforschergruppe aus ihren Erfahrungen berichteten, war für die Promovierenden ein großer Gewinn - zumindest laut Kurzevaluation am Seminarende.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beispiel gefällig? Das Promotionsthema vor anderen präsentieren zu müssen oder in einem selbst angebotenen Seminar anders/neu für Studierende durchdenken müssen, kann zusätzliche Motivation sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://nfgwin.uni-duesseldorf.de/de/node/849"&gt;Recherche im Internet&lt;/a&gt;: Zum Beispiel mit wenigen Klicks in Datenbanken erkennen, wer wen zitiert und von wem zitiert wird oder welche Einstellungen die Google-Suche berücksichtigt. (Beitrag von Isabelle Peters und Katrin Weller) - auch ein Stück mehr Transparenz, die leicht herstellbar ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die andere Seite der Recherche, die &lt;a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12151"&gt;Publikationsstrategien&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://wmedia.zim.uni-duesseldorf.de/stream/bibliometrischeindikatoren/"&gt;Wissenschaftsevaluation&lt;/a&gt; betrachteten Lambert Heller und Stefanie Haustein. Zum Beispiel eine schnellere Zugänglichmachung Ergänzung, Kommentierung von Informationen/Publikationen, die auch qualitative Auswirkungen hat, da man sich anders auf aktuellste Veröffentlichungen beziehen kann. Vielleicht wird die Arbeitsweise von Wissenschaftlern in diesem Kontext auch transparenter. Ein praktischer Tipp von Lambert Heller: Wer seine Dokumente transparenter aufbauen will, sollte mit &lt;a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12151#"&gt;LaTex (Kapitel 2: Textsatz)&lt;/a&gt; arbeiten. Klang in meinen Ohren logisch, ich scheue aber den Aufwand (noch).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stefanie Haustein betrachtete (bibliometrischen) Kennzahlen für die Bewertung von Wissenschaft. Welche Kennzahlen kommen wie zustande? Welche sind überhaupt sinnvoll? Ein persönlicher &lt;a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12255#"&gt;Impact-Factor (Kapitel 8)&lt;/a&gt; etwa? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie es ist, wenn das eigene Verhalten selbst im Netz transparent wird, war mein persönliches Aha-Erlebnis für mich beim &lt;a href="http://wmedia.zim.uni-duesseldorf.de/stream/empirischeonlineforschung/"&gt;Vortrag&lt;/a&gt; von Michael Scharkow: Plötzlich zeigte er eine Auswertung über mein Twitterverhalten (und das anderer Mitglieder der Nachwuchsforschergruppe). Unverhofft zum Forschungsgegenstand geworden konnte ich also sehen, wann ich offensichtlich am meisten Tweets absondere. Interessant, auch wenn mir die öffentliche Verfügbarkeit dieser Daten natürlich schon vorher bewusst war - und zumindest ungefähr auch mein Twitterverhalten...Als Randbemerkung hier vielleicht passend der Hinweis auf die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/netz-depeschen-das-recht-am-eigenen-datenhaufen-1.1121469"&gt;Quantified Self-Bewegung&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Transparenz in Extremo zeigte Christian Spannagel: &lt;a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Cspannagel/duesseldorf2011"&gt;Vortrag vorher im Netz mit Aufruf zu Kommentaren angekündigt&lt;/a&gt;, Folien (&lt;a href="http://prezi.com/mmaq5fqfhsdc/offentliche-wissenschaft-im-web-20/"&gt;Prezi&lt;/a&gt;) vorher für Ergänzungen im Netz, Fragen an Follower während des Vortrags, &lt;a href="http://piratepad.net/FTUFY9pHGE"&gt;Etherpad-Mitschrieb&lt;/a&gt; durch angereisten Kollegen Oliver Tacke...Klassisches "Practice what you preach" also, denn sein Vortrag ging um "Öffentliche Wissenschaft im Web 2.0). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ebenfalls vorweg im Netz verfügbar war übrigens der bereits erwähnte Vortrag von Lambert Heller zu &lt;a href="http://www.slideshare.net/lambo/literaturverwaltung-und-publikationsstrategien"&gt;Literaturverwaltung und Publikationsstrategien&lt;/a&gt; .&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ähnlich transparent (oder wie von ihm angekündigt work in progress) dann auch Christoph Bieber, der vorher in seinem &lt;a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2011/06/24/pracademics/"&gt;Blog ein paar Worte zum Vortrag&lt;/a&gt; fallen ließ. Wie sich Blogbeiträge auf die Entwicklung seiner Forschungsaktivität z.B. zu Wikileaks auswirkten war dann passenderweise Inhalt des Vortrages. Der Begriff aus den Staaten zu dieser praxisorientierten Auseinandersetzung: Pracademics (academic and practive practtioner in the regarding field). Welche Bezüge es hier zur Aktionsforschung gibt, könnte man sich noch mal anschauen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie - auch grafisch ansprechend - die transparente Aufbereitung der Entstehung eines Werkes sein kann zeigte Patrick Sahle in seinem &lt;a href="http://nfgwin.uni-duesseldorf.de/sites/default/files/Digitale_Editionen_Sahle.pdf"&gt;Vortrag zu Digitalen Editionen&lt;/a&gt;. Leider hab ich das beste Beispiel hierzu (hoffentlich) noch auf dem Uni-Laptop. Das wird nach meinem Urlaub nachgereicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass bei dem Thema "&lt;a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12282"&gt;Social Media im Unternehmen - Informationssuche in Social Web und Social Intranet&lt;/a&gt;" von Matthias Görtz Transparenz innerhalb eines Unternehmens und nach außen ein wichtiger Aspekt war, brauch ich wohl nicht extra zu betonen. Seine methodische Vorgehensweise übrigens: "Work-Shadowing" - um das Informationssuchverhalten junger Berufseinsteiger zu untersuchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für die letzte Sitzung haben wir dann &lt;a href="http://tricider.com/t/"&gt;tricider&lt;/a&gt; für eine Themenfindung genutzt - jeder konnte Ideen vorschlagen, jeder kann abstimmen. Ebenfalls ganz transparent.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gewünscht wurde u.a. ein  &lt;a href="http://www.slideshare.net/timotvt/elearning-input-kurzversion-wissenschaft-und-internet"&gt;eLearning-Part&lt;/a&gt; in dem ich verschiedene eLearning-Aspekte angerisssen habe und ein paar praktische Übungen in ILIAS zeigte. Vor allem den praktischen Part hatte ich sehr offen gestaltet: verschiedene Objekte zum Testen lagen auf der Plattform und wer wollte konnte ausprobieren. Nächstes mal würde ich hier stärker steuern und mehr mit Gruppen arbeiten: Jede Gruppe sucht sich einen Bereich zum Ausprobieren. Die anderen Gruppen schauen sich danach online an, was passiert ist. Abschließend Austausch darüber. Aber das  nur am Rande - als transparenten Blick in weitere Überlegungen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Wo ich übrigens noch Potential für ein nächstes Doktorandenseminar sehe: Immer mal wieder auf die erste Sitzung, das Ressourcenmanagement (z.B. nach dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenhower-Prinzip"&gt;Eisenhower-Prinzip&lt;/a&gt;) zurückkommen und eine gemeinsame Dokumentation des Seminars unterstützen (bspw. durch ein Wiki oder ein Etherpad). Hier haben auch die verschiedenen Referenten gezeigt, wie das noch zusätzlich möglich wäre, allerdings wäre das auch eine Änderung der Ziele des Doktorandenseminars. Ob das dann komplett öffentlich erfolgt oder nicht, bin ich mir noch nicht sicher (lese dann ggf. noch mal &lt;a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/web_2_0_in_der_bwl/block3"&gt;hier&lt;/a&gt; nach).&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fazit: Viele Aspekte im Themenbereich Wissenschaft und Internet, die ich so noch nicht kannte und die imho&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;weiter erforscht werden sollten und&lt;/li&gt;&lt;li&gt;praktisch in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft nutzbar gemacht werden können.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-4749453518268476657?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/4749453518268476657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/08/transparenz-wissenschaft-und-internet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4749453518268476657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4749453518268476657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/08/transparenz-wissenschaft-und-internet.html' title='Transparenz - Wissenschaft und Internet'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-5244241032484777436</id><published>2011-07-15T06:46:00.013+02:00</published><updated>2011-07-18T00:50:23.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><title type='text'>Inspiration und Intervention</title><content type='html'>&lt;div&gt;Für mich kulminierte das Symposium "&lt;a href="http://www.tu-dortmund.de/uni/Uni/veranstaltungen/veranstaltungen/11-07-14_Symposium/index.html"&gt;Inspiration und Intervention - Aktivierende Hochschulforschung zur Hochschullehre&lt;/a&gt;" vom 14.-15.7. an der TU Dortmund in der Diskussion, die ich besonders mit zwei Teilnehmerinnen hatte. Hier die diskutierten Fragen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer profitiert davon, wenn Hochschulintervention und Hochschulforschung bei den gleichen "Versuchs-"personen durchgeführt wird? Muss sich jeder, der von hochschuldidaktischen Maßnahmen profitiert, auch beforschen lassen? Ist es vertretbar, dass man bei neuen Maßnahmen auch immer die Wirksamkeit / die Erfolge überprüfen möchte und dies der "Deal" ist, den man für eine meist kostenlose Beratung oder Schulung eingehen könnte?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zugegeben, sehr zugespitzte Fragen. Man kann da m.E. aber auch noch anders argumentieren: Wenn ich in meiner eigenen Hochschullehre neues ausprobiere - will und muss ich dann nicht auch in meiner Rolle als Wissenschaftler überprüfen, ob dieses Umsetzung sinnvoll war. Viele Wege führen dabei nach Rom  - und um etwas kryptisch, sprachtheoreotisch zu werden: methodos ist ja auch der Weg zum Tempel...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich muss man hier aufpassen, dass man durch zusätzliche Forderungen nach "Beforschung" nicht diejenigen verliert, die erst mal nur mit gehöriger Neugier und auch Zweifel neue Methoden und Ideen in der Lehre umsetzen wollen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Spannend war in Dortmund darüber hinaus noch vieles anders, hier ein paar Schlaglichter:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Metin Tolan (Prorektor Studium) sprach von Fragen, die man früher nicht gestellt habe:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Warum sollte heute ein Student zur Vorlesung kommen, wo es doch das Internet gibt? (btw: Bei Vorlesungsaufzeichnungen ist das auch immer wieder eine Frage, die bisherigen Daten dazu finde ich aber eindeutig, z.B. Daten aus Hamburg, wo nur 13% der Studierenden die Aufzeichnung dem Vorlesungsbesuch vorzogen)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie lernt der Student dann in der Vorlesung?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Sascha Spoun (Präsident der Leuphana-Universität) stellte zunächst allgemeingesellschaftliche Thesen auf (z.B. "Die heutige Gesellschaft erfodert Persönlichkeiten, die Lernen als Lebenshaltung verstehen"), um dann Antworten u.a. in der beeindruckenden &lt;a href="http://www.leuphana.de/college/bachelor/leuphana-semester/startwoche.html"&gt;Startwoche der Leuphana&lt;/a&gt; und dem Leuphana-Semester zu finden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch eine für mich überzeugende These: Wissenschaft hat ihre Kernkompetenz in den Methoden und zwar sowohl in Forschung und Lehre. Und Lehre dürfe man professionell betreiben, bei SFB sei das normal.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Bettina Hannover demonstrierte den Bezug zwischen Lehrorientierung und kompetenzorientierter Evaluation (z.B. nach BEvaKomp), vgl. hierzu auch einen &lt;a href="http://www.uni-kassel.de/incher/gfhf/tagung2007/didaktik/braun_gfhf_2007.pdf"&gt;Vortrag ihrer Kollegin Edith Braun&lt;/a&gt;. Wenn Studierende rückmelden, wie sie ihren Kompetenzzuwachs einschätzen, fallen a) die Evaluationen kritischer aus und b) richtet sich der Fokus der Dozierenden auf die Studierenden, wird studierendenorientierter.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Antonia Scholkmann berichtete vom Einsatz problembasierten Lernens (&lt;a href="http://www.hdz.tu-dortmund.de/126/"&gt;PBL) im gleichnamigen Projekt&lt;/a&gt;, das immer folgendes umfasst: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kleingruppenarbeit, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;strukturierter Prozess, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alltagsnähe, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;paradigmatische Problemstellung&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Nachdem Stichproben- und Bildungsungleichheit ausgeräumt wurden, ergab sich ein leicht positiver Effekt für PBL bei dem im Projekt untersuchten Textverstehen. Die Pilotstudie zu dem Projekt kann man &lt;a href="https://eldorado.tu-dortmund.de/dspace/handle/2003/28893"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus dem &lt;a href="http://www.hdz.tu-dortmund.de/101/"&gt;LeWi-Projekt&lt;/a&gt; berichteten Marion Kamphans, Brit-Maren Block, Jennifer Eickelmann über das Coaching von Lehrenden, darin entwickelte Mini-Interaktionen sowie die Selbsteinschätzung der Lehrenden über die Zielerreichungen.  Ein Beispiel für eine Mini-Interaktion: Studierende sollten zu Beginn und am Ende einer Veranstaltung Zusammenfassungen geben. Durch Beobachtungen innerhalb der Lehrveranstaltungen konnte man sehen, dass Lehrpersonen Methoden auch für nachfolgende Sitzungen übernehmen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein großer Vorteil dieses Vorgehens: Die Methoden werden im Gespräch passend zu dem Gesamtkontext entwickelt oder ausgewählt und angepasst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Abschließend gab es Arbeitsgruppen zu den Themen "Lehrende bewegen", "Nachhaltigkeit" und "optimale Hochschulforschung." Eines der Ergebnisse: Der Ruf nach mehr Austausch, auch zwischen den verschiedenen Fachgesellschaften und einer Hochschulforschungs-Methoden-Tagung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vielleicht ist die diese kleine Reaktivierung meines Blogs mit diesem (wieder etwas längeren Tagungsberichts) ein kleiner Beitrag zum Austausch.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie verschiedene hochschuldidaktische Fragestellungen in quasi historischer Perspektive (1975) aussehen, zeigt Gabi Reinmann in ihrem &lt;a href="http://gabi-reinmann.de/?p=2805"&gt;heutigen Blogbeitrag&lt;/a&gt; - das passt hier insofern, als die Tagung ein hoffentlich erfolgreicher Schritt aus dem dort beschriebenen Problem sein wollte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-5244241032484777436?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/5244241032484777436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/07/inspiration-und-intervention.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5244241032484777436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5244241032484777436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/07/inspiration-und-intervention.html' title='Inspiration und Intervention'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-8789066187212468253</id><published>2011-06-12T08:06:00.012+02:00</published><updated>2011-06-12T11:00:20.441+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='opco11'/><title type='text'>verschlafene Schulen</title><content type='html'>Vielleicht bin ich ein Logik-Nazi. Es nervt mich aber immer wieder, wenn ich in Artikeln Vergleiche und Bezüge finde, die zumindest imho nicht passen.&lt;div&gt;Aktueller Anlass: Rupert Murdoch in der FAZ: &lt;a href="http://www.faz.net/artikel/C31373/zukunftspotentiale-bildung-ist-das-letzte-reservat-30434186.html"&gt;Bildung ist das letzte Reservat&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hier die Logik-Lücken + Kritikpunkte:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Murdoch sieht eine Diskrepanz zwischen erwartbarem Zustand von Wirtschaftsnationen und aktuellem Zustand; "Für jedes Unternehmen geht es entscheidend um Humankapital - wie man es findet, entwickelt und pflegt." Technischer Fortschritt sorge überall für mehr Produktivität. Dies [was genau?] gelte für alle Bereiche des Lebens außer der Schule.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was stört mich?&lt;/i&gt;: Der Zustand der Wirtschaftsnationen ist kein Lebensbereich. Er wirkt sich nur (vermutlich) auf verschiedene Lebensbereiche aus. Wieso werden hier Unternehmen mit Schulen verglichen? Murdoch führt keinen Grund dafür an, sondern wechselt einfach so in einen neuen Lebensbereich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was dahinter steckt&lt;/i&gt;: Entwicklung von Humankapital ist - in dieser Denkweise - die vordringlichste Aufgabe von Schulen. Wirtschaftsnationen sind nur so stark wie ihre Bürger - bzw. Arbeitskräfte, die wiederum gut ausgebildet sein müssen. Dies findet sich bei Murdoch aber nur implizit.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Angeblich hat sich in den letzten 15 Jahren an Schulen nichts verändert. "Unsere Schulen sind der letzte Hort, der sich der digitalen Revolution widersetzt."&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was stört mich?&lt;/i&gt;: 1. Es liegt nahe, dass Murdoch von amerikanischen Schulen spricht. Dann sollte man das aber (auch in einem provokanten Essay) sagen! 2. Woran macht er fest, dass sich nichts verändert habe? Gar nicht. Er behauptet es einfach. Dass es bspw. im deutschen Schulsystem enorme Veränderungen gab, z.B. was Prüfungen, Bildungsstandards...angeht sei hier nur am Rande erwähnt. 3. Es geht dann also doch ausschließlich um die digitale Revolution. Davon ist in der Einleitung des Artikels aber gar nicht die Rede!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was dahinter steckt&lt;/i&gt;?: Vielleicht geht es nur darum, Content (des eigenen Medien-Imperiums) in die Schulklassen zu bekommen. Immerhin ist das Beispiel über die Veränderung der Arbeit eines Redakteurs das einzige schlüssige.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Geld ist keine Lösung!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört&lt;/i&gt;? "Es hat nicht funktioniert", schreibt Murdoch. Von den Zielen der Investition, der Verwendung der Mittel (Personal, Infrastruktur, Reformen, Projekte) nicht ein einziges Wort. Nur als Begründung: Das System sei eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Lehrer und Verwalter. Deshalb sei alles verpufft.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Phantasie der Kinder anregen - nicht mit Geräten, sondern mit Software.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?: &lt;/i&gt;Schön, dass Murdoch nicht behauptet, Computer würden an sich kreativ machen. Erschreckend, dass er dann einfach die Software als Lösung propagiert. Als Beispiele bringt er die Vermittlung von Inhalten über einen bekannten Fußballstar oder führende Flugzeugingenieure. Mit Software hat das zunächst noch nichts zu tun (wohl aber sein späteres damit unverbundenes ipad-Beispiel). Und kreativ sind in diesem Beispiel nur a) Murdoch und b) der Fußballstar/die Flugzeugingenieure.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was dahinter steckt?&lt;/i&gt;: Nur ein Wort: Medienimperium?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;"In Medien und Technologie haben wir gelernt, wie man gezielt kleine Gruppen erreicht, wie man die Abrufhäufigkeit von Websites maximieren kann und wie man personalisierte Newsfeeds anbietet."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(70, 70, 70); font-family: Verdana; font-size: 12px; line-height: 18px; "&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?&lt;/i&gt;: Schreiben haben wir dort wohl nicht gelernt. "IN" Medien und Technologie lernt man nix. Oder ist das eine Zeitschrift, eine Lernreihe....? Und personalisiertes Lernen ist aus pädagogischer Sicht durchaus nichts neues. Der Frontalunterricht mit Alterskohorten ist über die gesamte Geschichte der Pädagogik gesehen sogar ziemlich jung (vgl. bspw. Terhart, Didaktik, Eine Einführung).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Alle müssen heute den Stoff im gleichen Tempo lernen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?&lt;/i&gt;: Mit "Stoff" ist Murdoch insgesamt antiquierter, als er denkt. Geht es nicht doch schon in Schulen um Kompetenzen? Und natürlich (s.o.) kann das individuell verschiedene Lerntempo ein Problem sein. Aber dafür gibt es viele Lösungsansätze (nicht nur eine personalisierte Lese(!)liste). Ein Beispiel: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiarbeit"&gt;Freiarbeit&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Alle sollen den besten Lehrer/Experten haben können.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?: &lt;/i&gt;Die Forderung müsste eigentlich lauten: Alle Lehrer/Experten sollen Ihre Kurse und Materialien frei im Netz anbieten. Das kann man zumindest als bildungspolitisches Ideal vertreten / verfolgen wollen. Aber wer der/die Beste ist - wer soll das nach welchen Kriterien bestimmen?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was dahinter steckt?&lt;/i&gt;: Es geht weiter darum, Inhalte zu verkaufen. Murdoch spricht von verschiedenen prominenten Wissenschaftlern oder Praktikern (nicht Lehrern!), die in einem Klassenzimmer versammelt werden könnten..."für den Preis, den wir für den Download eines Songs bezahlen."&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Murdoch will keine Lehrer durch Technologie ersetzen, sondern "öde Routinen abnehmen".&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?&lt;/i&gt;: Entschuldigen Sie bitte, Herr Murdoch. Welche "öden Routinen" sollen denn abgenommen werden? Ihre Beispiele klingen für mich nach öde Routinen=Unterrichten!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Unklare Beispiele!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Was mich stört?&lt;/i&gt;: Nachhilfelehrer würden in Korea so viel verdienen wie Filmstars - Wer denn? Von welchem Gehalt sprechen wir denn? Ich möchte so etwas auch nachlesen/nachprüfen können!  Eine Schule, in der "ausgerechnet" wird, was jeder einzelne Schüler zu lernen hat und wie! Wie ist das denn gemeint? Zehn Seiten hat er schon gelesen (gelernt?!) und er muss noch 5? Durchschnittswerte in Testprofilen als Grundlage? Für mich klingt das nach einem sehr quantitativen Verständnis von Lernen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Empfehlen möchte ich noch allen den Schlussabsatz von Murdochs Artikel. Dazu hier nur noch Stichworte: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Rausfinden, was am besten funktioniert&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alles zusammentragen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;sein Unternehmen will sich engagieren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;kein Kind soll marginalisiert werden&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Hoffe mal, dass eine von Murdoch finanzierte Stiftung das konkret tut. Vermutlich aber eher nicht, denn (s.o.) Geld ist keine Lösung. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Disclaimer: Möglich, dass die ein oder andere meiner Anmerkungen im Originaltext weniger greift. Vermute nicht, aber ich habe da nicht nachgelesen. Und dass kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin nicht gegen den &lt;a href="http://www.delicious.com/treeck/schule"&gt;Einsatz von Ipads, Internet...in Schulen&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-8789066187212468253?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/8789066187212468253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/06/verschlafene-schulen.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8789066187212468253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8789066187212468253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/06/verschlafene-schulen.html' title='verschlafene Schulen'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-5567712349673691821</id><published>2011-06-03T18:03:00.002+02:00</published><updated>2011-06-03T18:24:39.426+02:00</updated><title type='text'>die kleinen Dinge - ILIAS-Konferenz in Bern</title><content type='html'>&lt;a href="http://img442.yfrog.com/img442/6153/gmzh.th.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 113px;" src="http://img442.yfrog.com/img442/6153/gmzh.th.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Nein! Ich meine mit den kleinen Dingen nicht, dass die &lt;a href="http://www.ilias-conference.org/index.php/programme-2011-short.html"&gt;ILIAS-Konferenz in Bern&lt;/a&gt; eine kleine Sache ist. Quatsch. Ich meine die kleinen Zeichen, die man mit kleinen Gesten setzen kann.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So wie diese Geste: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;Welche Farbe soll das "ilias-baendeli" (ja, der Schweizer Ton macht schon was aus) im August denn haben? fragt &lt;a href="http://twitter.com/#!/marcelraimann"&gt;Marcel Rainmann&lt;/a&gt; heute in diesem &lt;a href="http://twitter.com/#!/marcelraimann/statuses/76671788117000192"&gt;Tweet&lt;/a&gt;.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Verlinkt ist eine Doodle-Abstimmung. Aktuell liegen Nr. 1 und Nr. 2 gleich auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich weiß nicht:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;wie ernst die Abstimmung ist, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;wie sehr man sich an das Ergebnis hält, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;um welches Bändeli es ganz genau geht (allgemeines Konferenz-Band, Band für ein Unternehmen, VIP-Band...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;bis wann die Abstimmung geht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ob wirklich jeder mitmachen darf (aber wieso sonst Werbung per Twitter?).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;So oder so. Wenn die Konferenz schon im Vorhinein so nett auf die Wünsche möglicher TeilnehmerInnen eingeht, dann werden es wohl spannende Tage in Bern und zwar hoffentlich mit Workshopatmosphäre im besten Sinne, d.h. mit vielen Möglichkeiten zum Austausch und gemeinsamen Arbeiten.  &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So oder so (II): Motivieren und erfreuen schon solch kleinen Dinge.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-5567712349673691821?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/5567712349673691821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/06/die-kleinen-dinge-ilias-konferenz-in.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5567712349673691821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5567712349673691821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/06/die-kleinen-dinge-ilias-konferenz-in.html' title='die kleinen Dinge - ILIAS-Konferenz in Bern'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-1289336214876555920</id><published>2011-05-07T07:37:00.014+02:00</published><updated>2011-05-07T08:37:30.447+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Textarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='opco11'/><title type='text'>elektronische Textarbeit</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EB_f0vCcPiM/TcTkV7Zrk8I/AAAAAAAAAB8/CAdTC2oDQZA/s1600/Tool_diigo.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 196px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-EB_f0vCcPiM/TcTkV7Zrk8I/AAAAAAAAAB8/CAdTC2oDQZA/s200/Tool_diigo.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5603854901729530818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;Wahnsinn. Erst wenige Tage um und ich habe schon das Gefühl kaum noch hinterher zu kommen bei den Ereignissen, Beiträgen, Audioboos (nehme mir schon seit dem ersten Beitrag da vor mir den mal anzuhören, Audio passt aber oft nicht in meine Arbeitsumgebung), Kommentaren...&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch das soll hier &lt;b&gt;nicht Thema&lt;/b&gt; sein. Sondern...siehe rechts...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hier gehts um die Möglichkeiten der elektronischen Textarbeit. Die Agenda das opco11 sieht einige Internettexte vor. Und wenn es Texte gibt, dann gibt es für mich zunächst &lt;b&gt;drei Dinge zu tun&lt;/b&gt;: Lesen, unterstreichen, kommentieren (später passiert dann mehr mit den Texten).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bislang mache ich das bei elektronisch vorliegenden Texten seit einiger Zeit im PDF-Format. Mit &lt;a href="http://www.chip.de/downloads/PDF-XChange-Viewer-32-Bit_29539244.html"&gt;PDF-XChangeViewer&lt;/a&gt; bspw. kann man gut genau dieses vornehmen, speichern, ändern und auch mit KollegInnen austauschen: Kommentare, Unterstreichungen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da die opco11-Texte im Netz liegen, war mir schnell klar: Hier probierst Du die&lt;b&gt; online-Variante dieser Lernstrategie&lt;/b&gt; (ehrlich sind es nur erste Ansätze einer Lernstrategie, aber immerhin).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schon vor ein paar Jahren war ich da auf einen &lt;a href="http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/openlearnware/lehrmaterial_in_olw/vortragsreiheelc/transformationlehrlernkultur.de.jsp"&gt;Vortrag von Christian Diel an der TU Darmstadt&lt;/a&gt; gestoßen: &lt;b&gt;Könnerschaft im E-Learning&lt;/b&gt;, kann man Fertigkeiten vermitteln?Dort wurde diese gemeinsame Online-Textarbeit vorgestellt, die ich bislang aber noch nie ausprobiert habe. Um das hier verwendete Tool geht es in der Videolecture übrigens ca. ab Minute 16.30.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die &lt;a href="http://groups.diigo.com/group/opco11"&gt;Gruppe&lt;/a&gt; war schnell aufgesetzt (nachdem ich mich an meine alten Zugangsdaten bei diigo erinnert hatte) und füllte sich schnell mit meinen Kommentaren und dann auch sehr schnell mit Mitgliedern. &lt;b&gt;Großer Dank&lt;/b&gt; an alle beigetrenen Mitglieder! Zu sehen, wie es immer voller wurde (und weiter wird), macht Spass.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;b&gt;-- Einschub: &lt;/b&gt;Was ich hier Spass nenne, könnte man auch hochtrabender (aber nicht weniger richtig) als "Selbstwirksamkeitserfahrung" bezeichnen. Heißt: Ich merke, dass ich mein Lernen, aber auch das Lernen im Kurs generell beeinflussen kann. Motivation! (bedeutet das). Warum nicht auch im Klassenraum, im Seminar Studierende Richtungen, Methoden entscheiden lassen? Nicht unbedingt motivierend ist das allerdings, wenn die Selbstbestimmung in der immer gleichen Durchführung von Referaten besteht. &lt;b&gt;Einschub Ende --&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun aber endlich zu den ersten Erfahrungen mit der Textarbeit:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kommentare auf meine Kommentare zu dem Text (also sehr konkret an andere Inhalte anknüpfende Auseinandersetzungen) zu sehen war ein Erlebnis !&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Gruppe füllt sich weiter mit Links, die Ihr/andere Gruppenmitglieder einstellt. Freue mich über jeden einzelnen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Funktionen entdecke ich nach und nach. Denn Ausprobieren ist auch eines meiner Lernziele im opc011.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Funktion 1: Keine flache Hierarchie in der Gruppe, man kann aber Mitglieder zu Gruppenmoderatoren machen. Das mache ich in regelmäßigen Abständen. Freue mich über Rückmeldungen dazu (gibt es Benachrichtigungen darüber, was kann man bearbeiten, motiviert das zusätzlich...etc?).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Funktion 2: Gruppenbild. Logo geklaut aus dem opco-Kurs-blog - sieht besser aus.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Funktion 3: Gemeinsam sortieren. Ich habe mir erlaubt, Tags zu ergänzen. Bei Texten/Links von Euch/anderen Gruppenmitgliedern. Ich gehe davon aus, dass in der Gruppe ein gemeinsames Content-Bearbeitungsverständnis vorherrscht. Hoffe das stimmt. Ein Änderungsbeispiel: Texte aus der ersten Woche erhalten den Tag "Woche1".&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Was mich jetzt aber &lt;b&gt;brennend interessiert&lt;/b&gt;: Arbeitet Ihr auch ähnlich mit Texten (unterstreichen/kommentieren)? Wollt ihr das mal in diigo ausprobieren? Freue mich auf jeden Kommentar direkt zu den Texten. Wie das geht?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn ihr in die diigo unter &lt;b&gt;Tools &lt;/b&gt;die "Webhighlighter und Bookmark"-Extension aktiviert, könnt ihr bei dem aus diigo aufgerufenen Link (oder bei einer anderen Seite, die ihr dort bookmarked):&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Texte farbig markieren und Kommentare an die Markierung dranhängen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;allgemeine Popup-Kommentare einfügen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Der &lt;b&gt;Clou&lt;/b&gt;: Das kann man innerhalb der Gruppe (oder ganz allgemein) öffentlich machen und dann aufeinander reagieren. Das sieht bspw. so aus:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-yIBmCwx54kc/TcTjQmyLmlI/AAAAAAAAAB0/ATKGCsXlr9I/s1600/screenshot_diigo_faz.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 119px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-yIBmCwx54kc/TcTjQmyLmlI/AAAAAAAAAB0/ATKGCsXlr9I/s200/screenshot_diigo_faz.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5603853710784174674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bislang gibt es in der Gruppe noch nicht viele Kommentare, aber das kann sich ja noch ändern. :-). Und wer weiß, vielleicht schaffe ich - oder gerne auch jemand anders - noch eine screencast zur Erklärung (vgl. &lt;a href="http://ursel.posterous.com/opco11-tipps-furs-mitmachen"&gt;Ursels Cast&lt;/a&gt; ganz zu Beginn). Dann ist die Hürde vielleicht noch niedriger.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-1289336214876555920?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/1289336214876555920/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/05/elektronische-textarbeit.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1289336214876555920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1289336214876555920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/05/elektronische-textarbeit.html' title='elektronische Textarbeit'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-EB_f0vCcPiM/TcTkV7Zrk8I/AAAAAAAAAB8/CAdTC2oDQZA/s72-c/Tool_diigo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-4362031677054102471</id><published>2011-05-03T22:49:00.022+02:00</published><updated>2011-05-04T13:53:37.803+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='opco11'/><title type='text'>Zukunft des Lernens (#opco11) - Lernen als Perpetuum Mobile?</title><content type='html'>"Warum sich etwas verändern muss" lautet die Agenda-Überschrift der ersten Woche des MOOC "Zukunft des Lernens". Die Antwort darauf ist meines Erachtens zunächst eine triviale:&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Das heißt: Wenn es um Lernen geht, dann muss sich IMMER etwas ändern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lernen bedeutet Anpassung/Veränderung. Entweder eine Veränderung einer Person oder einer anderen Entität (Organisatoren Lernen, Staaten lernen...). Den Begriff Anpassung finde ich hier wichtig, weil Lernen auch dazu führen kann, sich die Umwelten passend zu machen oder sich der Umwelt passend zu machen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/WaterScrewPerpetualMotion.png/93px-WaterScrewPerpetualMotion.png" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 93px; height: 120px;" alt="" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Definition für Lernen: "eine dauerhafte Verhaltensänderung aufgrund von Erfahrungen", siehe&lt;a href="http://www.wb-erwachsenenbildung.de/online-woerterbuch/?title=Lernen&amp;amp;tx_buhutbedulexicon_main%5Bentry%5D=139&amp;amp;tx_buhutbedulexicon_main%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_buhutbedulexicon_main%5Bcontroller%5D=Lexicon&amp;amp;cHash=882be3522b0c4ad08030636e690f8db4"&gt; Online-Wörterbuch Erwachsenenbildung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ob sich die Art zu Lernen ändern muss, oder ob durch das Lernen Erkenntnisse geschaffen werden, welche die Art zu Leben ändern sollen, ist m.E. eine Frage die an den Kern der Debatte rührt. Und die Antwort kann keine eindeutige/einseitige sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist aber beispielsweise schwierig mit Richard Sennett zu argumentieren (&lt;a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/freiraeume/artikel/jeder-ist-ein-lehrer.html"&gt;brand eins, Absatz 5&lt;/a&gt;), dass die flexiblere Arbeitswelt ein neues Lernen erfordert. Warum? Sennett kritisiert in "Der flexible Mensch" eben eine Entmenschlichung der Arbeitswelt. Lernen müsste also - wenn man Sennett in seinem Kontext folgen will - helfen, diese Welt zu ändern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;--Einschub: Wer vom Absätze zählen genervt ist, bitte kurz ans Ende des Posts springen--&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass neue Erkenntnisse der Hirnforschung oder neue (na ja so neu auch nicht mehr) Medien ein neues Lernen nötig/sinnvoll machen würde ich ebenfalls skeptisch einschätzen, dazu ein paar Entgegnungen bezogen auf die &lt;a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/lern-und-bildungs-visionen-warum-sich-etwas-verandern-muss/"&gt;Agenda-Texte&lt;/a&gt; aus dem Kurs:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Lehre sei keine unverzichtbare Voraussetzung für die Initiierung und Begleitung von Lehrprozessen (&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE296A58AF1F254A22B8E6F0E41BDEC2BA%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;FAZ-Artikel, Absatz 1&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Wenn ich von initiieren und Begleitung lese, gehe ich davon aus, dass dies von außen erfolgt. Initiert werden solche Prozesse sicherlich auch von (zufälligen) Begegnungen mit Texten, Tweets, Audioboos, Erfahrungen...Dies braucht keine Lehre. Aber eine Begleitung braucht in der Regel jemanden der begleitet. Eine Möglichkeit davon ist Lehre - oder es handelt sich im allgemeineren Sinne um Personen, die Lern-Begleitung als ihre Aufgabe sehen. Und wenn ich nicht zufällig lernen will, dann hilft Lehre oder Unterricht einfach (abgesehen von der Zertifizierung, die ja auch schon im opco11 angesprochen wurde -- Einschub: wie zitiere ich in einem Blog am besten Tweets?--)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;informelles Lernen: 80% ihrer Fähigkeiten lernen Erwachsene außerhalb von Bildungsinstitutionen (&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE296A58AF1F254A22B8E6F0E41BDEC2BA%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;FAZ-Artikel, Absatz 2&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Das überrascht nicht wirklich. Wie viele Erwachsene verbringen wie viel ihrer Lebenszeit in Bildungsinstitutionen oder Fortbildungen? Es wäre erschreckend, wenn außerhalb kein Lernen stattfinden würde, bedenkt man die obige Definition. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wozu Teilnahmepflicht, wenn Wissen auch durch Einsenden von Lösungen nachgewiesen werden kann (&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc%7EE296A58AF1F254A22B8E6F0E41BDEC2BA%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;FAZ-Artikel, Absatz 6&lt;/a&gt;)?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Das ist ja vielleicht der Kern der sich ändern muss (oder bereits geändert hat?): Ist die Hochschule ein Ort um Wissen nachzuweisen? Oder soll hier lernen ermöglicht, begleitet, unterstützt, angeleitet werden? Das kann natürlich auch online geschehen. Die Frage ist hier aber auch eine des Aufwandes, der Lehr- und Lernziele sowie der Interaktionsgestaltung (wie es auch im Artikel später heißt).&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich schließe vorerst mit:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Lernen ist immer Selbstlernen (FAZ-Artikel, letzter Absatz)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Absolute Zustimmung, nur: Selbstlernen läuft nicht von alleine (auch wenn der Begriff vielleicht schon nach einem Art-&lt;b&gt;Perpetuum Mobile&lt;/b&gt; klingt). Wenn der Eintritt und das Leben im wissenschaftlichen Raum gelingen soll, dann brauch es mehr. Meine (Selbstlern)-Lektüre hierzu:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1900"&gt;Selbststudium, kein Selbstläufer im Blog von Gabi Reinmann&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch vor dem Schluss ein (etwas älteres) &lt;b&gt;Tool&lt;/b&gt; (weil es schon so viele spannende gab):&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer will, kann meine Notizen zu den beiden hier angegebenen Artikeln auch direkt im Text verfolgen und selbst Kommentare (dies nur mit Anmeldung) hinterlassen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://groups.diigo.com/group/opco11"&gt;http://groups.diigo.com/group/opco11&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;...und bald lese ich: &lt;a href="http://ietherpad.com/Bildungsvisionen"&gt;http://ietherpad.com/Bildungsvisionen&lt;/a&gt; :)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-4362031677054102471?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/4362031677054102471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/05/zukunft-des-lernens-opco11-lernen-als.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4362031677054102471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4362031677054102471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2011/05/zukunft-des-lernens-opco11-lernen-als.html' title='Zukunft des Lernens (#opco11) - Lernen als Perpetuum Mobile?'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-1945563398043205169</id><published>2010-05-17T20:59:00.008+02:00</published><updated>2010-05-17T22:25:58.141+02:00</updated><title type='text'>Webschau: Bologna-Konferenz und Freisemester für Lehre</title><content type='html'>Dank &lt;a href="http://www.sieseco.de/2010/05/16/nationale-bologna-konferenz-am-17-mai-2010-live-auf-der-bmbf-homepage/"&gt;Siemsens Selbstlerner Community &lt;/a&gt;habe ich zwar von dem Live-Stream der Nationalen Bologna-Konferenz erfahren (wieso nicht über den BMBF-Newsletter?), zum Reinschauen blieben dann aber nur wenige Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso enttäuschender, dass ich (noch?) keine Video-Aufzeichnung der Konferenz finden konnte, obwohl sie bei den meisten Live-Übertragungen mittlerweile Standard ist. Zumindest war das bei unseren Übertragungen aus der Reihe "&lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/ew/abteilungen/bf/aktuelles/"&gt;Migration und Bildung&lt;/a&gt;" gar kein Problem. Aber sicherlich findet sich in Kürze noch ein Video online...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wo ich schon angefangen habe zu stöbern, hier eine kurze Übersicht zur Berichterstattung über die Konferenz:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://zonkinoff.posterous.com/presse-zum-bologna-gipfel"&gt;Zitate-Übersicht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article7671779/Studenten-Eklat-bei-Schavans-Uni-Krisenkonferenz.html"&gt;Welt-Online&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://bildungsklick.de/pm/73493/senator-prof-dr-zoellner-bologna-reform-und-die-verbesserung-der-lehre-sind-zwei-seiten-einer-medaille/"&gt;Bildungsklick&lt;/a&gt; Schwerpunkt Zöllner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2010/20/C-Seitenhieb"&gt;Zeit Online&lt;/a&gt; (vermutet schon vor der Konferenz "Tagungstheater")&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Fast gleichzeitig sprach die Zeit &lt;a href="http://www.zeit.de/2010/20/C-Wettbewerbe"&gt;hier&lt;/a&gt; von "womöglich [...] erste[n] Zusagen" der Länder zur Beteiligung an einem Projekt zur Verbesserung der Lehre bzw. an einer "Art Exzellenzinitiative für Hochschuldidaktik" im Rahmen der Konferenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich spannender als diese Vermutung sind ein paar Projekte, die in dem Artikel vorgestellt werden (die aber auch schon älter sind!). Unter anderem ein Freisemester für Lehre an der TU München inklusive Kursus und schriftlicher Reflektion für die Publikationsliste. Was im Zeit-Artikel fehlt: Wie sieht es mit der praktischen Umsetzung der im Kurs erlernten neuen Methoden aus? Gibt es Hospitationsphasen, wie in vielen Hochschuldidaktik-Programmen üblich? Gerne würde man auch mehr zu diesem Konzept "Lehre im Fokus" erfahren. Leider Fehlanzeige. Nur ein paar Zeilen auf den Seiten &lt;a href="http://www.exzellente-lehre.de/aktuelles/index.html"&gt;exzellente-lehre.de&lt;/a&gt; des von der KMK und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderten Wettbewerbs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr zu hochschuldidaktischen Fortbildungskonzepten findet sich - vielleicht weil ich weiß wo ich suchen muss - beim &lt;a href="http://www.mitarbeiter.uni-duesseldorf.de/Personengruppen/Lehrende/hs-didaktik/netzwerk"&gt;NRW-Zertifikat professionelle Lehrkompetenz&lt;/a&gt;, das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neben&lt;/span&gt; den üblichen Verpflichtungen von vielen Dozierenden absolviert wird. Unter anderem Teilnahme an hochschuldidaktischen Workshops und die Entwicklung von  innovativen Lehrformaten. Ein Freisemester für die Lehre lässt sich aber - wie auch immer es konkret umgesetzt wird - besser medienwirksam vermarkten. Was nicht heißt, dass es nicht sinnvoll sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens ist dies nicht gemeint als Kritik beispielsweise am Konzept "&lt;a href="http://www.cvl-a.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=152&amp;amp;Itemid=160"&gt;Pro-Lehre&lt;/a&gt;" an der TU, das sich sehr gut und anspruchsvoll liest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Präsentation von Lehrportfolios bei Bewerbungen wird im Zeit-Artikel auch als Erfolg der TU aufgelistet. Sicherlich ist sie das auch! Aber die Überlegungen zu einer guten Lehre vor allem den Studierenden transparent zu machen, ist ein weiterer Schritt, den beispielsweise der &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/oasien/blog/?p=5405"&gt;Studiengang Modernes Japan&lt;/a&gt; hier in Düsseldorf konsequent geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bewegt sich also an vielen Stellen auf vielen verschiedenen Ebenen etwas. Was die Konferenz bewegt, bleibt abzuwarten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-1945563398043205169?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/1945563398043205169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/05/webschau-bologna-konferenz-und.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1945563398043205169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1945563398043205169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/05/webschau-bologna-konferenz-und.html' title='Webschau: Bologna-Konferenz und Freisemester für Lehre'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-229062756036373377</id><published>2010-04-09T07:53:00.017+02:00</published><updated>2010-04-10T16:00:42.677+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Aktive Studierende</title><content type='html'>Nach dem letzten &lt;a href="http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-i.html"&gt;Bildungsstreik&lt;/a&gt; geht es jetzt zunehmend darum, Studierende aktiv in die Reformprozesse einzubinden. Nicht umsonst ist das ja auch eine der Forderungen im Bolognaprozess. Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese Einbindung ernst gemeint ist und man sich nicht nur die formale Bestätigung für bestehende Prozesse und Strukturen holen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zeit wird passend dazu in einem großen &lt;a href="http://www.zeit.de/2010/14/C-Studentenvertretung"&gt;Artikel&lt;/a&gt; diskutiert, ob die verfasste Studierendenschaft (bringt u.a. Haushaltsrecht) auch in Bayern und Baden-Württemberg eingeführt werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CHE hat ein Paper mit "&lt;a href="http://www.che.de/newsletter/link.php?linkid=6562"&gt;Anregungen zur studentischen Partizipation&lt;/a&gt;" verfasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein - ganz subjektiver - Eindruck dazu ist allerdings, dass die Proteste weniger von den ohnehin organisierten Studierenden ausgingen, sondern dass es vor allem auch in Düsseldorf eher ein Protest war, der unabhängig von diesen seinen Anfang fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hieße, dass das CHE Paper in einigen Teilen mit seinen Forderungen zu kurz greift (warum s.u.). Da aber viel Richtiges dabei ist, hier eine kurze Zusammenfassung:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Diskussion über den Bildungsbegriff führen: Welche Vorstellung von Bildung stillt den "Bildungshunger" der Studierenden? Wie unterschiedlich sind die Vorstellungen über das notwendige Angebot bei Studierenden, die noch einen Master anschließen wollen und denjenigen, die direkt mit dem BA in den Beruf wollen? Nicht alle teilen die Vorstellung von Bildungsinhalten wie "Reflexionsvermögen, Mut zum Querdenken, Fähigkeit zur Selbstorganisation".&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;studentische Partizipation soll in Leitlinien verankert werden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Studierende, wählt Eure Vertreter!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Interessengemeinschaften zwischen Lehrenden und Studierenden bilden, die "Ideenmanagement" betreiben&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lehrende an Gestaltungsspielräume erinnern: Prüfungsarten variieren, Prüfungstermine flexibilisieren, Curricula entschlacken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;auf Qualität der Lehre Einfluss nehmen durch: Evaluationen sowie Bewertung der Vermittlungskompetenz bei Probelehrveranstaltungen von neu zu berufenen ProfessorInnen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unterschiedliche Lehrformate für unterschiedliche Bedürfnisse verlangen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Controlling der Studienbeiträge hinsichtlich Betreuungsrelationen, stud. Zufriedenheit, Entwicklung der Sozialstruktur&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mentoring-Programme für Studienabschluss-Phase&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Warum das zu kurz gedacht ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorschläge greifen zu wenig in den unmittelbar von Studierenden erlebten Alltag, in die Lehrveranstaltungen und Prüfungen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sollte nach hochschuldidaktischen Überlegungen die aktive Teilnahme, Einflussnahme und Mitgestaltung der Studierenden beginnen. Denn Lernen ist ein individueller, aktiver Prozess - anders formuliert: durch schlichtes zuhören lerne ich kaum. Bereits in den Lehrveranstaltungen sollten Studierende und Lehrende Interessengemeinschaften bilden, indem&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;die Lehrziele des Dozierenden und die Lernziele der Studierenden aufeinander bezogen werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;so genannte Arbeitsbündnisse geschlossen werden.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wenn Studierende über forschendes Lernen oder Prüfungsformate wie e-Portfolios stärker in den Wissenschaftsprozess eingebunden werden, können sie auch die Forschungs-/Hochschullandschaft besser verstehen und dadurch zumindest im Kleinen besser gestalten. Umgekehrt sind die Rahmenbedingungen von Lehre auch immer wieder Thema bei hochschuldidaktischen Fortbildungen, wenn Dozierende nach Freiräumen für didaktisches Handeln suchen (so z.B. bei meinem letzten &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/Kopfnavigation/Mitarbeiter/Personengruppen/Lehrende/hs-didaktik/veranstaltungen_neu"&gt;Lehren und Lernen-Workshop&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem vermute ich, dass aktivierende Methoden generell zu (auch  hochschulpolitisch) aktiveren Studierenden beitragen. Denn Studierende machen  hier Erfahrungen der &lt;a href="http://www.learn-line.nrw.de/angebote/p21/sus/selbst_was.html"&gt;Selbstwirksamkeit&lt;/a&gt;, haben also Erfolgserlebnisse, die  sich z.B. bei Vorlesungen nicht einstellen, wenn sie einfach verkündetes  Wissen mitschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestaltungsspielräume von Studierenden gehen/gingen aber eigentlich auch soweit, dass sie selbst Lehrveranstaltungen durchführen können. Auf dieses motivierende Erlebnis in der Fachschaft bezog sich  auch Johannes Wildt vom hochschuldidaktischen Zentrum bei seiner Abschiedsrede auf der &lt;a href="http://tvtsblog.blogspot.com/2010/03/stille-hochschuldidaktik-und-elearning.html"&gt;DOSS&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch das liebe Geld zu erwähnen: Eine Unterstützung der Studierenden in ihrer Abschlussphase erfolgt in Düsseldorf ab dem Wintersemester u.a. dadurch, dass das letzte Semester von den &lt;a href="http://asta.uni-duesseldorf.de/2010/03/22/senatsbeschluss-zur-studiengebuhrenbefreiung-ein-uberblick/"&gt;Studienbeiträgen befreit&lt;/a&gt; ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-229062756036373377?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/229062756036373377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/04/aktive-studierende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/229062756036373377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/229062756036373377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/04/aktive-studierende.html' title='Aktive Studierende'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-4008382741693224401</id><published>2010-04-04T11:03:00.014+02:00</published><updated>2010-04-05T13:21:14.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Ostern</title><content type='html'>Aus österlichem Anlass mal was ganz anderes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick auf Pontius Pilatus, den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Bulgakow" title="Michail  Bulgakow" class="mw-redirect"&gt;Michail Bulgakow&lt;/a&gt; 1928 in seinem wahnwitzig, obskuren und mitreißendem Roman "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Meister_und_Margarita"&gt;Der Meister und Margarita&lt;/a&gt;" geworfen hat. Ich möchte hier gar nicht eingehen auf die Bezüge zu Faust, auf die wie selbstverständlich durch Moskau schreitende sprechende Katze oder den teuflischen Magier, der den Moskauern ihre moralische Verkommenheit in einer entblößenden Theatervorstellung vorführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür kurz zu dem im Roman enthaltenen historischen Roman über Pontius Pilatus, welcher den Verfasser, den Meister (siehe Titel) in die Irrenanstalt bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit der Kreuzigung Jesu ist Pilatus gefangen von politischen Machtstrukturen und der Einsamkeit als ein Herrscher, der die von ihm zu befriedende Provinz hasst und danach giert, einen Menschen zu finden, der seine Migräne und sein Leiden an der Welt lindert. So treffen Jesus und Pontius Pilatus zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein psychologischer Blick auf einen verzweifelten Täter, der um die Ruhe seiner Provinz besorgt, ganze Heerscharen von Reitern zur Kreuzigung aufbrechen lässt. In sengender Hitze bewachen die dann einen nahezu leeren Hügel.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Niemand hatte versucht, den Verurteilten zu befreien, weder in Jerschalaim, das von Truppen überschwemmt war, noch hier auf dem abgesperrten Hügel, und die Menge war in die Stadt zurückgekehrt, denn diese Hinrichtung war wirklich langweilig...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Jünger (Levi Matthäus) hat sich - mit einem beim Bäcker gestohlenen Brotmesser in der Hand um Jesus zu erlösen, jedoch zu spät zum Eingreifen - im Schatten des Kreuzes eingefunden und kauert verloren in der Steinwüste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilates dagegen träumt bis zu seinem Tod von nichts anderem, als von einem Wiedersehen mit dem aus seiner Sicht seelenverwandten Jesus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felicitas Hoppe &lt;a href="http://www.literaturen.de/de/archiv/2009/ausgabe_09_09/index.html?inhalt=20090902121338"&gt;lobt&lt;/a&gt; diesen (von ihr 3x gelesenen) Roman überschwänglich:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Roman erweist sich als fliegender Ritt durch den Wahnsinn, in dem er  den Versuch einer gewaltsamen Abschaffung jeder Transzendenz anhand einer literarisch meisterhaft gestalteten Pilatusgeschichte mit der  Passionsgeschichte Christi und der großen Anmaßung aller menschlichen  Gerichtsbarkeit konterkariert: «Dieser Verbrecher (Pilatus über  Jesus, F.H.) nennt mich ‹Guter Mensch›. Führen Sie ihn für einen Moment  hinweg, und erklären Sie ihm, wie man mit mir zu reden hat. Aber schlagen  Sie ihn nicht zum Krüppel.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Soweit der österliche Ausflug in einen spannenden Roman.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Allen ein frohes Fest! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Demnächst hier auch mal wieder was zum Thema eLearning, Wissenschaft, Hochschule...versprochen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Zu diesem Roman gab es übrigens auch eine &lt;a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/771414/"&gt;Aufführung&lt;/a&gt; im Düsseldorfer Schauspielhaus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-4008382741693224401?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/4008382741693224401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/04/ostern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4008382741693224401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4008382741693224401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/04/ostern.html' title='Ostern'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-496259859427328057</id><published>2010-03-25T11:34:00.005+01:00</published><updated>2010-03-25T12:21:17.088+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><title type='text'>Tocotronic in Düsseldorf mit goldenen Worten</title><content type='html'>Ich war wirklich skeptisch: Das aktuelle Album "Schall und Wahn" von Tocotronic klang in meinen Ohren zu brav, eher nach Songwriter, denn nach Rock und e-gitarren-gestütztem Widerstandsdiskurs. Zugegeben, die erste Single-Auskopplung "Macht es nicht selbst" hatte noch was, u.a. auch einen Seitenhieb auf "Heim- und Netzwerkerei".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem war die Freude auf das Konzert gestern im Düsseldorfer &lt;a href="http://www.zakk.de/"&gt;Zakk&lt;/a&gt; mehr als getrübt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig zu Unrecht: Es gab Stadion-Rock auf kleinstem, intimen Raum. Die Gitarren wurden auch bei den neuen Stücken bis zum Ende ausgereizt, Dirk verneigte und reckte sich elegant ironisch in allen möglichen Posen. Gleich beim ersten Stück Saite gerissen bei Rick. Kurz Zeit nehmen zum Stimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann jeder Song mit voller Wucht in die Halle gepresst, oft ohne Übergang in den nächsten hineinverzerrt. Wenn Dirk Songs einleitete, dann mit Worten wie diesen: "Reckt die linke Hand, ballt sie zur Faust und sprecht goldene Worte...!" Was folgte war "Aber hier leben, nein danke". Poetische Absage an die Anerkennung des Daseins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später "Let there be rock" im Gesang so verlangsamt, dass es eines noch mehr wird: Hymne. Am Ende der zweiten Zugabe verlässt die Band die Bühne, Dirks Gitarre aber liegt einsam auf dem Verstärker und heult vor sich hin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-496259859427328057?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/496259859427328057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/03/tocotronic-in-dusseldorf-mit-goldenen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/496259859427328057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/496259859427328057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/03/tocotronic-in-dusseldorf-mit-goldenen.html' title='Tocotronic in Düsseldorf mit goldenen Worten'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-1000877724686017356</id><published>2010-03-06T17:34:00.021+01:00</published><updated>2010-03-07T00:18:28.311+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschuldidaktik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Stille - Hochschuldidaktik und eLearning</title><content type='html'>Jetzt ist es schon erstaunlich lange her, dass ich hier was geschrieben habe. Woran das liegt, habe ich leider noch nicht ausmachen können. Dafür ist dieser Beitrag recht lang geworden...hoffe auch entsprechend ergiebig.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vielleicht war es ja ausbleibender Erkenntnisstau. Wies0? Der ist laut dem letzten Vortragenden bei der &lt;a href="http://www.hdz.uni-dortmund.de/index.php?id=405"&gt;DOSS&lt;/a&gt; (Dortmund Spring School for Academic Staff Developers) etwas, das gerade für kreative Ideen notwendig ist. Anders erklärt: Wenn man nicht alles direkt im Netz nachschauen kann, fängt man an zu grübeln und entwickelt vielleicht kreative Ideen. Bin ich etwa zu oft online?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hans Peter Voss hat uns damit dann auf der Rückfahrt von Dortmund nach Düsseldorf zum Nachdenken gebracht: Könnte man an der Uni so verfahren, wie dies Google angeblich tut: 20% der Arbeitszeit für Projekte lassen, die eigentlich nicht zur konkreten Arbeit der Mitarbeiter gehören, damit Innovationen entstehen können. Ich bin skeptisch: Die eigentliche Arbeit verschiebt sich dann wohl noch mehr in die Freizeit. Oder anders: Werden nicht an der Universität häufig arbeiten erledigt, die eigentlich nicht zu den Kernaufgaben gehören? Vielleicht kommt hierher ja unsere Innovationskraft...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zurück zur DOSS mit ihrem Schwerpunkt fachübergreifende Hochschuldidaktik und Fachdidaktiken. Was ja gar nicht so weit ist weg vom Thema Kreativität. Schon zu finden in der Form der Durchführung der Tagung: Hier war vieles im besten Sinne hochschuldidaktisch, nämlich kreativ und vor allem aktivierend durchgeführt. Leider ja noch nicht immer üblich bei Tagungen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zunächst die Diskurswerkstatt "Aufbau virtuelle Communities" von (Tamara Kuhn und Mandy Schiefner) in der wirklich problemorientiert an einer konkreten Community diskutiert und gearbeitet wurde. Frage: Wie kann man diese (erst vor kurzem gestartete) Hochschuldidaktik Community erfolgreicher machen? Für mich waren die wichtigsten Punkte der Arbeit an dem Problem: Vertrauen schaffen, Themenspecials (siehe e-teaching.org) einrichten und mit (informellen) Vor-Ort-Treffen verbinden. Mich jedenfalls hat die Diskurswerkstatt in die Community geführt. Aber auch die Mittags-Videos dort waren für mich ein Anreiz. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Überzeugt hat mich auch die Methode zur Lösungsfindung: Ein &lt;a href="http://www.learn-line.nrw.de/angebote/methodensammlung/karte.php?karte=040"&gt;Ideenkarussel&lt;/a&gt;. Hier allerdings leicht abgewandelt: Kleingruppen arbeiten vor verschiedenen Postern. Bin gespannt wie sich die Community zur Hochschuldidaktik weiter entwickelt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Mindestens ebenso spannend der kaum Vortrag zu nennende Beitrag von Franz Waldherr  und Claudia Walter. Die Frage lautete hier: Wie bringt man Dozierende in einem Hochschuldidaktischen Seminar dazu, studierendenorientierte Maßnahmen zu verwenden? Der Weg zur Antwort: Zunächst jeder alleine drei Punkte überlegen, dann zu zweit auf drei einigen, dann zu viert ... und schließlich im Plenum sammeln. Gut fand ich an der Vorgehensweise: Man wird in eigenen Ideen bestätigt, die auch von anderen kommen und gleichzeitig ist Platz für neue Ideen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus eLearning-Perspektive interessant ist, dass die Referenten in ihre Fortbildungen zwei Online-Phasen integriert haben: Eine kurze Befragung vor der Fortbildung (wie viel Lehrerfahrung habe ich, wie lehre ich und wie habe ich am besten gelernt?). Nachher dann eine Online-Nachbetreuung. Man müsste mal überlegen, ob das auch hier passt. Letztes mal hatten wir innerhalb der Praxisphase eine Online-Phase eingerichtet, was auch gut passte. Was Walter und Waldherr noch berichteten: &lt;a href="http://www.schule-bw.de/unterricht/paedagogik/didaktik/neurodidaktik/"&gt;Neurodidaktik&lt;/a&gt; kam bei den Fortbildungsteilnehmerinnen gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten leider wenig Gelegenheit, weitere Panels zu besuchen, da ich erst ab Donnerstag dabei war. Dass ich am Mittwoch was verpasst habe (u.a. die Frage nach der Verortung von eLearning) habe ich dann (leider/zum Glück?) im &lt;a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=208"&gt;Blog von Kerstin Mayrberger&lt;/a&gt; gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür einige Bestätigungen und Anregungen in der eigenen Diskurswerkstatt erfahren: "Schnittstellen von eLearning und Hochschuldidaktik". Zum Beispiel den geschärften Blick auf die Angst vor der Technik, die Anregung zu noch mehr Beispielen und die Bestätigung in einer Einführung nicht nach Fächern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch zu erwähnen dass Johannes Wildt seinen Abschied vom HDZ nahm. Mit einem langen Ritt durch die Geschichte der Hochschuldidaktik seit den 70ern und damit durch die Phasen, die er maßgeblich mit geprägt hat. Die Literaturliste, die sich aus seinem Vortrag ergeben hat, werde ich bei Gelegenheit mal durcharbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir vorher nicht bewusst war: Die Bezüge zur Friedensbewegung, seine Wurzeln in der studentischen Arbeit (wo er aus der Fachschaft heraus Seminare gestaltet hat) die Fachdidaktik und Fachkulturen, die er über tausende von Hospitationen kennen lernte. Sehe das u.a. als Argument für studentische Tagungen und studentische Einbindung! Und dafür, den Blick aufzumachen für Methoden anderer Fächer. Nicht umsonst kommt die von Johannes Wildt immer wieder aufgegriffene Moderationsmethode des Quickborner Teams aus der Unternehmensberatung und die Ishikawa-Methode aus der Qualitätssicherung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Viele (alle?) Fächer nutzen hochschuldidaktische Methoden, wissen es nur manches mal nicht. Wer transparent macht, wo die Methoden herkommen, kann auch eventuelle Widerstände überwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Widerstände gibt es wohl auch noch zwischen den Bereichen eLearning und Hochschuldidaktik, die sich aber zunehmend vermischen. Was nur sinnvoll sein, befassen sich doch beide mit Lehre und können sich gegenseitig befruchten. Siehe dazu auch den &lt;a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2010/03/05/hochschuldidaktik-e-learning-und-forschungswolke_eindruecke-von-der-doss-2010/"&gt;Blog von Sandra&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem wirklich mitreißend und wundervoll pathetischen Plädoyer für die Bildung möchte ich schließen. Vorgetragen hat es der Dortmunder Prorektor Walter Grünzweig. Hier also der Beginn des - in Dortmund wohl erstmalig übersetzt - vorgetragenen Essays von &lt;a href="http://www.vcu.edu/engweb/transcendentalism/authors/emerson/essays/education.html"&gt;Ralph Waldo Emerson&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;It is ominous, a presumption of crime, that this word Education has so cold, so hopeless a sound. A treatise on education, a convention for education, a lecture, a system, affects us with slight paralysis and a certain yawning of the jaws. We are not encouraged when the law touches it with its fingers. Education should be as broad as man.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;So muss es sein!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;P.S. Präsentationen der Tagung sollen wohl hier folgen: &lt;a href="http://www.hdz.uni-dortmund.de/index.php?id=413"&gt;http://www.hdz.uni-dortmund.de/index.php?id=413&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-1000877724686017356?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/1000877724686017356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/03/stille-hochschuldidaktik-und-elearning.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1000877724686017356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/1000877724686017356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2010/03/stille-hochschuldidaktik-und-elearning.html' title='Stille - Hochschuldidaktik und eLearning'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-2197175777017643028</id><published>2009-10-03T17:10:00.011+02:00</published><updated>2009-10-03T17:28:02.773+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><title type='text'>gute-Laune-Musik</title><content type='html'>Nach dem Melt-Festival jetzt mal wieder ausgegraben: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;James Yuill&lt;/span&gt;, bei dem Musik und Video einfach melancholisch, fröhlich die Alltäglichkeiten des Lebens feiern. Ich sach nur "Käse schneiden, joggen, ins Käsebrot reinbeissen". Einfach anschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnert mich irgendwie auch an den famosen &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Peter Licht&lt;/span&gt; (hier seine &lt;a href="http://peterlicht.de/damals/"&gt;Web 1.0-Homepage&lt;/a&gt;) von dem ein neues Album auch mal wieder für große Freude sorgen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="420" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Uh1bOBX72lw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Uh1bOBX72lw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-2197175777017643028?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/2197175777017643028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/10/gute-laune-musik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2197175777017643028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2197175777017643028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/10/gute-laune-musik.html' title='gute-Laune-Musik'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-5238704336782835363</id><published>2009-09-29T20:45:00.019+02:00</published><updated>2009-09-30T17:59:04.526+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Social Software @Work</title><content type='html'>Eine Veranstaltung in extrem entspannter, inspirierender Atmosphäre (ja die Kühe amTagungsort Schloss Mickeln waren zwischendurch auch Gesprächsthema). Das Team aus der Düsseldorfer Informationswissenschaft und Anglistik hat gut auf Zeiten, Pausen, strukturierte Nachfragen geachtet. So soll es sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die mir wichtigsten Notizen aus den Vorträgen bei &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/social-software"&gt;Social Software@Work&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einsaz von Blogs ist auch bei manchen großen Unternehmen noch eine Sache für early adopters.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zur Etablierung von Corporate-Blogs muss sich die "Credibility" in der Blogosphäre erst erarbeitet werden; dt. Blogger sind besonders kritisch.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Social Software wird von Unternehmen oft genutzt, um neue Trends aufzuspüren oder Themenbereiche zu erschließen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mitarbeiter bloggen, twittern oft extern, nutzen diese Medien intern aber kaum. M.E. auch ein Problem an der Hochschule.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einführung neuer Medien sollte zur Auseinandersetzung mit mehreren Kulturen führen: Marktkultur, Hierarchiekultur, Netzkultur. Vielleicht kommt an der Universität noch die Wissenschaftskultur hinzu.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.qitera.com/corp"&gt;Qitera&lt;/a&gt; nutzt das Hamsterverhalten der User beim Finden von Informationen (alles abspeichern). Die Daten werden dann folgendermaßen geteilt: ich durchsuche die Inhalte, die meine Kollegen gesucht und gespeichert haben zuerst durch eine Einbindung in die Google-Such-Anzeige.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eigene Profile/Inhalte sollten auch auf andere Plattformen mitgenommen werden können, z.B. wichtig auch bei Hochschulplattformen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Social Media-Dienste als ein Fluss, in den man den Fuß reinhält, um Informationen zu sammeln, wenn man gerade Zeit hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Spannender Hinweis auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Lombardi"&gt;Mark Lombardi&lt;/a&gt;, der nach Watergate Machtstrukturen in Soziogrammen dargestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;einiges an spannenden Papern, Ideen, Projekten über Twitter und in den Pausen. Muss ich noch nacharbeiten.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Mein Wort des Tages: Twobben=Mobben über Twitter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Link zu Präsentationen folgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-5238704336782835363?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/5238704336782835363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/09/social-software-work.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5238704336782835363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5238704336782835363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/09/social-software-work.html' title='Social Software @Work'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-2671006049316122041</id><published>2009-09-27T00:00:00.011+02:00</published><updated>2009-09-27T00:42:31.359+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Tag der mediengestützten Lehre FH Dortmund</title><content type='html'>Nach der ersten Pause stank es am vergangenen Freitag ganz schön bei dem &lt;a href="http://www.tdml.de/"&gt;Tag der mediengestützten Lehre&lt;/a&gt; an der FH Dortmund.  Nach Benzin. Der Grund: Ein BWL-Management-Projekt, bei dem eLearning-gestützt über ILIAS die Gruppenarbeit von bald über 150 Studierenden koordiniert wird. Hier hatten sich verschiedene Fachbereiche zusammengeschlossen und gemeinsam einen Rennwagen samt Finanzierungsplan etc. entwickelt. Beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Motivierend wie die Grußworte des Prorektors für Lehre Studium und Internationales, Prof. Ralf Beck. Er war vom eLearning sichtlich begeistert, ebenso vom Dortmunder Team der e-Tutoren, die Lehrende bei der eLearning-Umsetzung unterstützen. Wer so wie er von den einfachen Möglichkeiten bei der Verwaltung von Gruppen berichtet und offensichtlich selbst ausprobiert hat, wovon er berichtet, der ist einfach ein idealer eLearning-Promoter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend sowieso: die Gesichter aus den ILIAS-Netzwerken mit Namen abzugleichen, die man über Foren, Mails, Testen der neuen ILIAS-Version kennt. Freue mich übrigens extrem auf &lt;a href="http://www.ilias.de/docu/ilias.php?ref_id=35&amp;amp;obj_id=27092&amp;amp;obj_type=PageObject&amp;amp;cmd=layout&amp;amp;cmdClass=illmpresentationgui&amp;amp;cmdNode=1&amp;amp;baseClass=ilLMPresentationGUI"&gt;ILIAS 4&lt;/a&gt;, das in Dortmund sogar schon eingesetzt wird. Und natürlich war es wichtig wieder mal zumindest Teile des Netzwerks zu treffen und sich auszutauschen. Am Montag kann ich leider bei ILIAS-NRW in Münster nicht dabei sein. Andere Tagung hier: &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/social-software"&gt;Social Software @Work&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das aus meiner Sicht wichtigste bei dem Workshop, in dem ich dann die eLearning-Integration an der Uni Düsseldorf vorstellte und &lt;a href="http://www.efh-bochum.de/homepages/goldberg/"&gt;Prof. Goldberg&lt;/a&gt; die Aktivitäten an der evang. Fachhochschule Bochum:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;eLearning muss Teil der Hochschuldidaktik oder zumindest hochschuldidaktisch ausgerichtet sein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;engagierte Personen können oft auch mit wenigen personellen Mitteln sehr viel erreichen (z.B. Bochum und Dortmund)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Probleme, Lösungen und Angebote gleichen sich (Lehrdeputat, Wunsch nach Austausch über Lösungen)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Studierende als Unterstützer/Berater und Ermöglicher von eLearning sind ein sehr viel versprechender Ansatz&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Zu letzterem zeigten &lt;a href="http://www.rubel.rub.de/etutoring_geschichte.htm"&gt;Holger Hansen&lt;/a&gt; (Ruhr Uni Bochum) und Prof. Goldberg, wie gut solche Angebote angenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestätigt wurde das auch noch durch die  gut organisierte Tagung in Dortmund, wo die mit schwarzen T-Shirts und "e-tutoring"-Aufschrift erkennbaren Studierenden sehr aktiv waren. Profitieren können die Studierenden dabei gleich auf mehreren Ebenen: Anrechnung von Credit-Points, (teilweise spätere) Bezahlung bei der Unterstützungsarbeit, Vorbereitung auf das Berufsleben. Ein Konzept, das meines Wissens ähnlich auch in Frankfurt als "&lt;a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/Service/studentconsulting/index.html"&gt;Student-Consultants&lt;/a&gt;" erfolgreich läuft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-2671006049316122041?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/2671006049316122041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/09/tag-der-mediengestutzten-lehre-fh.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2671006049316122041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/2671006049316122041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/09/tag-der-mediengestutzten-lehre-fh.html' title='Tag der mediengestützten Lehre FH Dortmund'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-8930508041310574248</id><published>2009-08-20T17:57:00.017+02:00</published><updated>2009-08-20T18:49:01.971+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Wissenschaft in den Medien + Lernen aus Fehlern</title><content type='html'>Ein düsteres Bild der Wissenschaft zeichnet Urs Hafner in der &lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/verstoerende_ideen_1.3354531.html"&gt;NZZ &lt;/a&gt;- und hat zumindest damit recht, dass auch diese Seite der Wissenschaft gesehen werden sollte:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Weg zur aufregenden Erkenntnis und zum bahnbrechenden Ergebnis ist oft lang und mühsam, viele Versuche sind vergeblich, der wissenschaftliche Alltag ist geprägt von Selbstzweifeln, gescheiterten Experimenten, Einsamkeit vor dem Computer.&lt;/blockquote&gt;Lernpsychologisch sind gescheiterte Versuche übrigens extrem wichtig. Sinnvoll ist es also, auch in Seminaren Raum für Fehler zu schaffen (und diese entsprechend zu nutzen). Hierzu der Verweis auf eine spannende Präsentation von Karsten D. Wolf, u.a. mit einer "Fehlerermutigungsdidaktik":&lt;br /&gt;&lt;div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_85728"&gt;&lt;a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/kadewe/fehler-im-unterricht-konstruktiv-nutzen" title="Fehler im Unterricht konstruktiv nutzen"&gt;Fehler im Unterricht konstruktiv nutzen&lt;/a&gt;&lt;object style="margin:0px" width="425" height="355"&gt;&lt;param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fehler-im-unterricht-konstruktiv-nutzen1703&amp;amp;stripped_title=fehler-im-unterricht-konstruktiv-nutzen"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=fehler-im-unterricht-konstruktiv-nutzen1703&amp;amp;stripped_title=fehler-im-unterricht-konstruktiv-nutzen" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;"&gt;View more &lt;a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/"&gt;documents&lt;/a&gt; from &lt;a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/kadewe"&gt;Karsten D. Wolf&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womit ich bei Hafner aber nur teilweise konform gehen kann, ist folgendes:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn sie [die Wissenschaftler] in der Öffentlichkeit auftreten, dann gerade nicht so, wie es das wissenschaftliche Ethos eigentlich verlangte: als sich des Werturteils enthaltende Experten, die aufgrund ihres Wissens der Politik für die Entscheidungsfindung verschiedene Szenarien anbieten oder Selbstverständlichkeiten in Frage stellen und verstörende Ideen entwickeln.&lt;/blockquote&gt;Die Pluralität der Meinungen und Szenarien entsteht ja allein schon dadurch, dass verschiedene Wissenschaftler mit verschiedenen Meinungen und Interpretationen auftreten. Eine gesellschaftliche Verantwortung erfordert es geradezu, auch eine Position zu beziehen - selbstverständlich ohne andere Sichtweisen auszuklammern.&lt;br /&gt;Beim Zusammentragen, Bewerten und Gewichten dieser Urteile sind dann die Medien unverzichtbar, auch wenn sie, wie Hafner leider richtig anmerkt, oftmals entweder nicht  nötige Fachkenntnisse oder Ressourcen dazu besitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Wer auf Fehler hier hinweisen möchte, kann das gerne tun (s.o.). Und wen eine musikalische Untermalung schwerwiegender Fehler interessiert, der/die findet &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=L2GaCnAiuvo"&gt;hier&lt;/a&gt; etwas in diesem Zusammenhang nicht ganz ernst gemeintes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-8930508041310574248?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/8930508041310574248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/wissenschaft-in-den-medien-lernen-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8930508041310574248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8930508041310574248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/wissenschaft-in-den-medien-lernen-aus.html' title='Wissenschaft in den Medien + Lernen aus Fehlern'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-3477407245062101832</id><published>2009-08-11T21:23:00.002+02:00</published><updated>2009-08-11T21:27:07.554+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><title type='text'>Zitieren von Wikipedia</title><content type='html'>Nicht selbst gefunden, danke für den netten Hinweis...Auflösung durch Klick auf die Grafik:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://dilbert.com/strips/comic/2009-05-08/" title="Dilbert.com"&gt;&lt;img src="http://dilbert.com/dyn/str_strip/000000000/00000000/0000000/000000/50000/2000/200/52205/52205.strip.gif" border="0" alt="Dilbert.com" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-3477407245062101832?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/3477407245062101832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/zitieren-von-wikipedia.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/3477407245062101832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/3477407245062101832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/zitieren-von-wikipedia.html' title='Zitieren von Wikipedia'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-6778145860128554736</id><published>2009-08-05T16:07:00.007+02:00</published><updated>2009-08-05T17:01:55.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Zwischenbericht zu Schulungen etc. eLearning-Office Phil-Fak</title><content type='html'>Gestern habe ich endlich das leere Fässchen von unserer kleinen Eröffnung der neuen Räume des eLearning-Office der Phil-Fak zurückgebracht (seltsamerweise gabs kein Pfand).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit heute steht der Zwischenbericht, den wir auch bei der Eröffnung verteilt hatten, online zur Verfügung. Schön zu sehen, was man alles gemacht hat ;-). Außerdem auch soetwas wie ein Meilenstein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch schön: Prezi kann man nun über eine &lt;a href="http://blog.prezi.com/2009/07/20/prezi-embed-pre-release-we-need-your-feedback/"&gt;embed-Funktion&lt;/a&gt; in ILIAS einbinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="View eLearning Office Phil Fak Juli 2009 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/18100861/eLearning-Office-Phil-Fak-Juli-2009" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;"&gt;eLearning Office Phil Fak Juli 2009&lt;/a&gt; &lt;object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_529018808146609" name="doc_529018808146609" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle" height="500" width="450" &gt;  &lt;param name="movie" value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=18100861&amp;access_key=key-l4ild7swlou6blbj7eb&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=book"&gt;   &lt;param name="quality" value="high"&gt;   &lt;param name="play" value="true"&gt;  &lt;param name="loop" value="true"&gt;   &lt;param name="scale" value="showall"&gt;  &lt;param name="wmode" value="opaque"&gt;   &lt;param name="devicefont" value="false"&gt;  &lt;param name="bgcolor" value="#ffffff"&gt;   &lt;param name="menu" value="true"&gt;  &lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;   &lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;   &lt;param name="salign" value=""&gt;            &lt;param name="mode" value="book"&gt;       &lt;embed src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=18100861&amp;access_key=key-l4ild7swlou6blbj7eb&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=book" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_529018808146609_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle" mode="book" height="500" width="450"&gt;&lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;  &lt;div style="display:none"&gt; &lt;br /&gt;2009 eCompetence entwickeln Zwischenbericht Juli 2009 eLearning-Office der Philosophischen Fakultät  Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement Erziehungswissenschaftliches Institut Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Univ.-Prof. Dr. Heiner Barz barz@phil-fak.uni-duesseldorf.de  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  2  Inhaltsübersicht  Das eLearning-Office: Vorgeschichte ......................................................................3 Beratungs- und Trainingsangebote .........................................................................4 Hochschuldidaktische Schulungsangebote ......................................................4 On-Demand-Trainings.......................................................................................5 Schlüsselkompetenz eLearning für Studierende ...............................................6 Hot Topics of eLearning ....................................................................................6 Ausblick – Trainingsangebote ...........................................................................7 eLearning-Hotline ....................................................................................................7 Mitarbeiterqualifizierung des KS-Teams ..................................................................8 Networking ............................................................................................................ 10 Lehr-Experimente mit Zukunft ............................................................................... 11 Forschungsaktivitäten ........................................................................................... 13 Impulse für HeinEcomp ......................................................................................... 13 Der HeinEcomp-Newsletter........................................................................... 14 HeinEcomp-Symposium Januar 2009 ........................................................... 14  Anhang .................................................................................................................. 15 Teilnehmerdaten der bisherigen Schulungen.................................................. 15 Evaluation Einführungskurse eLearning.......................................................... 16 Evaluation Aufbaukurs eLearning ................................................................... 17 Evaluation Trends im eLearning ..................................................................... 18 Evaluation On-Demand-Trainings ................................................................... 19 Artikel: "Zwischen trügerischer Ruhe…" ......................................................... 20 Rückblick HeinEcomp-Symposium am 29.01.2009 ........................................ 23 eLearning – wie wir es verstehen .................................................................... 26  Das Team .............................................................................................................. 27 Impressum............................................................................................................. 28  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  3  Das eLearning-Office: Vorgeschichte eLearning hat an der HHU bereits Tradition. Im Jahr 2002 startete das erste Online-Seminar der HeinrichHeine-Universität Düsseldorf auf Basis des www.onlinelehrbuch-jugendforschung.de - koordiniert von Prof. Dr. Heiner Barz und dem Team der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement. Als Kooperationspartner waren an diesem vom BMBF geförderten Projekt die Universitäten München (LMU) und Freiburg beteiligt. gegenüber den Gremien der HHU selbst, um Ängste und Befürchtungen, die mit dem Einsatz von eLearningSzenarien in der Hochschule verbunden sind, zu überwinden (vgl. „eLearning – wie wir es verstehen“. Tischvorlage für Rektoratssitzung am 24.02.2005 im Anhang). Ziel von HeinEcomp ist es, die vorhandenen eLearning-Ansätze an der HHUD systematisch auszubauen und konsequent in die Lehre zu integrieren. Seit dem durch die Förderalismusreform etwas verzögerten Projektstart im April 2008 steht bis Ende 2010 rund eine Million Euro zur Verfügung, um die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen für eine breite Implementierung von eLearning an der HHUD zu realisieren. HeinEcomp wird universitätsweit realisiert in Kooperation mit dem Multimediazentrum, dem ZIM, dem Studiendekanat der Medizin und dem Zentrum für Studium Universale. Im Rahmen von www.heinecomp.de hat die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement den Arbeitsbereich "Kompetenztraining und Support" übernommen. Mit der Einrichtung des eLearning-Office an der Philosophischen Fakultät und einem differenzierten Trainingsangebot für Lehrende aller Fakultäten kommt die HHU der bereits im berühmten Juling-Gutachten geforderten zentralen Weiterbildungsstelle für IuK-Themen – jenseits von Produktschulungen – als eCompetenceCenter einen Schritt näher.  Screenshot der Pressemeldung zum ersten Online-Seminar an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  Das von TeletutorInnen begleitete Seminar fand bei den an drei Unis teilnehmenden Studierenden großen Anklang: Kompetente Wissensvermittlung, Lernfreude, Steigerung der eigenen Medienkompetenz und nicht zuletzt die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit durch eLearning waren für diesen Erfolg ausschlaggebend. Im Unterschied zu vielen eLearning-Förderprojekten, die im „Kursbuch eLearning 2004 – Produkte aus dem Förderprogramm Neue Medien in der Bildung – Hochschulen“1 verzeichnet sind, wurde das Online-Lehrbuch kontinuierlich gepflegt, weiterentwickelt und mit zusätzlichen Kooperationspartnern erweitert. Seit 2006 z.B. mit Frau Prof. Losseff-Tillmanns, FH Düsseldorf, im Rahmen von Kooperationsseminaren zur Jugendforschung für-Sozialpädagogen. Ebenfalls 2006 wurden in Zusammenarbeit mit Frau Prof. von Hülsen-Esch Unterrichtsmaterialien für die in Köln und Düsseldorf zu sehende Ausstellung „Zum Sterben schön! Alter, Totentanz und Sterbekunst von 1500 bis heute“ erstellt und online verfügbar gehalten. Ende 2004 war die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement federführend an der Konzeption der HeinEcomp-Projektskizze beteiligt. Unter über 100 Projektanträgen gehörte HeinEcomp zu den 23, die eine Förderzusage erhalten konnten. Dabei waren nicht nur Hürden auf der Seite der Fördermittelgeber zu überwinden. Es bedurfte auch einiges an Überzeugungsarbeit 1 URL: http://www.bmbf.de/pub/nmb_kursbuch.pdf  Durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Wissensmedien (IWM), auf der eTeaching@University-Transfertagung am 15.10.2004 in Berlin gehörte Düsseldorf zum exklusiven Kreis der Transferhochschulen (Humboldt-Universität Berlin, RWTH Aachen, Universität Stuttgart, LMU München), denen die Nutzung, Lokalisierung, Ergänzung und Evaluation des Qualifizierungsportals e-teaching.org angeboten wurde.  (Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: Zweiter von links: Prof. Barz, in der Mitte der Direktor des IWM, Prof. Hesse)  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  4  Beratungs- und Trainingsangebote Seit Sommersemester 2007 konnten von der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement (zunächst aus Studienbeiträgen finanziert) eLearning-Qualifizierungsangebote für DozentInnen durchgeführt werden. Im Rahmen des HeinEcomp-Projektes wird seit Frühjahr 2008 universitätsweiter Support für alle Fragen rund um das Thema eLearning ermöglicht. Unter dem Dach des HeinEcomp-Projektes bietet das eLearning-Team der Philosophischen Fakultät mittlerweile ein breites Trainings- und Beratungsangebot für Lehrende und Studierende an. Die Schwerpunkte der Trainings liegen sowohl beim didaktisch sinnvollen Einsatz von eLearning als auch in der Unterstützung der Entwicklung neuer, innovativer Lehrangebote. Das Spektrum reicht dabei von eLearning-Anwendungen für EinsteigerInnen (z.B. Onlinebereitstellung von Texten oder Foliensätzen) bis hin zu komplexen didaktischen Szenarien im Blended Learning-Format, die über Lernplattformen wie ILIAS oder moodle realisiert werden können. Für Studierende werden Blended-LearningSeminare zum Aufbau von Schlüsselkompetenzen im eLearning2 angeboten. Diese bereiten die TeilnehmerInnen unter anderem auf die teletutorielle Betreuung von Online-Veranstaltungen als studentische Hilfskräfte vor. Seit Projektbeginn konnten über 130 TeilnehmerInnen ihre Kompetenzen im Bereich eLearning ausbauen. Eine Übersicht zu Teilnehmerzahlen und Evaluationsergebnissen ist im Anhang zu finden.  Einführungskurs eLearning Im Einführungskurs eLearning erfahren die Dozierenden aus TeilnehmerInnensicht, wie sich Kommunikation und Lernen in einem Blended-Learning-Setting (Mischung von Online- und Präsenzphasen) realisieren lässt.  Screenshot aus einem Online-Lernmodul des Einführungskurses  Die TeilnehmerInnen erarbeiten in betreuten OnlineKleingruppen Grundlagen zum Thema eLearning (Besonderheiten der Online-Kommunikation, Einsatz von Foren, Chats, Lernmodulen, Reflexion von eLearningIdeen) und erhalten technische und didaktische Tipps zur Umsetzung.  Hochschuldidaktische Schulungsangebote Die vom KS-Team angebotenen hochschuldidaktischen Schulungen für Dozierende sind in das Zertifikatsprogramm "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule"3 eingebunden. Der Aufwand für die TeilnehmerInnen beträgt zwischen 12 und 20 Arbeitseinheiten à 45 Min. Bis auf den „Aufbaukurs eLearning“ beinhalten die Schulungen sowohl Präsenz- als auch Onlinephasen.  Aufbaukurs eLearning Im Aufbaukurs eLearning werden Dozierende bei der Konzeption und Umsetzung ihrer eLearning-Seminare unterstützt. Die Inhalte werden auf die aktuellen Fragen und Bedürfnissen der TeilnehmerInnen zugeschnitten und umfassen beispielsweise:     Didaktische Möglichkeiten zum Einsatz von eLearning Grundlagen der eLearning-Planung Präsentation und Diskussion eigener eLearningProjekte der TeilnehmerInnen Didaktische Grundlagen und technische Hilfen bei der Erstellung von (Online-)Tests  2 3  URL: http://tinyurl.com/schluesselkompetenz URL: http://tinyurl.com/lehrkompetenz  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  5  Trends im eLearning In der Fortbildung „Trends im eLearning” werden aktuelle Entwicklungen im eLearning (z.B. Einsatz von Twitter, Blogs, Wikis, ePortfolios und virtuellen Klassenzimmern) vorgestellt und untersucht.  On-Demand-Trainings Über die hochschuldidaktischen Schulungen hinaus wurden bereits eine Reihe von On-Demand-Trainings durchgeführt. Diese Trainings werden auf Nachfrage einzelner Fächer oder Gruppen von Dozierenden angeboten. Umfang und Inhalt werden individuell an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen angepasst. Die Angebote, die jeweils einzeln gebucht werden können, im Überblick:  ILIAS-Einführung Das ILIAS On-Demand-Training ist ein klassisches eLearning-Angebot für EinsteigerInnen: Den TeilnehmerInnen werden in einer praktischen Übung Kenntnisse zu grundlegenden Funktionen der Lernplattform (u. a. Kurseinrichtung, Dateiupload, Online-Übung) vermittelt. Darüber hinaus wird auch ein Überblick zu weiteren eLearning-Tools wie Online-Tests und –Lernmodulen gegeben.  Sitzung im virtuellen Klassenzimmer  Dabei erarbeiten die TeilnehmerInnen während einer kurzen Online-Phase in einem Wiki auch eigene Inhalte zu den didaktischen und technischen Einsatzmöglichkeiten ausgewählter eLearning-Trends. In zwei flankierenden Präsenzveranstaltungen werden die Trends im Hinblick auf ihre sinnvolle didaktische Implementierung diskutiert.  Screenshot aus einem Schulungswiki des KS-Teams  Ein zentraler Ansatz aller On-Demand-Trainings ist es, die vorgestellten Funktionen nicht nur rein technisch, sondern immer auch in Verbindung mit den didaktischen Einsatzszenarien und Praxisbeispielen vorzustellen.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  6  Testerstellung Das On-Demand-Training zur Testerstellung richtet sich an TeilnehmerInnen, die ihre Lehrangebote durch freiwillige Online-Selbsttests oder auch Online-Pflichtprüfungen ergänzen möchten. In der Schulung werden die wichtigsten Fragetypen vorgestellt und mit praktischen Tipps zur Frageformulierung verbunden. Anschließend setzten die TeilnehmerInnen in einer Übungsphase eigene Testfragen mit der Lernplattform ILIAS um. Das Training wurde im SoSe 2009 erstmalig im Rahmen des „Aufbaukurses eLearning“ angeboten.  Schlüsselkompetenz eLearning für Studierende Das Seminar richtet sich an Studierende, die 1. 2. 3. 4. eine Einführung in die Möglichkeiten des onlinegestützten Studiums erhalten wollen Web 2.0-Anwendungen für die Organisation ihres Studiums und ihres Wissens nutzen wollen neue Chancen (und Schwierigkeiten) der onlinegestützten Lehre erproben und diskutieren wollen erfahren wollen, welche eLearning-Seminare an der Uni Düsseldorf angeboten werden und wie sie diese als studentische Hilfskräfte betreuen könnten.  ILIAS-Lernmodule erstellen In dieser Schulung werden didaktische Grundsätze zur Gestaltung von Online-Lernmodulen thematisiert und konkrete Gestaltungstipps zu Bereichen wie Strukturierung, Typographie und Farbgebung gegeben. In einer praktischen Übungsphase lernen die Teilnehmer eigene ILIAS-Lernmodule zu erstellen. Das Training wurde bereits mehrfach im Rahmen des „Einführungskurses eLearning“ angeboten, ist aber auch einzeln buchbar.  Hot Topics of eLearning Unter dem Motto "Hot-Topics of eLearning" hat das KSTeam eine Workshopreihe zu aktuell wichtigen eLearning-Themen initiiert und maßgeblich gestaltet.  Hot-Topic-Workshops im Überblick:     Web 2.0 Urheberrecht Datenschutz Dozierenden- und Studierendenportal  Weitere On-Demand-Trainings  Blended-Learning mit ILIAS: Didaktische Grundlagen zur Konzeption von Blended-Learning Kursen. Wie lassen sich eLearning-Phasen in Veranstaltungen integrieren? Wikis im eLearning: Besonderheiten, Einsatzmöglichkeiten und didaktische Tipps zum Einsatz von Wikis in der Hochschullehre    Web 2.0 Blogs und Wikis in der Lehre waren Thema beim Workshop "Web 2.0“ am 30. April 2009 mit Gastreferent Thomas Molck (FH Düsseldorf). Nach einer Einführung und exemplarischen Beispielen konnten sich die TeilnehmerInnen dieses Workshops in der praktischen Umsetzung und Nutzung eines Wikis versuchen. Die Dokumentation ist im Web zu finden: http://tinyurl.com/th-molck  Screenshot aus einem Schulungswiki des KS-Teams  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  7  Urheberrecht Dr. Michael Beurskens (Information Officer Juristische Fakultät) thematisierte am 28. Mai 2009 die Regeln des Urheberrechts für eLearning. Das Team der Philosophischen Fakultät hat diesen Vortrag mit Lecturnity aufgezeichnet und im Netz zur Verfügung gestellt: http://tinyurl.com/beurskens  On-Demand-Trainings nach Vereinbarung:      ILIAS-Einführung Blended-Learning mit ILIAS Lernmodulerstellung Testerstellung Wikis im eLearning  Weitere Angebote folgen.  Datenschutz Für das sensible Thema „Datenschutz und eLearning“ konnte der stellvertretende Datenschutzbeauftragte der HHU Düsseldorf, Uwe Hofmann, für einen Workshop am 25. Juni 2009 gewonnen werden. Nach einem ersten Überblick für AnbieterInnen und NutzerInnen von eLearning-Materialien, gab es viel Raum für Fragen und Diskussion, so dass die unterschiedlichen Normen aus verschiedenen Rechtsgebieten erörtert werden konnten.  Ausblick: Trainingsangebote im WiSe 09/10     Einführungskurse eLearning Aufbaukurse eLearning Schlüsselkompetenz-Kurs für Studierende On-Demand-Trainings  JETZT ANMELDEN UNTER: 81-10888  Dozierenden- und Studierendenportal Das Portal-EntwicklerInnenteam ermöglichte am 16. Juli 2009 Einblicke in und Ausblicke auf das Funktionsportfolio des neuen Dozierenden- und Studierendenportals der HHU Düsseldorf. Auch wenn das Ziel noch ein wenig in der Zukunft liegt: In der angestrebten Endversion wird das Portal vieles vereinfachen.  eLearning-Hotline Die vom KS-Team angebotenen praxisnahen Einführungsschulungen, Aufbaukurse (follow-up Workshops) und On-Demand-Trainings bieten wichtige Bausteine für den erfolgreichen Transfer der erworbenen Kenntnisse in den Arbeitsalltag. Alleine reichen sie jedoch nicht aus. Der Einsatz von neuen Medien in der Bildung stellt nicht nur in technischer, sondern auch in didaktischer Hinsicht eine Herausforderung dar, die auch im Anschluss an erfolgreich abgeschlossene Schulungen eine konstantes Unterstützungs- und Beratungsangebot erfordert. Viele Fragen und Probleme stellen sich erst bei einer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema und beim erstmaligen Einsatz neuer Methoden. Deshalb wird vom KS-Team eine eigene eLearning Hotline angeboten, die allen Mitarbeitern und Studierenden der HHUD mit direkter und kompetenter Unterstützung zur Verfügung steht.  Ausblick – Trainingsangebote Auch im kommenden Semester bietet das eLearningOffice verschiedene Kurse und Trainings an, in denen die TeilnehmerInnen erfahren, wie sie eLearning didaktisch sinnvoll in ihre Lehre integrieren können. Einführungskurse eLearning Zwei 4-stündige Präsenztermine mit dazwischenliegender Online-Phase: Fr., 4. September bis Fr., 2. Oktober 2009 oder Fr., 26. Februar 2010 bis Fr., 26. März 2010 Aufbaukurs eLearning Ab Montag, 29. März 2010, weitere Termine folgen. Schlüsselkompetenz eLearning für Studierende – Online-Unterstützung für das Studium im WS 09/10  eLearning-Hotline eMail: Telefon: Office: elearning@uni-duesseldorf.de 0211 / 81-10888 Gebäude 23.03.01, Raum 89  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  8  Mitarbeiterqualifizierung des KSTeams Das KS-Team bildet sich kontinuierlich fort. So haben zwei Mitglieder des Teams eine mehrmonatige Ausbildung als TeletutorIn erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus wurden Fortbildungsangebote etwa zum Einsatz von Wikis im Hochschulkontext, zu ePortfolios oder zu Web 2.0 in der Lehre besucht.  Wikis im Hochschulkontext Beim Fachforum „Wikis im eLearning“4 wurden unterschiedliche Anwendungsbereiche des Einsatzes von Wikis in der Hochschullehre diskutiert. Insbesondere die Vorträge von KollegInnen, die Wikis bereits seit längerer Zeit in ihren Veranstaltungen einsetzen und über einen entsprechend großen Erfahrungsreichtum verfügen, gaben dem KS-Team wichtige Anregungen für die eigenen Schulungsangebote.  TeletutorInnenausbildung Im Rahmen der rund achtzigstündigen Fortbildung wurden den TeilnehmerInnen wichtige Kenntnisse zur Konzeption und Betreuung von Blended-Learning-Kursen vermittelt.  Fortbildungsteilnahmen des KS-Teams:       TeletutorInnenausbildung Wikis im Hochschulkontext ePortfolios in der Lehre Web 2.0 in der Hochschule Lehren und Lernen I und II Weiterbildung hochschuldidaktischer MultiplikatorInnen  So wurde in der Schulung „Trends im eLearning“ erfolgreich ein eigenes Wiki eingesetzt und damit der Grundstock für eine neue On-Demand-Schulung zum Thema Wikis gelegt. Zur internen Dokumentation nutzt das KSTeam bereits seit über einem Jahr ein Projektwiki. Die Düsseldorfer TeilnehmerInnen der Ausbildung, von links: Eva Ludowig (Math.-Nat.), Ursula Kessen (Medizin), Michael Beurskens (Jura), Anja Kirberg, Mirco Wieg (beide Phil.)  Einsatz von ePortfolios In einem ganztätigen Workshop der Goethe-Universität Frankfurt (megadigitale) lernte ein Teil des eLearningOffice-Teams die Merkmale unterschiedlicher PortfolioArten kennen und tauschte sich über verschiedene Einsatzmöglichkeiten eines ePortfolios in der Lehre aus. Die TeilnehmerInnen erstellten ein eigenes ePortfolio mithilfe des frei verfügbaren ePortfolio-Systems Mahara. ePortfolios bieten u.a. die Möglichkeit den eigenen Lernprozess sichtbar zu machen, was z.B. für Praktikumsberichte oder die Forschungsdokumentation interessante Perspektiven bietet. Das Wissen aus diesem Workshop konnte erfolgreich an KS-TrainingsteilnehmerInnen vermittelt werden, Ideen zum Einsatz von ePortfolios in der eigenen Lehre sind bereits entstanden.  Blended-Learning-Angebote mischen Präsenz- mit Onlinelehre und bieten den Studierenden damit die Möglichkeit, ihre Lernphasen flexibel zu gestalten. Sie kombinieren - im Sinne einer konstruktivistischen Lerntheorie selbstgesteuertes Lernen mit intensiver teletutorieller Betreuung. Die TeilnehmerInnen setzten sich im Rahmen der Ausbildung mit den theoretischen Grundlagen der OnlineKommunikation und Wissensvermittlung auseinander und erstellten ein eigenes online-gestütztes Kurskonzept. Zertifizierte TeletutorInnen sind auch im Hinblick auf die Gestaltung, Durchführung und Betreuung von Blended-Learning-Seminaren in der wissenschaftlichen Weiterbildung an der HHUD von erheblicher Bedeutung.  4  URL: http://tinyurl.com/wikis-lehre  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  9  Web 2.0 in der Hochschule Bei dem zweitägigen Workshop (23.6. und 30.6.2008) am Hochschuldidaktischen Zentrum der TU Dortmund wurden Möglichkeiten erarbeitet, Anwendungen, die ansonsten eher in informellen Lernkontexten (Web 2.0) eingesetzt werden, in die Hochschullehre einzubinden. Die Herausforderung besteht u.a. darin, Spaß und Selbstmotivation, die in diesen Kontexten vorliegen, in die Hochschule zu integrieren. Im Rahmen der Fortbildung wurden konkrete eLearning-Ideen anhand verschiedener Umsetzungskriterien reflektiert sowie Anwendungsbeispiele besprochen.  Lehren und Lernen I und II Diese Veranstaltung besteht aus drei Elementen: einem Workshop (Februar 2009), einer Praxisphase (April-Juli 2009) und einer abschließenden Auswertung und Vertiefung (Juni 2009). Der erste Teil dient der eigenen Positionierung im Handlungsfeld „Lehren, Lernen und Didaktik“ und dem Erwerb von Basiskompetenzen in der Wahrnehmung, Beobachtung und Bewertung von LehrLernprozessen. Der zweite Teil und zugleich das eigentliche Kernstück der Veranstaltung, besteht aus einer Hospitationsphase und einer kollegialen Fallberatung. Abschließend werden die im Rahmen des Workshops und der Praxisphase gesammelten Erfahrungen ausgewertet.  Weiterbildung hochschuldidaktischer MultiplikatorInnen Die Weiterbildung (April 2009-März 2010) ist als eine Art Train-the-Trainer-Seminar konzipiert: Sie soll die TeilnehmerInnen in Stand setzen, selbst in der hochschuldidaktischen Weiterbildung Trainings- und Beratungsaufgaben zu übernehmen. Sie umfasst auch Lehrexperimente und Lehrhospitationen. Das Angebot wird realisiert vom Hochschuldidaktischen Zentrum der TU Dortmund. Die Weiterbildung umfasst insgesamt sechs 2 bis 3-tägige Workshops sowie die Durchführung eigener Praxis-Workshops.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  10  Networking Regelmäßige Tagungs- und Workshopbesuche z.B.    GMW08, Donau-Universität Krems, 16.-18. September 20085 Fernausbildungskongress, Bundeswehruniversität Hamburg, 10. September 20086 eLearning-Services an den Hochschulen NordrheinWestfalens, Universität Duisburg-Essen, 12. Dezember 20087 ILIAS-NRW-Netzwerk Tag der Mediengestützten Lehre, FH Dortmund, 25. September 2009 Social Software@Work, Schloss Mickeln, 28.-29. September 2009 Mit Originalzitaten von TeilnehmerInnen und TeletutorInnen und einer Schätzung des (häufig unterschätzten) Zeitbedarfs der TeletutorInnen für die Seminarbetreuung beschreiben sie die Betreuung eines Blended-LearningSeminares: „Zwischen trügerischer Ruhe und fieberhafter Arbeit“8 (im Anhang).      ChinesInnen wollen eLearning Die eLearning-Qualifikation für MitarbeiterInnen der Philosophischen Fakultät war den PlanerInnen des chinesisch deutschen vereins (cdv) aufgefallen: Neben Münster und Tübingen sollte die 18-köpfige chinesische Delegation mit EntscheiderInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen von der beruflichen Bildung bis zur Universität auch an der HHU Station machen.  Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen dient der Präsentation eigener Ideen und Projekte und der Vernetzung mit der eLearning-Community. Die Beobachtung der eLearning-Strategien anderer Hochschulen ist ein unverzichtbares Element der Bemühung, zeitgemäße Beratungs- und Qualifizierungsangebote bereit zu stellen.  Artikel im Online Tutoring Journal In einer Veröffentlichung des Online Tutoring Journals stellen Nina Göddertz, Timo van Treeck und Mirco Wieg ein erfolgreiches Blended-Learning-Angebot für Studierende dar und demonstrieren anschaulich die typischen "Klippen", die es als TeletutorIn im Laufe eines Semesters zu "umschiffen" gilt.  Prof. Barz und Timo van Treeck mit den Gastgeschenken, den unvermeidlichen Plastik-Maskottchen der Olympiade in China.  Artikel im Online Tutoring Journal, Ausgabe 2(9), April 2008.  Organisiert vom "Chinesisch-deutschen Verein für den Internationalen Erfahrungsaustausch hochqualifizierten Personals e.V. aus Wirtschaft, Technik und Wissenschaft und zur Förderung der Handels- und Wirtschaftskooperation" (Düsseldorf) standen gerade die Bemühungen um eine breitere Verankerung von eLearning im Zentrum des Interesses. Prof. Dr. Heiner Barz und Timo van Treeck (M.A.) präsentierten am 25.10.2007 für einige Stunden auf dem Campus Situation, Einsatzszenarien und Perspektiven von eLearning an der HHU. Offiziell begrüßt wurde die Delegation vom damaligen Prodekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Hans T. Siepe.  5 6 7  URL: http://tinyurl.com/GMW08 URL: http://tinyurl.com/fernausbildungskongress URL: http://tinyurl.com/nrw-elearning 8 URL: http://tinyurl.com/tutoring-journal  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  11  Lehr-Experimente mit Zukunft In Pilotprojekten und Lehrexperimenten werden neue Formate ebenso wie neue Tools getestet. Gegenwärtig laufen Erprobungsphasen mit dem Virtuellen Klassenzimmer und mit einer englischsprachigen internetbasierten internationalen Lehrveranstaltung mit Partneruniversitäten in den USA (Projektbeschreibung9, Ankündigung10). Auch an der Auswahl und am Probeeinsatz von Voting-Systemen (vgl. "Publikumsjoker" bei "Wer wird Millionär?") an der HHUD war das KS-Team beteiligt. Die Evaluationsdaten für das Wintersemester 08/09 zeigen, dass seitens der Studierenden großes Interesse an internationalen Kooperationen besteht. Hier einige Stimmen der Studierenden: “I am very happy with this course because you try to establish such new kind of courses at the uni which are much more modern than many others.” “I really enjoyed the course and learned a lot!!” “I think it was a great experience to be able to go to attend the VC11 with the ladies and the man in the US.” “It's very impressive, how much you were engaged, very, very good supervision! - unfortunately that's something very rare in other courses...”  Bildungssoziologie online international Um Studierenden die Chance zu bieten, auch ohne Auslandssemester interkulturelle Lernerfahrungen zu sammeln, wurde das Blended Learning Seminar „Bildungssoziologie online international“ entwickelt. Blended Learning ermöglicht auf internationaler Ebene hochschulübergreifende Studienmöglichkeiten, da das Seminar neben wenigen Präsenzsitzungen virtuell durchgeführt wird. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit mit Studierenden und DozentInnen ausländischer Universitäten im virtuellen Raum zu kommunizieren und sich interkulturell auszutauschen. Für das Wintersemester 08/09 konnten als KooperationspartnerInnen David John Frank, Professor an der University of California (Irvine), sowie Ellen Eckman und Heidi Schweizer, Professorinnen an der Marquette University (Milwaukee), gewonnen werden.  Kooperationspartnerin im WiSe 08/09: Marquette University of Milwaukee  Kooperationspartnerin im WiSe 08/09: University of California  9  URL: http://tinyurl.com/lehrfoederungsfonds 11 virtual classroom  10 URL: http://tinyurl.com/ankuendigung  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  12  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  13  Forschungsaktivitäten Parallel zum Schulungs- und Beratungsangebot werden Forschungsthemen bearbeitet. Das beim BMBF beantragte Forschungsprojekt LeLeCon (Lehr-Lern-Controlling) zum Bildungscontrolling im Bereich eLearning wurde im August 2008 als eines von 30 Projekten aus 170 Anträgen zur Förderung ausgewählt. Nach dem Projektstart im November 2008 kooperieren unter Leitung von Prof. Barz die Philosophische, die Medizinische (Prof. Decking) und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (Prof. Franz) über einen Zeitraum von drei Jahren. Im Rahmen des Projekts wird am Beispiel von an der Heinrich-Heine-Universität angebotenen Seminarkonzepten ein umfassender Vergleich des (Lehr-)Aufwands von webbasierten Lehrangeboten mit traditioneller Präsenzlehre durchgeführt. Der erhobene Arbeits- und Sachmittelaufwand für Konzeption, Erstellung, Durchführung und Betreuung der verschiedenen Lehrformen soll eine exaktere Grundlage für Lehrkapazitätsplanungen liefern. Die im Projektverlauf entwickelten Controlling-Instrumente kommen dabei in Präsenz- sowie webbasierten Seminaren dreier Fakultäten zum Einsatz. Die Forschungsergebnisse sollen eine solidere wissenschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungsgrundlage zur Lehrgestaltung an deutschen Hochschulen liefern und einen Beitrag zur Verankerung praktikabler Bildungscontrolling-Instrumente und -Ansätze in das allgemeine Hochschulcontrolling leisten. Während unsere erste ILIAS-Lernplattform noch vom IKM-Serviceteam der Philosophischen Fakultät gehostet wurde, weil das damalige URZ einen derartigen Service nicht bieten konnte, wird ILIAS vom ZIM inzwischen auch universitätsweit angeboten. Dass das ZIM in den letzten Monaten an der Beseitigung der lästigen und bedrohlichen Zertifikatswarnungen arbeitet, die beim Aufrufen bestimmter HHU-Webseiten erscheinen …, dass die Speicherkapazität der Uni-eMail-Accounts erhöht wurde …, dass die Mailinglisten mittlerweile (meistens) ohne tagelange Verzögerung funktionieren … All das sind Beispiele für Verbesserungen, auf die wir im Interesse der Studierenden und Dozierenden hingewirkt haben. Des Weiteren haben wir konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit des Studierenden- und Dozierendenportals machen können. Die universitätsweite Bereitstellung von Blogs und Wikis wurde auf unsere Anregung hin schon in Aussicht gestellt. Außerdem konnte die Freischaltung verschiedener ILIAS-Funktionen, z.B. Feeds, angeregt werden. Internationale Kooperationsseminare bleiben einstweilen auf die Virtuelle-Klassenzimmer-Software externer Anbieter verwiesen. Glücklicherweise verfügt die Philosophische Fakultät mit ihrem IKM-Service-Team über eine serviceorientierte Einrichtung der kurzen Wege, die auf technische und didaktische Innovationen zeitnah reagiert. So können Lehrende und Studierende dort z.B. auf die dezentrale moodle-Installation zugreifen, Blogs und Wikis unkompliziert beantragen sowie die hochwertig ausgestatteten PC-Räume des Zentrums für mediale Praxis (ZMP) nutzen. Wir sind in Kooperation mit der KIM der Philosophischen Fakultät aktiv an der Entwicklung einer „Ordnung über den Einsatz von Telemedien in Studium und Lehre“ beteiligt und legen dabei besonderen Wert auf die Berücksichtigung der konkreten Erfordernisse für den didaktisch sinnvollen eLearning-Einsatz. In der Telemedienordnung sollen die formaljuristisch notwendigen Rahmenbedingungen zum Einsatz von eLearning an der HHU fixiert werden.  Impulse für HeinEcomp Die HeinEcomp-Projektentwicklung konnte inzwischen unterstützt durch vielfältige Initiativen des KS-Teams erhebliche Fortschritte verzeichnen. Das KS-Team war u.a. maßgeblich an der erfolgreichen Durchführung der Kick-Off-Veranstaltung beteiligt und setzt sich aktuell für einen Follow-Up-Workshop ein, auf dem die verschiedenen Teilgebiete des Projekts ihre Zwischenbilanzen vorstellen und die Planungen für die Zukunft präzisiert werden. Die Zahl der aufgezeichneten Vorlesungen und Vorträge (Video-Lectures) an der HHUD steigt inzwischen kontinuierlich an – nachdem auch das ZIM der HHU seit 2008 endlich eine entsprechende Soft- und Hardware zur Verfügung stellt.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009  14  Der HeinEcomp-Newsletter Der vom KS-Team konzipierte HeinEcomp-Newsletter berichtet ab Anfang 2009 vier mal jährlich über relevante Neuerungen, Fortbildungsangebote und Termine aus der Welt des eLearning. Im Vordergrund stehen dabei anregende Beispiele und Tools aus der HHU selbst, sowie Berichte über aktuelle eLearning-Aktivitäten an der HHUD. Bislang haben über 100 Personen den HeinEcompNewsletter abonniert, die Zahl wächst kontinuierlich. Die Anmeldemöglichkeit für den HeinEcomp-Newsletter findet sich hier: www.heinecomp.uni-duesseldorf.de/Newsletter  HeinEcomp-Symposium Januar 2009 Auf dem ersten HeinEcomp-Symposium am 29.01.2009 mit dem Schwerpunkt Video-Lectures präsentierten die geförderten HeinEcomp-Projekte ihre eLearning-Entwicklungen.  Newsletter-Themen waren u.a.:        Ausschreibung zu HHU-Fördermitteln für innovativen eLearning-Einsatz Bericht über die Vergabe der Fördermittel Vorlesungsaufzeichnung mit Lecturnity Podcasts und Screencasts Sammlung der eLearning Seminare des aktuellen Semesters Presse-Echo: eLearning an der HHUD Terminhinweise zu eLearning Vorträgen, Workshops, Fortbildungen, Schulungen  Prof. Heinz Mandl sprach die Keynote auf dem Ersten HeinEcomp Symposium  Die Keynote zum Symposium sprach – auf Einladung von Prof. Heiner Barz – der renommierte Prof. Heinz Mandl (LMU), welcher besonders die Unterstützung problemlösungsorienterter Seminarkonzepte mit VideoLectures hervorhob. Rückblick und Presseankündigung finden sich im Anhang.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  15  Anhang Teilnehmerdaten der bisherigen Schulungen Titel der Schulung Semester Umfang (in AE) 20 12 20 20 2 20 2 12 6 4 12 2 2 34 Anzahl der TeilnehmerInnen 7 9 11 11 13 6 9 4 4 6 8 10 36 134 Teilnehmerstunden 140 108 220 220 26 120 18 48 24 24 96 20 72 1.136  Einführungskurs eLearning Aufbaukurs Einführungskurs eLearning Einführungskurs eLearning ODS: ILIAS-Kurzeinführung + Ausblick eLearning Einführungskurs eLearning ODS: ILIAS-Kurzeinführung + Ausblick eLearning Aufbaukurs ODS: ILIAS-Einführung + Ausblick eLearning ODS: ILIAS-Einführung + Ausblick eLearning Trends im eLearning ODS: ILIAS-Kurzeinführung + Ausblick eLearning ODS: ILIAS-Einführung für Studierende eines Seminars  WS 07/08 WS 07/08 SS 08 WS 08/09 (Herbst) WS 08/09 WS 08/09 (Frühjahr) WS 08/09 SS 09 SS 09 SS 09 SS 09 SS 09 SS 09  Herkunft der TeilnehmerInnen nach Fakultäten / Einrichtungen Philosophische Fakultät Medizinische Fakultät Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Juristische Fakultät Verwaltung Zentrum für Informations- und Medientechnologie  TeilnehmerInnen 112 10 4 3 2 1 1 1 134  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  16  Evaluation Einführungskurse eLearning WiSe 07/08, SoSe 08, WiSe 08/09  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  17  Evaluation Aufbaukurs eLearning SoSe 09  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  18  Evaluation Trends im eLearning SoSe 09  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  19  Evaluation On-Demand-Trainings WiSe 08/09, SoSe 09  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  20  Nina Göddertz, Timo van Treeck, Mirco Wieg:  "Zwischen trügerischer Ruhe und fieberhafter Arbeit - Betreuung von Blended Learning Seminaren" Online Tutoring Journal, Ausgabe 2(9), April 2008  andererseits aber auch die Seminarform selbst, die als Blended-Learning-Setting gewissermaßen das Beste aus Präsenz- und Onlinelehre kombiniert. Rahmen und Struktur – Informationen zum Bildungsangebot Das Konzept der hier dargestellten teletutoriell begleiteten Blended-Learning-Angebote ist aus dem von 20012003 vom BMBF geförderten Projekt „Online-Lehrbuch Jugendforschung“ hervorgegangen. Damals wurden 20 Lernmodule zum Thema Jugendforschung entwickelt, die sich an Studierende der Erziehungswissenschaften, der Entwicklungspsychologie sowie an Lehramtsstudierende richteten (Modulübersicht unter www.online-lehrbuch.de). Nach Projektende wurden weitere Seminare für die Fächer Kunstgeschichte, Sozialwissenschaften (HeinrichHeine-Universität Düsseldorf) sowie Sozial- und Kulturwissenschaften (FH Düsseldorf) entwickelt und durchgeführt. Überblick über das Seminarkonzept Die Seminarinhalte werden auf der Lernplattform ILIAS studentischen Kleingruppen von circa fünf Studierenden bereitgestellt. Die Arbeitsaufgaben innerhalb der Lernmodule sind so gestaltet, dass sie unterschiedliche Herausforderungen für die Gliederung in Teilaufgaben und für die Gruppenarbeit mit sich bringen (Sammlung von Links, Sammlung, Diskussion und Darstellung von Forschungsergebnissen, Porträts von Einrichtungen, Reportagen über pädagogische Projekte, Theorie- und Praxisaufgaben). Mittels Foren, Mails und Chats tauschen sich die TeilnehmerInnen in Kleingruppen bei der Aufgabenbearbeitung aus und erhalten zu jedem Modul eine ausführliche schriftliche Rückmeldung. Sie umfasst formale und inhaltliche Kriterien, aber auch ein Feedback zum online dokumentierten Verlauf der Gruppenarbeit. Um die Koordination der Gruppenarbeit zu erleichtern, übernimmt jeweils ein Gruppenmitglied pro Modul die Rolle des/der GruppenmoderatorIn (vgl. Abb. 1).  Abstract: Die AutorInnen beschreiben ein erfolgreiches Blended-Learning-Angebot für Studierende und demonstrieren anschaulich die typischen "Klippen", die es als TeletutorIn im Laufe eines Semesters zu "umschiffen" gilt. Originalzitate von Teilnehmenden und TeletutorInnen sorgen für Authentizität der Darstellung, die abgerundet wird durch eine Schätzung des (häufig unterschätzten) Zeitbedarfs der TeletutorInnen für die Seminarbetreuung. Ein nächtliches Szenario Es ist Dienstagabend, 23.56 Uhr, nur kurz noch einen Blick auf die ILIAS-Lernplattform werfen. Nur, um sich zu vergewissern, dass alles gut läuft und anschließend beruhigt ins Bett fallen. Soweit der Plan. Bereits bei der Eingabe meines Namens und Passwortes beschleicht mich ein ungutes Gefühl, seltsam ruhig gewesen den ganzen Tag: Keine verzweifelten E-Mails, weil die Arbeitsaufgaben nicht gefunden wurden, keine Nachricht über panische Forumsbeiträge, weil der Chat auf einmal leer war und nun vermeintlich nicht exportiert werden konnte. Doch kaum auf meinem persönlichen Schreibtisch angekommen, bestätigt sich meine Vorahnung, denn in meinem Postfach türmen sich E-Mails und Nachrichten über Forenbeiträge. Das Versenden von Nachrichten an den privaten E-Mail-Account war bei einem Update nicht aktiviert worden, weshalb ich auch keine einzige Mail über die neuen Foreneinträge erhielt. Also durchatmen und eins nach dem anderen. Die Moderatorin der Gruppe A versucht seit heute Mittag mich zu erreichen und schrieb im Ganzen drei E-Mails mit den Betreffen „wird evtl. knapp“, „wird bestimmt knapp“ und „klappt auf gar keinen Fall“. Gemeint ist ein Termin, den die Gruppe mit einer Schule hätte vereinbaren sollen, um sich vor Ort per Interviews über ein Streitschlichtungsprogramm zu informieren. „Terminliche Absprachen mit LehrerInnen kurz vor den Weihnachtsferien zu treffen, ist einfach unmöglich“, schreibt die Gruppenmoderatorin. In einer beschwichtigenden E-Mail biete ich einen Chattermin für den darauffolgenden Tag an, um den schlimmsten Ärger zu besänftigen und mache ihr Mut, dass das bestimmt noch klappen wird. Eine Einschätzung, die sich angesichts der von der Gruppe vorzüglich bearbeiteten Aufgabe zum Glück dann auch bestätigt. Natürlich ist dieses geschilderte Szenario nicht der Normalfall, sondern der Super-Gau: die Abgabefrist für die Arbeiten der Studierenden ist nicht mehr weit, Weihnachten steht kurz bevor und zu allem Überfluss streikt die Technik. Beachtlich ist aber: selbst dann wenn in einem eLearning-Seminar solche Probleme auftauchen, fällt die Bewertung dieser Seminarform an der HeineUniversität Düsseldorf überaus positiv aus. Für die guten Ergebnisse sind verantwortlich: einerseits die engagierte, zeitaufwändige teletutorielle Betreuung,  Abb. 1: Informationsaustausch über Kleingruppenarbeit  Ausgewählte Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden zusätzlich von den Gruppen in Präsenzveranstaltungen präsentiert und dabei unter allen SeminarteilnehmerInnen vertiefend diskutiert (vgl. Abb. 2). Eine Präsenzveranstaltung zu Beginn des Kurses dient der Einführung in Technik und Seminarkonzeption sowie der Bildung der Arbeitsgruppen. In diesem Rahmen werden zudem die mit der Seminarform verbundenen besonderen Anforderungen an die Studierenden in den Bereichen Zeitmanagement, selbstgesteuertes Lernen und Online-Organisation von Gruppenprozessen besprochen.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  21  Die Online- und Präsenzphasen sind somit eng miteinander verzahnt. Die Lernmodule werden zeitlich getaktet mit einer Bearbeitungszeit von 14 oder bei Praxismodulen 21 Tagen nacheinander freigegeben. Eine aktive Beteiligung an den Arbeitsaufgaben ist für das Erlangen von Beteiligungsnachweisen notwendig. Weitergehende Zertifikate bspw. über Abschlussprüfungen werden durch zusätzliche mündliche Prüfungen, Klausuren oder schriftliche Hausarbeiten erworben.  Probleme in der Startphase Die Startphase - d.h. die ersten vier bis fünf Wochen des Seminars - erwies sich als die kritischste Phase eines jeden Kurses, da in dieser Zeit mehrere Herausforderungen zusammenkommen können. Da die Studierenden direkt im Anschluss an die Einführungsveranstaltung in die Gruppenarbeit zum ersten Online-Modul einsteigen und sich dazu innerhalb ihrer Kleingruppe frühzeitig koordinieren müssen, können Abmeldungen von TeilnehmerInnen zu organisatorischen Problemen führen (ein Problem, auf das schon Nistor 2002 hinweist): Teilnehmer: „Sorry für die späte Beantwortung, aber ich hatte leider eine Menge mit meinem Umzug und alles drum herum zu tun. Ich muss leider mitteilen, dass ich die Veranstaltung in diesem Semester nicht belegen kann. Dies kommt daher, das ich als Erstsemesterstudent mir zuviel zugemutet hab.“ (Anonymisiertes Originalzitat)  Abb. 2: Abfolge Online- und Präsenzphase  Betreuungskonzept Im Rahmen des eLearning-Seminars kommt dabei in der Regel folgende Rollenverteilung zum Tragen: DozentIn, TeletutorIn, GruppenmoderatorIn, Gruppenmitglied. Bei der Erstellung der Lernmaterialien können zusätzlich AutorInnen beteiligt sein. Die Aufteilung der Rollen sieht folgende Aufgaben und Zuständigkeiten vor: Die DozentInnen sind vor allem für die Inhalte der Lernmodule (ggf. in Zusammenarbeit mit AutorInnen), die Vorbereitung und Leitung der Präsenzveranstaltung sowie für das fachliche Feedback an die Studierenden zuständig. Die Hauptaufgabe der TeletutorInnen liegt darin, die Studierenden organisatorisch-sozial zu unterstützen (z.B. Hilfestellung bei Gruppenkonflikten, Erinnerung an Abgabetermine, Motivation inaktiver TeilnehmerInnen etc.) und technische Hilfe anzubieten. Teilweise werden die Rollen DozentIn und TeletutorIn von denselben Personen ausgefüllt oder Teile der inhaltlichen Arbeit auf die TeletutorInnen übertragen. Die GruppenmoderatorInnenrolle beinhaltet im Wesentlichen die Koordination der Arbeit der eigenen Gruppe. GruppenmoderatorInnen sind formal verantwortlich für die Abgabe eines qualitativ angemessenen Arbeitsberichts. Erfahrungen aus der Arbeit als TeletutorIn Unsere persönlichen Erfahrungen als TeletutorInnen im zuvor geschilderten Seminarkonzept sind ausgesprochen positiv. Die Mitarbeit und Einsatzbereitschaft der Studierenden und ihre positiven Bewertungen des Seminars übertreffen oftmals unsere Erwartungen (vgl. Seminarevaluation, S. 1). Teilweise sieht man Studierende auch nachts online arbeiten, beim Nachlesen von Diskussionsverläufen zeigt sich die intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen. Gerade die Praxismodule führen immer wieder zu inhaltlich spannenden oder schon früh innovativ aufgearbeiteten Ergebnissen (bspw. Darstellung der Gothic-Jugendkultur mit Interviews und Videos auf einer von SeminarteilnehmerInnen angelegten Webseite). Hier sollen jedoch die kleineren Schwierigkeiten und Stellschrauben dieses eLearning-Seminars im Vordergrund stehen, die sich im Laufe des Angebots herauskristallisiert haben.  Eine Arbeitsgruppe wird gegebenenfalls zu klein, so dass ihre Mitglieder auf andere Gruppen aufgeteilt werden müssen. Oder einzelne Studierende bleiben inaktiv, melden sich aber erst mit einiger Verspätung oder nur auf konkrete Nachfrage hin offiziell ab (Schwierigkeiten, die nur in dieser intensiven Form der Gruppenarbeit auftreten). So kann Unsicherheit der TeilnehmerInnen über die Zusammensetzung ihrer eignen Arbeitsgruppe entstehen, was die Teamarbeit in der Startphase deutlich erschwert: Tutor: „Liebe KursteilnehmerInnen, da die geplante Aufteilung der Gruppe [...] dazu geführt hat, dass sich die anderen Gruppen nicht mehr ganz über ihre Zusammensetzung sicher sind, hier die Klärung: Alle Gruppen bleiben in diesem Modul in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung. Zuwachs gibt es erst im nächsten Modul.“ Zudem sind die Studierenden zu Beginn des Kurses, insbesondere wenn Sie erstmalig an einem Online-Seminar teilnehmen, noch nicht an die Bedienung der Lernplattform, an einen regelmäßigen Foren- und E-MailAustausch über Arbeitsstände und –aufgaben gewöhnt. Zwar werden diese Themen sowohl in dem vorgeschalteten Einführungsmodul behandelt, als auch in der ersten Präsenzveranstaltungen in einem CIP-Pool praktisch eingeübt, dennoch können Unklarheiten bleiben, müssen sich Kommunikationsabläufe etablieren, die sich durch eigene Erfahrungen in der Seminarpraxis einstellen (vgl. auch Salmon 2004, S. 36). Um hier Abhilfe zu schaffen soll deshalb in Zukunft eine weitere Präsenzveranstaltung kurz nach dem Start der ersten Online-Phase erfolgen. Hier sollen die TeilnehmerInnen einen Zwischenbericht zum Verlauf Ihrer bisherigen Gruppenarbeit geben und Kommunikationsprobleme face-to-face mit Unterstützung der TeletutorInnen lösen. Zudem lässt sich hierdurch leichter nachvollziehen, ob schwer erreichbare TeilnehmerInnen sich bereits „still“ vom Seminar abgemeldet haben oder ob eventuell technische Probleme vorliegen. Bislang schien ein solches Vorgehen nicht erforderlich, zeitlich enger gestaltete BAStudiengänge machen eine solche frühzeitige Präsenzrückmeldung aber notwendig.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  22  Einfachheit durch Beschränkung auf das Wesentliche Es hat sich gezeigt, dass die Studierenden viel Wert auf die Übersichtlichkeit der Lernplattform legen. Dabei ist der Einsatz weniger Foren mit einem durchaus gröber gefassten Themenbereich einer Einzelgliederung in viele kleine Themenbereiche vorzuziehen. Eine zur Überprüfung der TeilnehmerInnenaktivität vereinzelt eingeführte Aufgabe zur Meinungsbekundung zu Beginn des Seminars hat sich dagegen als wenig sinnvoll erwiesen. Sie sorgte stattdessen dafür, dass von Seiten der TeletutorInnen an viele Einzelaufgaben erinnert werden musste, ohne dass ein positiver Effekt für die Selbststeuerung der TeilnehmerInnen erkennbar war: Tutor: Liebe Gruppe […], Sie haben leider noch keinen Zwischenbericht abgegeben. Wie läuft Ihre Arbeit? Haben Sie die Aufgaben schon aufgeteilt? Denken Sie bitte daran, an der Einstiegsdiskussion teilzunehmen und Ihr Profil durch ein Foto etwas persönlicher zu gestalten.“ Teilnehmer: „Sorry, hier unser Zwischenbericht! Die Einstiegsdiskussion hatten wir ganz vergessen.“ Beteiligung und Kommunikation Nahezu alle TeilnehmerInnen arbeiten online aktiv mit, die Online-Gruppenarbeit kann also als sinnvolles Mittel zur Aktivierung der Studierenden betrachtet werden. Es zeigt sich jedoch, dass sich in den einzelnen Gruppen – wie erwartet – sehr unterschiedliche Kommunikationsstrukturen herausbilden. Manche Gruppen arbeiten weitgehend ohne Steuerung durch ihre(n) GruppenmoderatorIn, da alle Mitglieder direkt aktiv in die Aufgabenbearbeitung starten. Bei anderen Gruppen hingegen zeigt sich das auch aus der Forschungsliteratur bekannte Phänomen der sogenannten „Lurker“ (engl. to lurk: schleichen), also von TeilnehmerInnen, die sich nicht aktiv durch eigene Beiträge an Diskussionen und Aufgaben beteiligten und dann von den TeletutorInnen zur aktiven Teilnahme aufgefordert werden mussten (vgl. Kerres 2001, S. 297). Teilnehmerin: „[...] leider muss ich an dieser Stelle wirklich mal etwas loswerden. Ich möchte mich eigentlich nicht negativ über andere Teammitglieder äußern, ich komme mir mittlerweile aber wirklich ziemlich ausgenutzt vor. Das geht nicht nur mir so, sondern in der einen Hälfte unseres Teams herrscht momentan ziemlich schlechte Stimmung. Ich finde dies auch absolut verständlich, denn leider äußert sich nur die Hälfte im Forum und nur X und Y... haben an dem Chat teilgenommen.“ Hier ist es ausgesprochen wichtig, dass jeweils ein Gruppenmitglied die ModeratorInnenrolle für ein Modul inne hatte und spätestens zur Hälfte der Bearbeitungszeit den TeletutorInnen einen Statusbericht gab. So können die TeletutorInnen auch bei weniger aktiven Gruppen Probleme schneller erkennen und frühzeitig auf ineffektive Arbeitsformen der Gruppenmitglieder reagieren. Während einige wenige TeilnehmerInnen durch geringe Kommunikationsbereitschaft und Beteiligung auffallen, haben wir – allerdings deutlich seltener – auch den umgekehrten Fall beobachtet, nämlich dass Studierende ihre Gruppe durch eine zu hohe Aktivität überfordern. Diese TeilnehmerInnen müssen von den TeletutorInnen etwas gebremst werden, da sie eine Reaktionsschnelligkeit ihrer KommilitonInnen einfordern, die diese kaum  erreichen können. Hier ist es wichtig, die Studierenden auf unterschiedliche Kommunikationsstile hinzuweisen. Auch von Seiten der TeletutorInnen sollte auf eine angemessene Reaktionszeit geachtet werden. Zwar verstärken schnelle Reaktionszeiten auf Fragen/Probleme das Gefühl einer guten Betreuung der TeilnehmerInnen, dem stehen aber zwei Nachteile gegenüber: a) Die Studierenden erhalten evtl. den Eindruck, ebenso schnell antworten zu müssen und fühlen sich unter Druck gesetzt b) die Unterstützung durch andere Studierende und das selbständige Suchen eigener Lösungswege werden unnötig erschwert. Als sinnvoll haben sich in unserem Seminarkonzept folgende Reaktionszeiten erwiesen: auf Fragen/Probleme innerhalb von 24 Stunden (Reaktion meint hier nicht immer die direkte Lösung der Anfrage), Erinnerungen an offene Fragen nach 2 bis 3 Tagen und an nicht eingehaltene Abgabetermine nach ein bis max. 2 Tagen. Denn teilweise lösen sich Fragen so auch von selbst: Teilnehmerin: „Ich hab' gestern gesucht und ich suche heute wieder, aber ich kann besagte Umfrage nicht finden. Ist das ein Test? Liegt es an mir? :)“ kurze Zeit später meldet sich die Teilnehmerin erneut: „aaaah, jetzt :) - ich hab's gefunden.“ Elementar bleibt es, die anvisierten Kommunikationsverläufe und Reaktionszeiten auch klar den Studierenden gegenüber zu kommunizieren. Qualität der Arbeitsberichte Qualität und Umfang der zum Ende eines jeden Lernmoduls von den studentischen Arbeitsgruppen erstellten Arbeitsberichte haben uns in vielen Fällen positiv überrascht. Es besteht allerdings die Tendenz (wie auch in herkömmlicher Präsenz-Gruppenarbeit), diese innerhalb der Gruppen vollständig in Einzelleistungen aufzuteilen, ohne dass die Gruppenmitglieder sich gegenseitig Rückmeldungen zu den Einzelleistungen geben. Womit das Ziel durch Gruppenarbeit voneinander und miteinander zu lernen verfehlt wird. Die Arbeitsaufgaben müssen deshalb so gestellt werden, dass für einen Teil dieser Aufgaben die Zusammenarbeit aller Gruppenmitglieder erforderlich wird. Diese gemeinsame Arbeit muss dann als Teil der Aufgabe beispielsweise durch ein Chatprotokoll oder den Verweis auf das entsprechende Diskussionsforum dokumentiert werden (vgl. auch Arnold u.a. 2004, S. 153). Betreuungsaufwand Erfahrungsgemäß wird der entsprechende Zeitbedarf der TeletutorInnen für die Seminarbetreuung eher unter- als überschätzt (vgl. Pullwitt 2004, S. 103), was letztlich ein beachtliches Risiko für die Qualität der Angebote birgt. Die folgenden Zahlen sind Schätzungen, bezogen auf ein durchschnittliches eLearning-Seminar mit 15 bis 20 TeilnehmerInnen und drei bis vier Arbeitsgruppen in dem geschilderten Seminarkonzept. Gerade da viele Anfragen zwischendurch bearbeitet werden, ist ohne eine detaillierte Protokollierung eine genaue Aufwandsermittlung schwer möglich.  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  23  Für den Kernbereich der TutorInnentätigkeit, das heißt für die organisatorisch-soziale und technische Unterstützung der TeilnehmerInnen, fielen im Durchschnitt in der Startphase etwa drei und im weiteren Verlauf des Seminars circa zwei Arbeitsstunden pro Woche an. Da alle AutorInnen in der Rolle als TeletutorIn auch bereits das inhaltliche Feedback zu den Arbeitsberichten übernommen haben, können wir auch für diesen Arbeitsaufwand geschätzte Kennzahlen benennen: Bei umfangreichen Arbeitsaufgaben, die sowohl eine Einzelleistung jeder TeilnehmerIn als auch eine gemeinsame Leistung der gesamten Gruppe fordern, kommen bereits bei drei Gruppen à fünf Studierenden insgesamt 18 getrennt voneinander zu bewertende Teilleistungen zusammen. Die Rückmeldungen nehmen in diesen Fällen bis zu sieben Arbeitsstunden pro Modul (d.h. alle zwei bis drei Wochen) in Anspruch. Weniger umfangreiche Arbeitsaufgaben schlagen mit circa fünf Stunden Korrekturzeit zu Buche. Fasst man den Arbeitsaufwand für Rückmeldungen mit dem für die organisatorisch-soziale und technische Unterstützung zusammen, ergab sich ein geschätzter Gesamtzeitbedarf von ca. fünf Arbeitsstunden pro Woche bei diesem anspruchsvollen und rückmeldungsintensiven Seminar. Dies sollte bei der Planung entsprechender Angebote berücksichtigt werden – vor allem aber auch zu welchen Arbeitszeiten man den Studierenden zur Verfügung stehen will und kann.  Rückblick HeinEcomp-Symposium am 29.01.2009 Sowohl Projektleiter Prof. Stephan Olbrich, als auch der neue Prorektor für Lehre und Studienqualität Prof. Ulrich von Alemann begrüßten beim ersten Düsseldorfer HeinEcomp-Symposium am 29.1.2009 die zahlreich erschienenen Mitarbeiter der geförderten eLearning-Projekte, sowie weitere interessierte Dozierende und Studierende im Hörsaal 2B. Von Alemann betonte dabei die Relevanz von E-Learning für die Qualität der Lehre.  HeinEcomp-Symposium: 85 TeilnehmerInnen in Hörsaal 2B  Literatur: Arnold, Patricia; Kilian, Lars; Thillosen, Anne; Zimmer, Gerhard: E-Learning. Handbuch für Hochschulen und Bildungszentren. Didaktik, Organisation, Qualität, herausgeben von Gerhard Zimmer. Nürnberg 2004. Barz, Heiner; Herrmann, Michaela: Online-Lehrbuch Jugendforschung. In: Bachmann, Gudrun; Haefeli, Odette; Kindt, Michael (Hrsg.): Campus 2002. Die Virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase. Münster u.a. 2002. [Medien in der Wissenschaft; 18] S. 402-407. Kerres, Michael: Multimediale und telemediale Lernumgebungen. Konzeption und Entwicklung. 2. vollst. überarb. Auflage. München 2001. Nistor, Nicolae: Die virtuelle Hochschule in Bayern: Aktueller Stand und Zukunftsperspektiven. In: Bachmann, Gudrun; Haefeli, Odette; Kindt, Michael (Hrsg.): Campus 2002. Die Virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase. Münster u.a. 2002. [Medien in der Wissenschaft; 18]. S. 168-175. Pullwitt, Tanja: Eine Expedition im virtuellen Raum – Erfahrungen einer Teletutorin. In: Iris Löhrmann (Hrsg.): Alice im www.underland. E-Learning an deutschen Hochschulen. Vision und Wirklichkeit. Bielefeld. 2004. S. 95-106. Salmon, Gilly: E-tivities – der Schlüssel zu aktivem Online-Lernen. Zürich 2004.  Mandls Konzept als Vorbild Prof. Heiner Barz, Leiter der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, stellte den prominenten Gastredner Prof. Heinz Mandl (LMU) als einen der einflussreichsten deutschen E-Learning-Pioniere vor. Die von Mandl vertretene Verbindung fallbasierter und handlungsorientierter Hochschuldidaktik mit den Möglichkeiten virtueller Seminare wirkt weit über die virtuelle Hochschule Bayerns hinaus, so z.B. auch an der HHU in Düsseldorf. Vorlesung nicht tot zu kriegen Dass Lernen und Lehren immer auch etwas mit anschaulicher Darstellung zu tun hat, zeigte im Anschluss Keynote-Sprecher Mandl, indem er die konstruktivistische Lerntheorie anhand einiger Bilder aus dem Buch "Fisch ist Fisch" von Leo Lionni erläuterte. Die Bildergeschichte vom Fisch und seinem Freund Frosch bringt die konstruktivistische Grundüberzeugung exakt auf den Punkt: Fisch und Frosch leben zunächst einträchtig in ihrem flüssigen Biotop. Nachdem jedoch der Frosch sich auf Wanderschaft außerhalb des Wassers begeben hat und nach seiner Rückkehr dem Fisch von seinen Abenteuern berichtet, passiert das Unvermeidliche: Als der Frosch seine Begegnung mit Vögeln schildert, entsteht in der Vorstellung des Fischs das eigentümliche Gebilde des gefiederten Fischleibs. Der Fisch, der noch nie einen Vogel gesehen hat, aber etwas von Federn und Flügeln hört, integriert die neuen Informationen zwangläufig in die Vorstellungen, die ihm bekannt sind. Er konstruiert sein Weltwissen neu, indem er Neues an vorhandene Anschauungen angliedert. Weiter entstehen so gehörnte Fische – der Frosch hatte von Kühen berichtet – oder Fische im Anzug mit Hut auf dem Fischkopf, weil der Frosch auch Menschen begegnet war. Mehr zu diesem Vortrag erfahren Sie in der Video-Lecture.12 12 URL: http://tinyurl.com/heinecomp-mandl  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  24  Über ein Dutzend Projekte als Poster Nach dem Vortrag des Bildungsexperten lud Prof. Ulrich Decking (Leiter des HeinEcomp-Teilprojektes Anreizsysteme) zu einer Posterpräsentation, bei der ein reger Austausch über mehr als ein Dutzend E-LearningProjekte13 an der HHU stattfand. Video-Lectures Einige zum Themenschwerpunkt Video-Lectures ausgewählte Projekte wurden zusätzlich in Kurzvorträgen präsentiert. Hier wurden technische, methodische und auch studienordnungsbedingte Probleme besprochen und Lösungsansätze diskutiert. Deutlicher Konsens war, dass E-Learning nicht alle anderen Lehrszenarien ablösen will. Immer wieder wurde auf Medienmix gesetzt und z.B. zusätzlich zu Papier und Bleistift gegriffen (Lernheft in der Germanistik bei Dr. Pabst-Weinschenk, Checkliste zum Abheften im Bereich Gesellschaftsrecht bei Dr. Beurskens). Ähnliches hatten auch Vertreter der FernUniversität Hagen auf der Tagung eLearning an NRWHochschulen – Services und Kooperationen14 in Duisburg berichtet. In der Urologie (Prof. Albers) soll der Präsenzveranstaltungen vorbereitende Einsatz von Video-Lectures eine intensivere Diskussion über Praxis-Beispiele ermöglichen. Gesellschaftsrecht wird in einem E-Learning-Angebot des Juristen Dr. Beurskens spielerisch motivierend vermittelt (Law-Stars sammeln/Bestenliste, Lerninhalte selbst überarbeiten). Die Präsentation dieses Beispiels begeisterte das Publikum mit seinen zahlreichen Gimmicks, erst recht, als klar wurde, dass hier ein E-Learning-Tool mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet wurde, das hohe Ansprüche an Layout wie Funktionalität erfüllt – und das alles in Eigenarbeit eines einzelnen engagierten Dozenten. Dass sich Dr. Beurskens dann auch noch als Anhänger der Open Source-Community outete, dürfte dazu führen, dass diese interessante Lernplattform bald auch in anderen Fächern zum Einsatz kommen wird. Zum Abschluss wurde das neue E-Learning-Portal der Heinrich-Heine-Universität präsentiert, das unterschiedliche E-Learning Lernplattformen und Subsysteme integriert. Dass das Thema Video-Lectures auch an anderen Hochschulen stark diskutiert wird, können Sie dem Blog-Eintrag von Prof. Dr. Gabi Reinmann, (Universität Augsburg) entnehmen: http://tinyurl.com/reinmann  Screenshot der Video-Lecture von Prof. Mandl  Genau um eine solche anschauliche Darstellung ging es beim gesamten Symposium. Wenn schon die gute alte Vorlesung nicht tot zu kriegen ist - die laut Mandl schon Schleiermacher und Fichte vor über 100 Jahren als rein rezeptiv und langweilig kritisierten - dann kann mit dem "trojanischen Pferd" E-Learning vielleicht eine andere, sinnvollere Form des Lehrens und Lernens Einzug in die Vorlesungen halten. Denn die Notwendigkeit der Planung von E-Learning-Veranstaltungen macht auch sensibel für didaktische und konzeptionelle Erfordernisse. Mandl unterschied vier Formen der Video-Lecture Ergänzung um Videoaufzeichnungen (additiver Einsatz): Mit dieser Wissensressource wird Studierenden beim Nachbereiten der Veranstaltung geholfen. Man kann offene Fragen klären, das nachschauen, was man im Leistungstief am Morgen verpasst hatte und sich letztlich in der Präsenz-Vorlesung stärker auf das Zuhören statt auf das Mitschreiben konzentrieren. Direkt in das Vorlesungskonzept integrierte Videoaufzeichnungen (integrativer Einsatz): Hier werden Inhalte der Präsenzveranstaltungen und der Online-Phasen miteinander verzahnt. Manches kann besser online, anderes besser vor Ort vermittelt werden. So bleibt bspw. für Vertiefungen in der Präsenzveranstaltung mehr Zeit. Dieser Ansatz fand sich auch bei den Projektvorträgen aus der Urologie und der Germanistik (Mündlichkeit) wieder. Kompletter Ersatz von Präsenzveranstaltungen durch Videovorlesungen (substitutiver Einsatz): Ein Modell, das Mandl selbst nicht favorisiert und welches auch in Düsseldorf nicht zum Einsatz kommen wird, wie Projektleiter Prof. Olbrich in seiner Einleitung betonte. Aufzeichnung von Präsenzveranstaltungen einschließlich der Studierenden-Dozierenden-Interaktion: Gegenüber "steril" im Studio ohne Publikum aufgezeichneten Lehrvideos bieten Aufzeichnungen der realen Veranstaltung ein deutliches Plus an Lebensnähe und Spannungsmomenten. Dieser Ansatz wird z.B. beim geförderten E-Learning-Projekt der Informationswissenschaft (Prof. Stock) realisiert. Bei seinen Ausführungen hob Mandl stets die Bedeutung des konstruktivistischen Lehransatzes (Wissen wird nicht übermittelt, sondern der Lernende konstruiert es neu) und die Bedeutung einer teletutoriellen Betreuung von ELearningveranstaltungen hervor.  13 URL: http://tinyurl.com/Projekte2008 14 URL: http://tinyurl.com/eLearning-NRW  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  25  Welt am Sonntag vom 22.02.2009: Hausbesuch vom Professor Online-Version des Artikels: http://tinyurl.com/wams-mandl  Rheinische Post vom 28.01.2009:  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  26  eLearning – wie wir es verstehen Prof. Barz/Dr. Heydthausen: Tischvorlage Rektoratssitzung am 24.02.2005 eLearning bedeutet nicht …       Gelder in technologische Großprojekte zu pumpen („Investitionsruinen“) Lehrende zur Änderung bewährter Formen der Lehre zu zwingen dass die Gestaltungshoheit in der Lehre in Frage gestellt wird dass Studierende und Lehrende nur noch per Internet kommunizieren dass alle Inhalte unterschiedslos in Internetformate gepresst werden die Neuauflage überwundener technik-affiner Irrtümer („programmierter Unterricht“, „Sprachlabor“), dass die Technik oder die Techniker (Rechenzentrum) den Dozenten Arbeit abnehmen (leider)  eLearning ist ...  die Verbindung von Präsenzlehre mit OnlineMaterialien und Online-Kommunikation („Blended Learning“)  die kompetente Nutzung von einfachen Tools wie Mailinglisten, Diskussionsforen, Dokumentenspeicher oder Linklisten  ein wichtiges Element in der neuen Lernkultur des selbstorganisierten, selbstgesteuerten Lernens oder kurz: im Selbststudium  Bestandteil einer Offensive zur weiteren Verbesserung der Lehrqualität, die der Universität Zukunftsfähigkeit sichern hilft  nur im Ausnahmefall die Verlagerung ganzer Seminare auf sog. Lernplattformen oder Learning Management Systems  eLearning bietet ...    die Möglichkeit der raschen Aktualisierung und Ergänzung von bewährten Lehreinheiten neue Formen kooperativen Lernens für die Studierenden durch internetgestützte Kommunikation unabhängig von Raum und Zeit     die Einbindung von multimedialen Elementen, Animationen, Simulationen eine Antwort auf von heutigen Studierenden („Google-Generation“) als selbstverständlich angesehene Erwartungen    den Studierenden zusätzliche Möglichkeiten der Unterrichtsnachbereitung und Prüfungsvorbereitung    die Erschließung neuer Zielgruppen im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  27  Das Team Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement  Das HeinEcomp-Team für Kompetenztraining und Support  Univ.-Prof. Dr. Heiner Barz barz@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-15002  Nina Göddertz, M.A. goeddertz@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-13507  Timo van Treeck, M.A. treeck@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-13507  Mirco Wieg, M.A.  wieg@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-13804  Phillip von Schwerin schwerin@phil-fak.uni-duesseldorf.de  +49 211 / 81-13804  Das Team des Forschungsprojekts LeLeCon  Miriam Müller, Dipl. Päd. mueller@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-12859  Dr. Carsten Winkler (auch Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre)  carsten.winkler@uni-duesseldorf.de  +49 211 / 81-11881  Alexander Fegler Alexander.Fegler@uni-duesseldorf.de  Nora Vogt nora.constanze.vogt@uni-duesseldorf.de  eLearning-Office der Philosophischen Fakultät – Zwischenbericht Juli 2009 – Anhang  28  Das Team des Lehrprojekts „Sociology of Education online international“  Anja Kirberg, M.A. kirberg@phil-fak.uni-duesseldorf.de +49 211 / 81-12859  Melanie Brock brock@phil-fak.uni-duesseldorf.de  Maria Haimerl Maria.Haimerl@uni-duesseldorf.de  Impressum Prof. Dr. Heiner Barz eLearning-Office der Philosophischen Fakultät sowie HeinEcomp-Arbeitsbereich Kompetenztraining und Support Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement Gebäude 23.03, Ebene 01, Raum 82 eLearning Hotline: Tel.: 0211 - 81 10 888 E-Mail: elearning@uni-duesseldorf.de   &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-6778145860128554736?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/6778145860128554736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/zwischenbericht-zu-schulungen-etc.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6778145860128554736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6778145860128554736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/08/zwischenbericht-zu-schulungen-etc.html' title='Zwischenbericht zu Schulungen etc. eLearning-Office Phil-Fak'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-6464943531580823689</id><published>2009-07-27T21:55:00.010+02:00</published><updated>2009-07-27T23:41:13.826+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Bologna ohne Geld? - nicht viel neues</title><content type='html'>Einen Appell an Frau Schavan vefasste kürzlich (am 16.7., gerade erst von mir aus dem Zeitungsstapel ausgegraben) die Zeit: "&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/30/C-Seitenhieb"&gt;Mehr Geld, Frau Schavan!&lt;/a&gt;". Seltsamerweise heißt der Artikel nur auf der Übersichtsseite unter &lt;a href="http://www.zeit.de/hochschule/index"&gt;Hochschule&lt;/a&gt; so, auf der Artikelseite dann aber "Offene Rechnung", wie in der Printausgabe. Wirklich auf den Punkt dabei:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Zwar verspricht Schavan Dinge, die wie die Lockerung der Masterquoten nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Zumal die CDU-Ministerin, stimmen die Gerüchte, gar nicht mehr im Amt sein wird, wenn der Prozess zur Jahreswende auf die 1999 festgelegte Zielgerade 2010 einschwenkt.&lt;/blockquote&gt;Ansonsten ist schon spannend, dass die notwendig mit dem Bologna-Prozess verbundene bessere Betreuungsrelation in der Debatte in letzter Zeit etwas untergegangen war. Frage am Rande: Lässt sich eine verbesserte Betreuung eigentlich mit der Kapazitätsverordnung vereinbaren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall hatte der Rektor der Uni Düsseldorf vor einiger Zeit auf einer Diskussionsveranstaltung zu 10 Jahre Bologna betont, dass die Umsetzung ohne zusätzliche Gelder gestemmt wurde. Also keine Gelder für die Umsetzung und keine Gelder für bessere Betreuung. Schöne Reform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu ist die Forderung der "Zeit" natürlich auch nicht, nur frisch aufgewärmt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-6464943531580823689?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/6464943531580823689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/bologna-ohne-geld-nicht-viel-neues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6464943531580823689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6464943531580823689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/bologna-ohne-geld-nicht-viel-neues.html' title='Bologna ohne Geld? - nicht viel neues'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-8693710796640119419</id><published>2009-07-26T16:25:00.027+02:00</published><updated>2009-07-26T17:27:37.634+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><title type='text'>Toco-Source statt Open Source Festival</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/Smx0QgGoGnI/AAAAAAAAABU/T4q7l-ukQ3w/s1600-h/DSC00623.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/Smx0QgGoGnI/AAAAAAAAABU/T4q7l-ukQ3w/s200/DSC00623.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362789083135875698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schaurig düster ging's zu. Mit den Worten "Preiset Satan" schickte Dirk von Tocotronic die Fans beim Düsseldorfer Open Source Festival in den Song "Let there be Rock". Die Bühne vor der poshen Kulisse der Düsseldorfer Pferderennbahn in undurchsichtigen Nebel gehüllt. Begonnen hatte er mit dem Versprechen: "Time to party" und den ersten Text-Zeilen:"Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse..." - auch ein schöner Anfang für ein Konzert. Tocotronic mit dem Hauch von Metal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Revolte lohnt sich also noch, wenn es nach den Musikern aus Hamburg geht: "Wir wollen Teil der Lösung sein und nicht des Problems" rief Dirk völlig außer Atem von seinem Gesang als Einleitung zu "Verschwör dich gegen dich". Ein Gesang, der verglichen zu den Studio-Aufnahmen extrem melodisch und unerwartet geriet. Grandioser Auftritt. Die Gitarren liefen heiß - wenn auch für meine Begriffe etwas zu undynamisch voneinander abgegrenzt. Und wenn man dann auch noch zum Mitskandieren von "Aber hier leben, nein danke" aufgerufen wird, ist der Abend perfekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war vorher auf dem Open Source ,im Gegensatz zu dem Festival vor zwei Jahren (damals dabei Mouse on Mars, Zoot-Woman, Phoneheads) wirklich tote Hose. Dieses mal war die Musik war völlig unspannend. "Stabile Elite" hatten genau einen guten Song, dass sie zwischendurch "Düsseldorf. Düsseldorf" riefen, machte den Auftritt auch nicht besser (sympathisch unkommerziell dagegen: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/Smx0aLkBfiI/AAAAAAAAABc/ZvGljEcj8qY/s1600-h/DSC00620.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/Smx0aLkBfiI/AAAAAAAAABc/ZvGljEcj8qY/s200/DSC00620.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362789249420721698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Unsere Platte ist bis heute leider nicht fertig geworden, ihr könnt sie ja dann später kaufen"). Der Gesang bei "Er France" war eher schräg als schön, "Musiccargo" hat wohl zu viel Westernhagen und Heinz Rudolf Kunze gehört, ihr Schrei nach Liebe tat einfach nur weh. Penelopes Reggae-Mix auf der kleinen Carhartt-Bühne hatte was, wurde aber auch schnell eintönig. Und die Young-Talents-Bühne im Container war definitiv zu klein. Stimmung also allgemein so wie im Bild (nach dem ersten und einzigen Regenschauer).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur noch "The Streets" boten zumindest etwas Konzert-Atmosphäre - musikalisch aber nicht ganz mein Ding. Und der Veranstaltungsort nervte mit seinem versnobbten Düsseldorf-Image - die Stände der kleinen Düsseldorfer Mode-Inn-Läden halfen da leider nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorschlag: Wenn schon auf der Rennbahn, dann die Örtlichkeit ironisch brechen und hier Sekt und Erdbeeren anbieten, vielleicht sogar mit vorgeschriebener Garderobe. So war es ein seltsames Mischmasch - wer Golfer beobachten wollte, die in einiger Entfernung hinter der Hauptbühne ihre Bälle schlugen konnte selbst das tun! Einen ersten Eindruck der Möglichkeiten in dieser Richtung lieferte das blutige Open Horse Festival Poster (ein in der Mitte durchgeschnittenes Pop-Art-Pferd), das wir an einem Stand unbedingt kaufen mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb noch mal: Großer Dank an Tocotronic. Schade, dass die Zugabe so kurz war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-8693710796640119419?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/8693710796640119419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/toco-source-statt-open-source-festival.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8693710796640119419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8693710796640119419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/toco-source-statt-open-source-festival.html' title='Toco-Source statt Open Source Festival'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/Smx0QgGoGnI/AAAAAAAAABU/T4q7l-ukQ3w/s72-c/DSC00623.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-7542868382205625086</id><published>2009-07-24T22:37:00.012+02:00</published><updated>2009-07-25T10:54:14.979+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eLearning Netzaspekte'/><title type='text'>Zensursula erfindet Netiquette?</title><content type='html'>Wie soll ich denn das verstehen, wenn Ursula von der Leyen in einem langen &lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/735619/Von-der-Leyen-Verhaltenskodex-fuer-soziale-Netzwerke.html"&gt;Interview&lt;/a&gt; (zunächst sehr viel zum Thema Streik der Erzieherinnen) fordert:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mobbing im Netz kann nicht toleriert werden. Respektvoller Umgang muss in Chats, blogs [wieso klein geschrieben?] oder Foren so selbstverständlich sein, wie wir das auch im Schulalltag mit Streitschlichtern oder Vertrauenslehrern einfordern.&lt;/blockquote&gt;Da stellen sich mir folgende Fragen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gibt es nicht schon seit über 10 Jahren die sogenannte &lt;a href="http://www.e-teaching.org/glossar/netiquette"&gt;Netiquette&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soll es jetzt knigge-mäßige, vom Familienministerium beauftragte Etiquette-Beauftragte geben?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Oder sollen Verhaltensempfehlungen in Gesetze gefasst werden: Strafe bei uninformativen E-Mail-Betreffzeilen? Manche sehen solches ja durchaus als wenig respektvoll an (denn diese Mails kosten unnötig viel Zeit).&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soll auch überprüft werden, ob man wirklich realisiert hat, dass auf der anderen Seite des Netzes ein Mensch sitzt? Was ja als Appell durchaus sinnvoll ist (siehe Netiquette&lt;a href="http://www.chemie.fu-berlin.de/outerspace/netnews/netiquette.html"&gt; hier&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Dass man mich nicht falsch versteht: Eine Netiquette ist ein Must. Aber wie will die Familienministerin deren Einhaltung gewährleisten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreffzeilen sind oft schon ein Greul, aber soll man auch so etwas gesetzlich bzw. politisch regeln? Wo fängt es an, unsinnig zu werden? Beleidigt fühlen sich ja auch schon manche Dozenten beim Netz-Ton, den Studierende anschlagen. Hierzu sei auch Jochen Hörischs - sonst an vielen Stellen schon sehr anregendes Buch mit teilweise hohem Wiedererkennungswert empfohlen: &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/24978.html"&gt;Die ungeliebte Universität. Rettet die Alma mater&lt;/a&gt;. Dort findet man m.E. sehr harmlose Mails als Beispiel für unverschämtes Verhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wirkliches Mobbing dürfte doch auch im Netz &lt;a href="http://lehrerfortbildung-bw.de/kompetenzen/medien/medgew/handy/risiken/content.htm"&gt;strafbar&lt;/a&gt; sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist das &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/In-den-USA-soll-aggressives-Verhalten-in-elektronischen-Medien-strafbar-werden--/meldung/137362"&gt;Vorbild&lt;/a&gt; für die Initiative/Äußerung von Frau von der Leyen ja die USA.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-7542868382205625086?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/7542868382205625086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/zensursula-erfindet-netiquette.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7542868382205625086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7542868382205625086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/zensursula-erfindet-netiquette.html' title='Zensursula erfindet Netiquette?'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-6134374122439348221</id><published>2009-07-24T16:48:00.009+02:00</published><updated>2009-07-24T17:08:46.124+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Eröffnung eLearning-Office Phil-Fak HHU</title><content type='html'>Am vergangenen Dienstag haben wir die neuen Räume unseres eLearning-Office mit einem kleinen Umtrunk eröffnet (by the way: wie viel später nach einem Ereignis ist es eigentlich noch legitim, einen Blogeintrag zu schreiben?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den 10 Litern leckerem &lt;a href="http://www.fuechschen.de/"&gt;Füchschen-Alt&lt;/a&gt; sind ganze 1,5 Liter übrig geblieben. Es war ja auch richtig eng in unseren beiden Räumen 89 und 89A, etwa 30 eLearning-Interessiert/ehemalige SchulungsteilnehmerInnen waren gekommen. Außerdem prominenter Besuch:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;der &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/Informationen/pressemeldung?nr=8819"&gt;Prorektor für Lehre und Studienqualität&lt;/a&gt; Prof. von Alemann &lt;/li&gt;&lt;li&gt;der neue CIO &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/Informationen/pressemeldung?nr=9698"&gt;Jan Gerken&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Herr von Alemann zeigte kurz die Lecturnity-Aufzeichnung seiner Vorlesung, wo wir bei der Vorproduktion schnell eingesprungen waren, damit die Studierenden ihn auch dann per Video sehen können, wenn er durch andere Verpflichtungen verhindert ist. Dann wurde die Vorlesung in zwei Blöcken je 20 Minuten abgespielt, in der Pause konnten die Studierenden im Hörsaal mit einem Mitarbeiter diskutieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten bot die Eröffnung viele gute Gelegenheiten für einen lockeren Austausch untereinander wie z.B. über die Präsentationssoftware &lt;a href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/2221"&gt;Prezi&lt;/a&gt; und Herausforderung bei der Überführung von Lerninhalten aus anderen Lernsystemen in ILIAS (für diejenigen, die sich damit auskennen: Es ging und geht noch um HTML-Module/ILIAS-Lernmodule).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, man sollte solche Gelegenheiten zum informellen Austausch häufiger schaffen und dann vielleicht etwas moderieren, um eine Ergebnissicherung zu realisieren. Werde da in Zukunft mal in Richtung Open-Space, Brainstormingmethoden etc. recherchieren - wenn mal Luft ist ;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gab es bei dem Anlass einen Zwischenbericht unserer Arbeit. Im ganzen eine sehr gelungen Veranstaltung. Frage mich, ob es an anderen Universitäten im eLearning-Bereich ähnliche informelle Zusammenkünfte gibt...?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-6134374122439348221?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/6134374122439348221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/eroffnung-elearning-office-phil-fak-hhu.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6134374122439348221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6134374122439348221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/eroffnung-elearning-office-phil-fak-hhu.html' title='Eröffnung eLearning-Office Phil-Fak HHU'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-6021420422684667904</id><published>2009-07-21T22:50:00.021+02:00</published><updated>2009-07-21T23:57:28.062+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><title type='text'>Melt-Festival - Singing Transformers</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/SmY34BOCqPI/AAAAAAAAAAU/nnnuv4Yjm6k/s1600-h/DSC00547.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/SmY34BOCqPI/AAAAAAAAAAU/nnnuv4Yjm6k/s320/DSC00547.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361033841970686194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Tom Meighan von &lt;a href="http://www.intro.de/kuenstler/kasabian"&gt;Kasabian&lt;/a&gt; brachte es beim Melt!-Festival auf den Punkt: "Sing Transformers" rief er in die euphorische Menge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die großen Bagger des ehemaligen Tagebaus auf dem Ferropolis-Gelände sind wirklich eine weitere Stimme, die zu der atemberaubende Atmosphäre beiträgt, wenn die Bagger bläulich erstrahlen oder mit einem schwarz-weißen Punktemuster aus Licht überzogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung war bestens, auch wenn wir von Freitag auf Samstag Angst hatten, unser Zelt würde sich  himmelwärts - im wahrsten Sinne - vom Acker machen. Auch das vegetarische und Bio-Essen war vorzüglich. Leider waren die Trink-Kokosnüsse aus, bevor ich mir eine geschnappt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch?&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einfach großartig nerdig, tanzbar und geniale Mischung:&lt;a href="http://www.meltfestival.de/de/artist/james-yuill.html"&gt; James Yuill&lt;/a&gt;. Er zog irgendwann unvermittelt sein Handy aus der Hosentasche und machte ein Foto seiner Fans, weil es so viele waren :-). Wie ein kleines Kind freute er sich über die 15 Minuten weitere Bühnenzeit, die ihm unvermittelt eingeräumt wurden. Solche Musikerfreuden sieht man gerne. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Schon in Köln beim &lt;a href="http://www.electronicbeats.net/Press/Pictures/Electronic-Beats-Festival-Cologne"&gt;electronic-beats&lt;/a&gt; gesehen, wieder überzeugt, besonders auch von den massiv aggressiv vorstoßenden Bewegungen zum Beat: &lt;a href="http://www.meltfestival.de/de/artist/filthy-dukes.html"&gt;Filthy Dukes&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Dagegen fingen &lt;a href="http://www.meltfestival.de/de/artist/gossip.html"&gt;Gossip&lt;/a&gt; nicht nur 15 Minuten (ja recht wenig, aber dafür umso heißer erwartet) an, sondern waren auf der kleinen Gemini-Bühne auch definitiv falsch besetzt. Meiner Ansicht nach auch sonst ein unerwartet schwacher, wenig mitreißender Auftritt - die ruhen sich doch nicht etwa auf ihrem Ruf aus? In Köln hatte Beth Ditto zunächst noch ohne Verstärkung singen müssen, weil es Probleme mit den Boxen gab. Das E-Werk beschallte sie ohne Mikro mit sichtbarem Einsatz.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mein absolutes Highlight aber waren &lt;a href="http://www.meltfestival.de/de/artist/the-whitest-boy-alive.html"&gt;The Whitest Boy Alive&lt;/a&gt;. Perfekte Show, das Publikum einbindend, elektronische Reggae-Mixes und ein (gefühlt) paar-minütiges Freeze auf der Bühne. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.meltfestival.de/de/artist/oasis.html"&gt;Oasis&lt;/a&gt; wurden dann erst mit den Ohrwurm-Klassikern wie Wonderwall etc. richtig gut, ansonsten so, wie es die &lt;a href="http://www.intro.de/live/nachlesen/23055783/melt-2009-der-sonntag-mit-oasis-patrick-wolf-kasabian"&gt;Intro&lt;/a&gt; genau richtig beschreibt:&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;Bei Oasis gab’s dann nämlich wie gewohnt "Futtern wie bei Muttern", in der ihnen so eigenen Attitüde: "Hier sind unsere Hymnen, macht was drauß  [sic!]!" Oder eben auch nicht.&lt;/blockquote&gt;Leider verpasst...aber immerhin haben Freunde davon berichtet und eigentlich hat das auch wieder eLearning/Web 2.0-Bezug, also nach dem Mott "vom Consumer zum Prosumer (Producer und Consumer)":&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AtAP2qD-mRs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AtAP2qD-mRs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Und was ich mich immer noch Frage: Warum hat die Rückfahrt über die A9, A38, A44 so verdammt lange gedauert...?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-6021420422684667904?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/6021420422684667904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/melt-festival-singing-transformers.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6021420422684667904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/6021420422684667904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/melt-festival-singing-transformers.html' title='Melt-Festival - Singing Transformers'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mn7lLGCGrxc/SmY34BOCqPI/AAAAAAAAAAU/nnnuv4Yjm6k/s72-c/DSC00547.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-8442012146966130001</id><published>2009-07-09T09:27:00.018+02:00</published><updated>2009-07-09T19:14:41.888+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Bologna weiterentwickeln</title><content type='html'>Dass der Master nicht bei den Berechnungen der Kapazitäten mit berücksichtigt wird, war  mir leider nicht präsent (oder ich hab's vergessen? suche noch nach Quellen dazu....). Um so besser, dass Gabi Reinmann dies (und weiteres) bei ihren &lt;a href="http://gabi-reinmann.de/wp-trackback.php?p=1214"&gt;Kommentaren&lt;/a&gt; zu der von Frau Schavan geplanten Weiterentwicklung der Bologna-Reform betont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir in der &lt;a href="http://www.bmbf.de/press/2614.php"&gt;Pressemeldung&lt;/a&gt; von Frau Schavan noch fehlt, sind ebenfalls ein paar konkretere Überlegungen zu der von ihr geforderten Studie zum BA/MA. Denn  Studien gibt es ja schon - vorausgesetzt diese Art der Studien sind von Frau Schavan gemeint. So wird in den Ergebnissen einer &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/kmw-vowe/forschung/absolventenstudie/"&gt;Studie&lt;/a&gt; für die BA-Sowi-Absolventen der Uni Düsseldorf u.a. ausgeführt, dass die Absolventen&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;das Studium überwiegend als nützlich für ihre jetzige Tätigkeit [empfinden....Die Gruppe der Berufstätigen (53%)] äußert sich relativ zufrieden über ihre Situation, vor allem die Inhalte und Aufgaben im Beruf werden positiv bewertet. &lt;/blockquote&gt;Andere Ergebnisse schildert Martin Leitner  (falls er Sozialwissenschaftler als Geisteswissenschaftler einordnet)  in einem &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/28/C-Leitner-Interview"&gt;Interview&lt;/a&gt; mit der Zeit, wonach sich Geisteswissenschaftler oft als inadäquat beschäftigt sehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Für ihren Job wird ein Hochschulabschluss normalerweise nicht vorausgesetzt, das Niveau der Aufgaben empfinden sie als zu niedrig, dasselbe gilt für die berufliche Position, die sie erreicht haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Direkte &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/28/C-Leitner-Interview?page=2"&gt;Antworten&lt;/a&gt; auf die Frage, ob sich Studierende auf die Arbeitswelt vorbereitet sehen, hat er aber nicht.&lt;br /&gt;Ein weiterer wichtiger Reform-Punkt des BAs wäre meiner Ansicht auch eine Reduzierung der vielen/ständigen Prüfungen. Werde da bei Gelegenheit aber auch noch mal schauen, wie ausgeprägt dieses Problem ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen fordert die Süddeutsche Zeitung heute in einem Kommentar - und ist damit auch auf der Linie von Frau Reinmann - eine "&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/390/479876/text/"&gt;Studienreform von unten&lt;/a&gt;".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-8442012146966130001?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/8442012146966130001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/bologna-weiterentwickeln.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8442012146966130001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8442012146966130001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/bologna-weiterentwickeln.html' title='Bologna weiterentwickeln'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-9180902188618966384</id><published>2009-07-06T17:22:00.005+02:00</published><updated>2009-07-06T17:38:39.974+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hohle Sprache'/><title type='text'>Wissenschaflter ohne Gehirn?</title><content type='html'>Neue Rubrik zu Sprachverhunzungen oder unglücklichen Ausdrücken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende im Radio einen sehr spannenden Bericht zum Bewusstsein bei Pflanzen gehört. Unglaublich, wie Pflanzen je nach Schädlingsbefall unterschiedlich reagieren oder ihre eigene Umwelt beeinflussen können, indem sie bestimmte Stoffe abgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprachlich eindrucksvoll:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Mangels eines Gehirns und schnellerer Ausdrucksmöglichkeiten weigern sich viele Wissenschaftler, Pflanzen als intelligent zu bezeichnen - und nicht nur als intelligent programmiert.&lt;/blockquote&gt;Menr in der gesamten &lt;a href="http://www.dradio.de/download/106610/"&gt;Mitschrift&lt;/a&gt; der &lt;a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/992225/"&gt;Sendung.&lt;/a&gt;&lt;pre&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-9180902188618966384?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/9180902188618966384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/wissenschaflter-ohne-gehirn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9180902188618966384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9180902188618966384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/wissenschaflter-ohne-gehirn.html' title='Wissenschaflter ohne Gehirn?'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-8340398652677608713</id><published>2009-07-03T10:37:00.016+02:00</published><updated>2009-07-03T11:17:39.666+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><title type='text'>Google war da - was mitgenommen?</title><content type='html'>Über 800 Schreibweisen für Britney Speers (sic!) ;) hat Google in seiner Datenbank, um immer die richtigen Vorschläge mit "Meinten Sie" unterbreiten zu können. Das ist auf jeden Fall bei mir hängengeblieben, nach dem Vortrag von Dr. Stefan Tweraser, Country Director (Sales) Google Germany GmbH an der HHU.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was noch?&lt;br /&gt;Als Google-Vertreter pflegt man eine andere &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vortragskultur&lt;/span&gt;, als ich sie von der Uni kenne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Möglichst persönlich &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ich weiß jetzt, dass der Mann eine Frau hat, die sich im Internet über eine schlechter gewordene Windel beschwerte und dass er sich früher in Wien ein Telefon mit mehreren Teilnehmern teilen musste&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Große Bilder mit kurzen Sätzen auf den Folien&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;"Google will ernsthaft sein, ohne Anzug." - Wobei Tweraser einschränkte, dass er in seinem Bereich Verkauf durchaus Anzug trage - nur dieses mal an der Uni nicht. Richtig ist das natürlich schon: Vollbilder sollten in PPTs immer mal wieder eingesetzt werden. Gelungen auch &lt;a href="http://www.slideshare.net/kadewe/informationen-zum-master-erziehungswissenschaft-an-der-uni-bremen?type=powerpoint"&gt;diese&lt;/a&gt; PPT aus dem Universitätskontext.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Zahlen, Fakten, Zahlen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;"Einen Satz, der mit 'ich glaube' anfängt, braucht man bei Google gar nicht zu Ende zu sprechen", so Tweraser. Warum? Weil man bei Google Fakten hat und die soll man auch nennen. Naja, Daten haben sie ja sicherlich genug. Ob das schon Fakten sind...Und was das über Kreativitätskultur aussagt...&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;den Mythos pflegen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Was davon stimmt, weiß ich leider nicht. Wichtig (d.h. für die Behaltensleistung förderlich) ist es aber m.E. die Unternehmensgeschichte in Geschichten erzählen zu können: Die Google-Gründer haben PCs mit Gehäusen aus Legosteinen gebaut (Geld fehlte). Das erste Geld wurde auf "Google Inc." ausgestellt, nur deshalb wurde eine Firma gegründet, weil man sonst nicht an den Scheck gekommen wäre. Und: Es gibt eine Rutsche von der ersten Etage in die Kantine bei &lt;a href="http://www.nextgenerationlearning.ch/google/google-office-opening-zuerich-persoenliche-eindruecke.html"&gt;Google Zürich&lt;/a&gt; (besonders interessant bei diesem verlinkten Erfahrungsbericht: "Das Wichtigste, die eigentliche Arbeit scheint bei Google ein Tabu-Thema zu sein." Wieso?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worauf ich in (Recherche-)Schulungen immer noch gerne hinweise:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.googlefalle.com/"&gt;Google-Falle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem, ja: Dieser Blog läuft auf Googles Blogger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr zum Vortrag in Düsseldorf hier auf S.7 (oder kann man bei scribd direkt auf die Seite verlinken??):&lt;br /&gt;&lt;a title="View Campus Delicti #303 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/17030837/Campus-Delicti-303" style="margin: 12px auto 6px; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; display: block; text-decoration: underline;"&gt;Campus Delicti #303&lt;/a&gt; &lt;object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_561274371278414" name="doc_561274371278414" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" rel="media:document" resource="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=17030837&amp;amp;access_key=key-127y5ikcmce4a3cvl9sm&amp;amp;page=1&amp;amp;version=1&amp;amp;viewMode=" media="http://search.yahoo.com/searchmonkey/media/" dc="http://purl.org/dc/terms/" width="100%" align="middle" height="500"&gt;  &lt;param name="movie" value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=17030837&amp;amp;access_key=key-127y5ikcmce4a3cvl9sm&amp;amp;page=1&amp;amp;version=1&amp;amp;viewMode="&gt;   &lt;param name="quality" value="high"&gt;   &lt;param name="play" value="true"&gt;  &lt;param name="loop" value="true"&gt;   &lt;param name="scale" value="showall"&gt;  &lt;param name="wmode" value="opaque"&gt;   &lt;param name="devicefont" value="false"&gt;  &lt;param name="bgcolor" value="#ffffff"&gt;   &lt;param name="menu" value="true"&gt;  &lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;   &lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;   &lt;param name="salign" value=""&gt;        &lt;embed src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=17030837&amp;amp;access_key=key-127y5ikcmce4a3cvl9sm&amp;amp;page=1&amp;amp;version=1&amp;amp;viewMode=" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_561274371278414_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" align="middle" height="500"&gt;&lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-8340398652677608713?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/8340398652677608713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/google-war-da-was-mitgenommen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8340398652677608713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/8340398652677608713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/07/google-war-da-was-mitgenommen.html' title='Google war da - was mitgenommen?'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-9001808897296882036</id><published>2009-06-30T20:18:00.011+02:00</published><updated>2009-06-30T23:46:48.308+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kulturbeutel'/><title type='text'>Nine Inch Nails - Philipshalle Düsseldorf</title><content type='html'>Das wichtigste vorweg, für alle Nicht-Fans von Nine Inch Nails (NIN): Johnny Cash hat nicht "Hurt" geschrieben. Das Original ist von NIN. Wusste ich vor dem Konzert in der Philpshalle schon, aber bis dato dachte ich noch, die Cash-Version sei auch vertretbar. (Es gibt übrigens auch eine Gruppe bei Facebook, die so heißt: "Johnny Cash did not write hurt".)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber live erlebt hat, wie Trent Reznor mit einer unterdrückten Wut, gepresster Stimme und einer verletzten Zärtlichkeit sein "Hurt" singt, der mag Cashs Version nicht mehr hören. Überzeugt Euch selbst hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Ch1UHghHu8"&gt;Nine Inch Nails - Hurt in Düsseldorf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt die perfekte Mischung: Heulende Gitarren zum Anfang, verbunden mit einem Auftritt, der wie nebenbei erscheint. Das Licht gleichzeitig minimalistisch und in industrieller Serienaufhängung, dass es mal knallt, dann wieder leise unterstreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel mehr kann ich gar nicht dazu sagen: Es war einfach genial, wie elektronische Synthie-Klänge verzerrte Symbiosen mit Kontrabass, konzentriert (ernsthaft ironisch) gespieltem Xylophon und dem Vollklang eines Klaviers eingingen. Schmerz und Leichtigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, in ein und dem selben Blog über Studium + Lehre sowie Kultur zu schreiben (neue Rubrik Kulturbeutel). Wird sich herausstellen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-9001808897296882036?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/9001808897296882036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/nine-inch-nails-philipshalle-dusseldorf.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9001808897296882036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/9001808897296882036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/nine-inch-nails-philipshalle-dusseldorf.html' title='Nine Inch Nails - Philipshalle Düsseldorf'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-3771403247649483823</id><published>2009-06-26T18:46:00.005+02:00</published><updated>2009-06-27T11:17:56.876+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Bildungsstreik III - Übersicht</title><content type='html'>Einen guten Überblick zu den Forderungen beim Bildungsstreik bietet die Zeit in ihrem Artikel "&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/27/B-Unistreik"&gt;Klüger werden - Baustelle Bildung&lt;/a&gt;". Jeweils aufgeteilt nach&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ziel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hintergrund&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Prognose&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Den meisten Einschätzungen kann ich mich anschließen, etwas möchte ich noch ergänzen:&lt;br /&gt;Schavans Äußerung die Forderungen der Studierenden seien "gestrig" ist m.E. etwas zu sehr zugespitzt wiedergegeben. Sie bezog sich meines Wissens auf die Abschaffung der Bachelor-Master-Struktur - das wurde in den Medien nicht immer so beschrieben. Dass Frau Schavan hinter diesen Prozess nicht zurückgehen kann, ist klar. Wenige Tage später korrigierte sie im Gespräch mit der &lt;a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/titelseite/Bildungsministerin-ruettelt-am-Bachelor-Studiengang/42764"&gt;Rheinischen Post&lt;/a&gt; ihre Aussage und formulierte entgegenkommend: "&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir sollten den Streik als Chance nutzen, um Schwachstellen der Hochschulreform zu beheben.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verbesserungsbedarf sieht sie bei den Inhalten in den Geisteswissenschaften und beim zumeist 3-jährigen BA. Sinnvoll, denn im anglo-amerikanischen Raum ist er ja 4-jährig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-3771403247649483823?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/3771403247649483823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-iii-ubersicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/3771403247649483823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/3771403247649483823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-iii-ubersicht.html' title='Bildungsstreik III - Übersicht'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-7351561181537867820</id><published>2009-06-23T23:17:00.003+02:00</published><updated>2009-06-23T23:22:07.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><title type='text'>Wissensquiz mit wissenschaftlichem Hintergrund</title><content type='html'>Fand nicht nur mein Ergebnis interessant, sondern auch die Methode, wie es erzeugt wurde. Auswertung gibt es jeweils am Ende. Viel Spaß und Dank an den Kollegen für den Hinweis.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://uhura.psycho.uni-duesseldorf.de/wissensquiz/"&gt;http://uhura.psycho.uni-duesseldorf.de/wissensquiz&lt;/a&gt;/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin auf die Diplomarbeit gespannt, für welche diese Umfrage durchgeführt wird!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-7351561181537867820?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/7351561181537867820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/wissensquiz-mit-wissenschaftlichem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7351561181537867820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7351561181537867820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/wissensquiz-mit-wissenschaftlichem.html' title='Wissensquiz mit wissenschaftlichem Hintergrund'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-177819484192616038</id><published>2009-06-23T07:50:00.004+02:00</published><updated>2009-06-23T08:28:14.418+02:00</updated><title type='text'>Bildungsstreik II</title><content type='html'>Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zieht unter der krassen Überschrift "&lt;a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;amp;dx2=%7BFA051F94-426B-18BD-276C-BCAF6AA0801D%7D&amp;amp;rub=%7BDDB5B237-3A7C-48BD-BB66-1B77C72A38ED%7D"&gt;Bomben auf Bologna&lt;/a&gt;" nicht nur über protestierende Studierende her, sondern zieht auch schräge Vergleiche. Eine Stilkritik:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Bologna-Erklärung ist noch nicht einmal so lang wie zum Beispiel eine Duineser Elegie - und nicht im entferntesten so schön.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Nun, was will uns der Dichter damit sagen? Er kennt anscheinend die Länge sowohl einer politischen Absichtserklärung zum Bildungswesen, als auch die Blätter Papier, die Rilke mit den Elegien beschrieben hat. Und drittens: Er kann die Schönheit eines politischen Textes mit einem poetischen Abwägen. Allerhand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt habe ich nicht die Zeichen durchgezählt, aber man mache sich vielleicht selbst ein Bild zur Aussage. Ich wage die These: Bologna-Erklärung vs. Duineser Elegien - Bologna ist länger.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;amp;xid=2251&amp;amp;kapitel=1&amp;amp;cHash=7f6f368ccd2#gb_found"&gt;Duineser Elegien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bmbf.de/pub/bologna_deu.pdf"&gt;Bologna-Erklärung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Übrigens sind die Elegien wirklich schön, kann ich nur empfehlen. Und bei der Gelegenheit auch auf &lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;amp;xid=2253&amp;amp;kapitel=50&amp;amp;cHash=8047595a52archaisc#gb_found"&gt;Archaischer Toros Appolos&lt;/a&gt; verweisen, auf dem Sloterdijk seine These des ständigen Rufs der Welt, man müsse &lt;a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/du_musst_dein_leben_aendern-peter_sloterdijk_41995.html"&gt;sein Leben ändern&lt;/a&gt; aufbaut. Auch ja, länger als eine Twitter-Nachricht ist die Bologna-Erklärung auch - so what?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was noch aufregt: Die Überschrift:  "Bomben auf Bologna" (wer das googelt kommt hinzu noch auf einen &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/402451/"&gt;Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna&lt;/a&gt;) ist nicht nur krass zugespitzt, sondern findet im Text nur dort Bezüge, wo er versucht, originell zu sein. Beim "&lt;a href="http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=4971058/11as9iz/index.html"&gt;Stürmen&lt;/a&gt;" des Mainzer Abgeordnetenhaus sollen "Unbekannte" ein Flugblatt verteilt haben, auf dem eine im Haus entwendete DDR-Schreibmaschine im RAF-Stil als Gefangene tituliert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Studierende vorher auch als Rebellen bezeichnet werden und es heißt sie hätten gemerkt,&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;wie wunderbar mächtig man sich fühlen kann, wenn man den Universitätsrektor als "Feigling" oder "Autokraten" beschimpft&lt;/blockquote&gt;lässt zusammen mit der im Schluss formulierten These die Studierenden würden langsam die Geduld verlieren (wo gibt es dazu bitte Anhaltspunkte! vor allem wo in dem Artikel, liebe FAZ) zumindest ein ungutes Gefühl zurück - da passt manches nicht zusammen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-177819484192616038?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/177819484192616038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/177819484192616038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/177819484192616038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-ii.html' title='Bildungsstreik II'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-5471217140158373052</id><published>2009-06-20T11:49:00.005+02:00</published><updated>2009-06-20T12:16:23.041+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundgrube'/><title type='text'>Obama und die Fliege</title><content type='html'>Es wirkt ja schon wie eine PR-Maßnahme, dass Obama im Interview die Fliege erlegt. Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals eine Fliege aus einem Fernesehstudio übertragen gesehen zu haben. Haben die sonst eigene Fliegenjäger, Fliegengitter, speziell trainierte Katzen im Einsatz? Oder kennt jemand eine ähnliche Szene aus dem Fernsehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin überlegte die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/902/472427/text/"&gt;SZ&lt;/a&gt; (vorsicht Satire), ob es vielleicht ein paar Spin-Doctors gibt, die im Keller des weißen Hauses Fliegen trainieren, die dann im Studio losgelassen werden, damit bloss keiner glauben kann, Obama könne keiner Fliege etwas zu Leide tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wofür steht aber eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fliege politisch&lt;/span&gt;? Ich könnte nur den Bezug zu Sartres "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Fliegen"&gt;Die Fliegen"&lt;/a&gt; herstellen - bei Wikipedia fehlen übrigens die Fliegen selbst bei der Aufzählung der Protagonisten ;). Die Tierchen stehen bei Sartre für das schlechte Gewissen, das durch eine unrechtmäßig Erlangung von Macht erzeugt wurde. Also wohl kein passendes Symbol für Obamas Selbstvermarktung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/H0lODcyGPsI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/H0lODcyGPsI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Klassiker, auf den in dem Interview verwiesen wird: Der Film "Die Fliege", neu verfilmt mit Jeff Goldblum, aber eigentlich ist das &lt;a href="http://www.imdb.com/media/rm3562641408/tt0051622"&gt;Original &lt;/a&gt;schöner. Und direkt passend dazu reagiert Jeff Goldblum mit einem &lt;a href="http://www.getthebigpicture.net/blog/2009/6/19/goldblum-speaks-out-on-obamas-fly-swatting.html"&gt;Kurzstatement&lt;/a&gt; zu den 6.5 Millionen Jahren alten majestätischen Kreaturen, für die lange keiner das Wort ergriff:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mr President apologize for this brutal act of violence.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-5471217140158373052?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/5471217140158373052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/obama-und-die-fliege.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5471217140158373052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/5471217140158373052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/obama-und-die-fliege.html' title='Obama und die Fliege'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-7569242567416957109</id><published>2009-06-15T09:25:00.009+02:00</published><updated>2009-06-17T23:11:33.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Bildungsstreik I</title><content type='html'>Vielleicht bin ich doch schon in den Elfenbeinturm geraten (der aus meiner Sich manchmal auch sinnvoll ist, dazu vielleicht später mehr)...vom Bildungsstreik habe ich aber bislang (leider!) noch nicht viel mitbekommen. Abgesehen von einigen Plakaten, dem Geraschel im Zeitungswald (s.u.) aber auch interessanten Blog-Beiträgen (auch gleich mehr dazu)...also abgesehen davon bin ich nur schon mal an dem Protestcamp an unserer Uni vorbei gelaufen, das vor der Bibliothek aufgestellt ist. Vielleicht nehm ich mir morgen mal Zeit, das in Augenschein zu nehmen. Es sollen ja durchaus schon ein paar Parolen über den Campus geschallt sein. Munkelt man.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin scheint die Presse größtenteils wohlwollend auf die Aktion reagieren (warum bloß?). Ich meine mich, erinnern zu können, dass bei den damaligen Aktionen gegen die Studiengebühren (also diejenigen für Langzeitstudierende, sogenanntes Studienkontenmodell) kritisiert wurde, die Proteste seien zu sehr "Spaß-"proteste, hätten eher den Charakter von Karneval, als von Revolte und dass einige Presseorgane regelrecht darauf hofften, die Aktionen würden radikaler geraten. Wie gesagt, alles aus der brüchigen Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hingegen schreibt die &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/25/C-Seitenhieb"&gt;Zeit&lt;/a&gt; dass ideologische Forderungen abschrecken würden, aber sieht den Streik grundsätzlich als positiv an. Meiner bescheidenen Meinung nach müssen aber auch ideologische oder besser: hochschulpolitische Aspekte mitbedacht werden. Welche Art der Bildung wünschen sich denn die Studierenden und Schüler?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das dann durchaus (beim damaligen Bildungsstreik geschah das in Arbeitsgruppen) diskutiert werden muss, liegt meines Erachtens auf der Hand. Ich möchte an dieser Stelle (noch) nicht auf den Streit zwischen Bolognesern und Humboldtianern, wie es Johannes Wildt zuletzt auf einem Workshop nannte, eingehen, aber auch dies muss in einem solchen Rahmen notwendigerweise wichtig werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dass viele Argumente und Themen wiederkehren: das bereits in den 60er Jahren von Ralf Dahrendorf geforderte zweistufige Studium, dass dann auch vom Wissenschaftsrat empfohlen wurde, genauso wie die multioptionale Qualifikation, die nun (noch) Schlüsselqualifikation heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens unterstützt auch der Vorsitzende des des Deutschen Studententwerkes in einem &lt;a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Aengste-reichen-bis-in-die-Schulen/42302"&gt;Interview&lt;/a&gt; der Rheinischen Post die Positionen der Studierenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ja, der Stern haut wieder in die gleiche Kerbe, wie es damals schon üblich war: "Protestiert endlich richtig!" heißt die Schlagzeile und schon gleich wird der Protest-Stil kritisiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Und was ist eigentlich aus der guten alten Demo geworden? Statt sich in möglichst originellen Protestformen zu überbieten - in München wurde ein Gymnasium unter Quarantäne gestellt, morgen sollen Banken symbolisch überfallen werden, es gibt Bobbycar-Rennen und "Bildungs-Bier"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Immerhin hieß es auch bei den damaligen Protesten schon "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" (aber auch "Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten, wer war mit dabei, die Grüne Partei"). Also, wieso nicht neue Formen finden. Als ob dieser Stil dem ganzen die Ernsthaftigkeit nehmen würde, nur weil auch Studierende das Umsetzen, was Werbung und PR schon längst (oder schon nicht mehr?) machen, Guerrilla-Marketing etc.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mrIzCWT_z_U&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=en&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/mrIzCWT_z_U&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=en&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem fehlt einiges an Sinn in dem Artikel. Oder kann mir jemand folgenden Satz erklären?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Noch weiß aber keiner, was der Abschluss auf dem Arbeitsmarkt wert ist. Und der bisher nur einen Effekt hat: Das Studium wird , was er den Studenten tatsächlich nützt.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Vielleicht ist er nur der Aufhänger für die "Job-Ampel" die direkt neben dem Artikel als Hinweis prangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Studierenden und Schüler beim Streik das Bildungsproblem (es heißt ja schließlich auch nicht Hochschulstreik) ganzheitlich angehen, also das Schulsystem, die Studiengebühren und die Kindergärten in den Blick nehmen, ist eigentlich nur konsequent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Überblick zu den verschiedenen Aktionen bietet dann wieder die Zeit "&lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/25/denker-statt-banker"&gt;Bildungsstreick wir sollten Ministerien besetzen&lt;/a&gt;":&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;abwechslungsreiche Streikparolen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;es wird nicht geräumt...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;man kennt das ja. Immerhin gibt es im Anschluss an den Artikel ein paar Diskussionsbeiträge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Dank für die interessanten Links und Kommentare bei &lt;a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=363"&gt;Joachim Wedekind&lt;/a&gt; und Gabi Reinmann (sie formuliert eine kurze&lt;a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1146"&gt; positiv/negativ-Liste&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann lese ich gerade, wie das Thema doch noch, zumindest räumlich etwas näher rückt:&lt;br /&gt;Donnerstag (morgen) 9.15 Uhr: „Problem der Bildungsfinanzierung am Beispiel freier Schulen“– abgeänderte und für alle geöffnete Seminarstunde von Prof. Dr. Barz (in 23.03.01.63)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;amp;xid=1208&amp;amp;kapitel=11&amp;amp;cHash=9cc2f68e36andenken#gb_found"&gt;Was bleibet aber (?) stiften die Dichter&lt;/a&gt; - oder die Demonstranten und Streiker - wünschen wir es ihnen/uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-7569242567416957109?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/7569242567416957109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7569242567416957109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/7569242567416957109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/bildungsstreik-i.html' title='Bildungsstreik I'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-4251714184620928107</id><published>2009-06-10T16:47:00.001+02:00</published><updated>2009-06-20T12:18:01.376+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Studienabbruch vermeiden</title><content type='html'>Warum brechen Studierende ihr Studium ab? Leider nur in der Print-Ausgabe der Rheinischen Post wird heute über eine von Prof. Gerhard Vowe und Mitarbeitern durchgeführte Studie hierüber berichtet (leider konnte ich keine Online-Daten der Studie finden, deshalb hier nur der Link zur &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/kmw-vowe/publikationen/"&gt;Homepage&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich persönlich das spannendste Ergebnis:&lt;br /&gt;In den Geisteswissenschaften ist der häufigste &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abbruchgrund mangelnde Motivation&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zeigt sich meines Erachtens zweierlei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) studiere, am besten das, was &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dich interessiert&lt;/span&gt; und nicht ein Fach in dem Du auf gute Berufsaussichten spekulierst (was übrigens auch Welbers - siehe &lt;a href="http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/campusmesse-schlage-die-trommel.html"&gt;Campus-Messe Schlage die Trommel&lt;/a&gt; betonte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) es ist besonders wichtig, eine konkrete Vorstellung darüber zu haben, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;was genau im Studium passiert&lt;/span&gt;. Darüber welche Inhalte wie vermittelt/erarbeitet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sind nicht nur Informationsveranstaltungen an Schulen und eine stärkere Verbindung des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Übergangs&lt;/span&gt; zwischen Schule und Studium (beispielsweise durch ein &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/Informationen/Informationen/pressemeldung?nr=9488&amp;amp;url_alt=http://www.uni-duesseldorf.de/home/Informationen/index_html#langanz"&gt;Schnupperstudium&lt;/a&gt;), sondern auch (webbasierte, weil jederzeit für jeden zugängliche) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Präsentationen der Lehre&lt;/span&gt; gefragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Videoaufzeichnungen von Vorlesungen (die hier in Düsseldorf auch zunehmend durchgeführt werden) können beispielsweise einen Einbklick in den konkreten Lehralltag an einer Universität geben, außerdem bietet dieses Medium auch eine gute Möglichkeit, die Universität vorzustellen. Hier an der Philosophischen Fakultät gibt es z.B. ein kurzes &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philosophische-fakultaet/"&gt;Vorstellungsvideo&lt;/a&gt; (etwas älter, aber zumindest hat man den Campus schon mal gesehen). Die &lt;a href="http://deimos3.apple.com/WebObjects/Core.woa/Browse/lmu.de.1797142126"&gt;LMU&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://deimos3.apple.com/WebObjects/Core.woa/Browse/uni-freiburg.de.1826162899"&gt;Uni Freiburg&lt;/a&gt; stellen sich bei iTunes vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitergehende Einführung in die Wissenschaft bieten dann Formate wie der&lt;a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/05/11/podcastproduktionstag-mit-schulern/"&gt; Kaffee-Pod&lt;/a&gt; an der Uni Augsburg oder diverse Ausschreibungen und Aktionen (&lt;a href="http://www.forschungsexpedition.de/"&gt;Forschungsexpedition&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/1500.asp"&gt;Denkwerk&lt;/a&gt;), um die Wissenschaft ihren künftigen Akteuren näherzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich das erste Mal zur Universität fuhr (lang lang ist es her) und mich dieser riesige Gebäudekomplex zwar nicht direkt abschreckte aber zunächst ein Mal orientierungslos umherirren ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Mehr Einblick in die Lehre und Forschung geben - um die Zahl der Studienabbrecher weiter zu minimieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achja: Es gab noch weitere Gründe für den Studienabbruch, meistgenannt: finanzielle Probleme und zu viel Ablenkung durch Nebenjobs.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-4251714184620928107?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/4251714184620928107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/studienabbruch-vermeiden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4251714184620928107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/4251714184620928107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/studienabbruch-vermeiden.html' title='Studienabbruch vermeiden'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2672353972093468767.post-76865829337893980</id><published>2009-06-08T22:00:00.000+02:00</published><updated>2009-06-10T16:47:15.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre+Studium'/><title type='text'>Campusmesse - Schlage die Trommel</title><content type='html'>Heine ist immer gut - wurde ich bei der &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/INFO/meldung_lang?id_main=9491&amp;amp;query_start1=0&amp;amp;zurueck=http://www.uni-duesseldorf.de/home/INFO&amp;amp;zurueck_nr=m0"&gt;Campus-Messe&lt;/a&gt; am vergangenen Samstag überzeugt. Denn da gab es eine Einführung in das Germanistik-Studium an der Heinrich-Heine-Universität, die mit passenden Heine-Zitaten gut gespickt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigste Aussage des Vortrags: Germanistik sollten diejenigen studieren, die entweder &lt;ul&gt;&lt;li&gt;nicht wissen, was sie studieren wollen oder&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Freigeister sind, die sich im Studium weiterentwickeln wollen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Mit Heine gesprochen: "&lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;amp;xid=1136&amp;amp;kapitel=67&amp;amp;cHash=3da378c6db2#gb_found"&gt;Schlage die Trommel und fürchte dich nicht&lt;/a&gt;". Denn hier geht es bei Harry Heine um Wissenschaft (mal eine poetische Definition, die zumindest ich noch nicht oft gelesen habe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/germ1/mitarbeiter-und-lehrende/pd-dr-ulrich-welbers/"&gt;Ulrich Welbers&lt;/a&gt; (der mit Heine begann und auch wieder endete) betonte aber auch einen (alten) Humdoldt-Gedanken (?), nämlich dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Studium Wissenschaft sei&lt;/span&gt;. Was ich eigentlich immer gedacht habe, was aber leider nicht immer selbstverständlich war und sich in den leider immer noch auftretendem Phänomen der von kaum jemandem wahrgenommenen (außer von ProfessorInnen und MitarbeiterInnen natürlich) Hausarbeiten und Bachelorarbeiten zeigt. Aber auch hier helfen ja Web-Veröffentlichungen zunehmend...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es außerdem noch Schlüsselqualifikationen und Praxisorientierung im BA und MA Germanistik gibt - das machte auch mir wieder Lust neu zu studieren. Natürlich gerade in Verbindung mit der ausgiebigst betonten Notwendigkeiten der Begeisterung am Text.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht eine gelungene Möglichkeit, die Quadratur des Kreises in der Geisteswissenschaft hinzubekommen:&lt;br /&gt;Nützlich sein, gerade indem man sich dem Nützlichkeitsdenken (anderer) Bereiche verschließt und Zeit für Kontemplation findet (ich hoffe das Verfassen von Blogeinträgen wird sich auch zu einer ähnlichen wenn nicht kontemplativen, doch zumindest reflektiven Tätigkeit enteickeln).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Nützlichkeits-Überlegungen - leider verbunden mit dem Aufruft, weniger (Geld) sei mehr (Qualität) hatte  Hans Ulrich Gumbrecht kürzlich beim &lt;a href="http://www.uni-duesseldorf.de/home/Informationen/pressemeldung?pp_druck=1&amp;amp;nr=9361"&gt;Symposium zu Ehren von Altrektor Labisch&lt;/a&gt; vertreten. Diese Thesen sollen auch in einem Cicero-Artikel von ihm vertreten worden sein. Weiß jemand wo?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zur Messe: Auch der Vortrag bei den BA Sozialwissenschaften war spannend. Vor allem weil diese mit zwei Dingen punkten konnten: Rankings, Rankings, Rankings und Auszeichnungen (habe mich wohl gerade verzählt). Und im Herbst soll sogar eine Party zum 10-jährigen Bestehen das Bachelors stattfinden. Das klingt doch vielversprechend, vor allem wenn man weiß wie stark soziale Aspekte neben dem Studium gefördert werden - so war wohl auch letzte Woche &lt;a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fachschaften/fssoz/rabbit-cup/"&gt;Rabbit-Cup&lt;/a&gt;, also Fußball mit Dozierenden- und Studierenden-Teams.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kultur (wer würde Fußball heute den Status der Kultur absprechen wollen) gab es dieses mal auch auf der Messe (ich bin mir gerade noch unsicher wie die Veranstaltung eigentlich genau hieß: Durchstarten, Hochschulinformationstage, Campus-Messe, Recruiting-Day...habe da irgendwie den Überblick verloren). Also Kultur/Event:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Capoeira-Aufführung (vielleicht auch eine praktische Umsetzung der Friedensforschung, zu der in Düsseldorf bei der Eröffnung des Masters Politische Kommunikation einst ein sehr berühmter Friedensforscher anwesend war, dessen Namen ich aber wohl noch mal googlen muss). &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Basketball-Korb-Wurf-Möglichkeiten (mit Freikarten für die Düsseldorfer Giants, die ich vielleicht bald kennen lernen werde)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hochschulradio&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und und&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;und während der Vorträge zog gar eine Trommeltruppe durchs Gebäude 25.12. Wir schlugen daneben auch - ein ganz klein wenig - die Trommel für eLearning-Angebote. Wenn das Heine wüsste...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, Ende des ersten Blog-Eintrages. Der nächste dann vielleicht über die Schwierigktein beim ersten Eintrag? Sehe gerade, der Notebook-Akku stecht auf 10 Minuten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2672353972093468767-76865829337893980?l=tvtsblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tvtsblog.blogspot.com/feeds/76865829337893980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/campusmesse-schlage-die-trommel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/76865829337893980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2672353972093468767/posts/default/76865829337893980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tvtsblog.blogspot.com/2009/06/campusmesse-schlage-die-trommel.html' title='Campusmesse - Schlage die Trommel'/><author><name>timo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01391102809657614828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
